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News, 07.04.2015
Facebook-Marketing
Sieben Vorurteile gegenüber Facebook-Werbung im B2B-Umfeld
Facebook eignet sich als Werbeplattform nur für B2C („Business-to-Consumer“)-Unternehmen, also Firmen die Verbraucher als Kunden adressieren, nicht aber im B2B (Business-to-Business)-Umfeld, so eine sich hartnäckige haltende These unter B2b-Werbetreibenden. Ein Vorurteil, das allerdings laut rabbit performance überholt ist.
Wie Facebook-Manager Scott Woods in einem Interview im Dezember 2014 berichtete, greifen mittlerweile 16 Millionen Deutsche täglich auch mobil auf Facebook zu.
Wie Facebook-Manager Scott Woods in einem Interview im Dezember 2014 berichtete, greifen mittlerweile 16 Millionen Deutsche täglich auch mobil auf Facebook zu.

"Facebook-Werbung ist doch nur was für Consumer-Marken“ - dieses Vorurteil ist noch immer weit verbreitet. Dabei bietet das größte soziale Netzwerk in Deutschland, das nach Auskunft von  Scott Woods, Country Director D-A-CH bei Facebook, mittlerweile allein in Deutschland monatlich gut 27 Millionen aktive Nutzer zählt (wuv-Interview, Dezember 2014), viele Werbemöglichkeiten jenseits der Endverbraucherkommunikation. Vor diesem Hintergrund hat die Agentur rabbit performance die sieben gängigsten Vorurteile gegenüber Facebook-Werbung im B2B-Umfeld zum Anlass genommen, aufzuzeigen, warum die größte Social Network-Plattform auch bei der Ansprache von Geschäftskunden nicht fehlen darf.

Vorurteil Nr. 1: Auf Facebook sind Leute nur privat unterwegs

Die Trennung in privat und geschäftlich ist ein künstliches Konstrukt. Facebook-Mitglieder haben auch Geschäftspartner oder Kollegen in ihrem Facebook-Freundeskreis. Zudem kennt das Netzwerk die Interessen seiner Nutzer und damit meist auch deren Berufsgruppen, Arbeitgeber, Branche oder Qualifizierungsgrad. Auch wird das Netzwerk häufig im Büro genutzt. Diese Entwicklung will Facebook mit dem Intranet-Tool „Facebook at Work“ für die firmeninterne Kommunikation weiter vorantreiben. Gerade befindet es sich in der Closed-Beta-Phase.

Vorurteil Nr. 2: Auf Facebook erreiche ich keine Businesskunden


Bei zig Millionen Usern ist das eher unwahrscheinlich. Für die Zielgruppenidentifikation können Unternehmen ihre eigenen Daten für die Aussteuerung von Werbung nutzen. Beispielsweise lassen sich Informationen aus dem CRM in Facebook überführen, um nur die Nutzer anzusprechen, die den Bestandskunden am ähnlichsten sind. Darüber hinaus können Unternehmen auch Website-Besucher, Kaufabbrecher oder Newsletter-Nichtöffner erneut über diesen Kanal adressieren.

Vorurteil Nr. 3: Auf Facebook sind nur Teenager

Das war einmal. Wie die ARD ZDF Onlinestudie 2014 belegt, sind heute knapp zwei Drittel der Facebook-Nutzer in Deutschland über 24 Jahre alt.** Die größte Nutzergruppe ist mit knapp 30 Prozent die der 25- bis 34-Jährigen. Die 35- bis 44-jährigen Mitglieder machen knapp ein Fünftel aus. 12 Prozent der Nutzerschaft sind 45 bis 54 Jahre alt. Die Altersgruppe 55+ kommt auf 7 Prozent.

Vorurteil Nr. 4: Für Werbung auf Facebook brauche ich eine Fanpage

Ein weitverbreiteter Irrtum. Je nach Werbeformat kann der Traffic auch direkt auf eine Landeseite auf der Unternehmenswebsite oder in einen Shop fließen. Eine eigene Fanseite ist dafür nicht nötig. Die brandneuen Multi-Product-Ads sind auch für die Zielgruppe der Geschäftskunden spannend. Unternehmen können mit ihrer Hilfe gleich mehrere Produkte und somit ganze Produktwelten bewerben.

Vorurteil Nr. 5: Facebook-Werbung wirkt nicht


Ganz im Gegenteil. Facebook-Werbung wirkt besonders in den frühen Phasen des Entscheidungsprozesses und ist sowohl ideal zur Steigerung der Markenbekanntheit, des Umsatzes als auch zur Leadgenerierung. Im Gegensatz zu Google Adwords richten sich Facebook-Anzeigen eher an Zielgruppen, die ein latentes oder beständiges Interesse als ein akutes Bedürfnis haben. So können Personen unabhängig vom Zeitpunkt des Interesses erreicht werden.

Vorurteil Nr. 6: Facebook-Werbung ist nur etwas für große Unternehmen


Nicht unbedingt. Große Unternehmen haben natürlich mehr Marketingbudget zur Verfügung als kleinere. Allerdings ist ein Einstieg in die Werbung auf Facebook schon mit einem Budget ab ca. 2.500 € möglich. Um den Kanal auszuprobieren, lohnt es sich, eine Testkampagne zu fahren. Das Budget dafür kann als Tagesbudget oder Laufzeitbudget über einen Zeitraum festgesetzt werden. Daneben gilt es, die Gebotshöhe einzustellen, also die Kosten pro Klick oder pro tausend Kontakte.

Vorurteil Nr. 7: Facebook ist nur Community-Management von Fanseiten und Shitstorms

Ein klares Nein. Facebook ist auch eine Werbeplattform wie Google. Mit dem Kauf des Werbenetzwerks Atlas wird Facebook in diesem Jahr noch attraktiver für Werbung, weil Nutzer über verschiedene Geräte mittels der Facebook-ID eindeutig identifiziert und angesprochen werden können. Schon heute loggen sich 31 Millionen Deutsche mobil auf Facebook ein.**

„B2B-Unternehmen fehlt es an Vertrauen in Werbung auf Facebook“, erklärt Manuel Leschik, Geschäftsführer der rabbit performance GmbH. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass Unternehmen gute Ergebnisse mit Anzeigen für beispielsweise Webinare, Whitepaper, Messeeinladungen oder Mitarbeiterrekrutierung erzielen können.“

cs/rabbit performance

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