VOLLTEXTSUCHE
News, 05.01.2016
Sicherheitstrends 2016
Wachsende Bedrohung durch mobile Malware
Die immer stärkere Digitalisierung des Geschäfts- und Lebensalltags schafft für Cyberkriminelle fortlaufend neue Angriffspunkte und facht die IT-Bedrohungslage weiter an.

Mehr Attacken auf mobile Endgeräte, verstärkter Fokus auf die Cloud als neues Eldorado für den Datenklau – der IT-Sicherheitsanbieter Blue Coat sieht in Sachen Cyberkriminalität eine weitere Verschärfung der Bedrohungslage. In einem Ausblick auf das Jahr 2016 prognostiziert der IT-Sicherheitsexperte folgende Entwicklungen.

Internet der „unsicheren Dinge“

Das Internet der Dinge ist eine neue Spielwiese für Hacker. Die Zunahme vernetzter Objekte, die weder überwacht noch geschützt werden, bildet geradezu ein Paradies für Cyberkriminelle. Zwar dürften sich nur wenige interessante Daten auf einzelnen IoT-Geräten befinden, doch zum Abschalten ganzer Netzwerke reicht es.

Voranschreitende Internationalisierung der Cyberkriminalität

Die Aktivitäten von Hackern werden immer internationaler. Während klassische Ursprungsländer ihre Angriffsmethoden stark weiterentwickeln, bleiben andere wie China oder Nordkorea technologisch fast stehen, sind aber trotzdem weiterhin erfolgreich. Im Kommen ist Russland, dessen Hacker immer angriffslustiger werden.

Strengerer Datenschutz

Die Auswirkungen des Safe Harbor-Urteils lassen sich noch schwer abschätzen und die Datenschutz-Grundverordnung (GDPR) der Europäischen Kommission steht vor der Tür. Das heißt für Unternehmen, dass sie von Grund auf klären müssen, wie sie mit persönlichen Informationen von Kunden und Mitarbeitern umgehen. So dürften sie ihre Datenschutzarchitekturen und -investitionen deutlich verstärken.

Mangel an Sicherheitsexperten

Der Fachkräftemangel wird in Sachen IT-Sicherheit ein großes Problem darstellen. So lagern Unternehmen die zugehörigen Aufgaben vermehrt an Managed Security Service Provider aus. Doch zusätzlich müssen die Anwendungen besser und intelligenter sowie die Arbeitsplätze attraktiver gestaltet werden.

Mehr Angriffe auf die Cloud

Unternehmen speichern wertvolle Daten wie Kunden- und Mitarbeiter-Informationen oder geistiges Eigentum zunehmend in der Cloud. Entsprechend ist eine Steigerung von Sicherheitsvorfällen bei Cloud Services zu erwarten. Dabei erhalten Hacker vor allem über Social Engineering die nötigen Zugangsdaten.

Bedrohung durch Erpresser-Software nimmt zu

Auch mobile Malware und Software zur Erpressung von Lösegeld, sogennante Ransomware, spielen eine immer größere Rolle. Cyberkriminelle haben bereits Smartphones und Tablets im Visier und greifen künftig nicht nur Privatanwender, sondern auch Unternehmen an, die sensible Daten wie Bilder, Dokumente oder Quellcode nicht ausreichend sichern.

Verschlüsselung als Versteck


Services wie Office365, GoogleDrive oder Dropbox werden immer beliebter – bei Anwendern und Hackern. Sie sind kostenlos, bieten SSL-Verschlüsselung und werden selten blockiert. Sicherheitsprogramme können verschlüsselte Daten aber kaum untersuchen, so dass Cyberkriminelle ihre Schadsoftware damit perfekt verstecken können.

Überall Sicherheitsvorfälle


Von Jahr zu Jahr werden immer mehr und immer größere Firmen Opfer von Sicherheitsvorfällen. Heute kann jeder davon betroffen sein und teilweise gewöhnen sich die Nutzer schon daran, da sie „sowieso nichts dagegen tun können“. Entsprechend müssen Unternehmen ihre Security-Systeme und Absicherungen deutlich verstärken.

cs/Blue Coat; Bild: Bernd Kasper  / pixelio.de

WEITERE NEWS AUS DIESER KATEGORIE
NACHRICHTEN AUS ANDEREN RESSORTS
SUCHE
Volltextsuche





Profisuche
Anzeige
PRESSEFORUM MITTELSTAND
Pressedienst
LETZTE UNTERNEHMENSMELDUNGEN
BRANCHENVERZEICHNIS
Branchenverzeichnis
Kostenlose Corporate Showrooms inklusive Pressefach
Kostenloser Online-Dienst mit hochwertigen Corporate Showrooms (Microsites) - jetzt recherchieren und eintragen! Weitere Infos/kostenlos eintragen
Anzeige
BUSINESS-SERVICES
© novo per motio KG