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Sicherer Umgang mit psychisch auffälligen Patienten und Angehörigen

Mit ihre Seminaren stärkt die s(m)s GmbH Pflegekräfte darin, eine drohende Eskalation möglichst frühzeitig zu erkennen und effektiv zu beenden. Dies trägt wesentlich zur Motivation für diese anspruchsvolle Tätigkeit bei.
(PM) Schwarme, 28.06.2016 - Laut einer Erhebung der BGW werden 63% der in der Pflege Tätigen Opfer körperlicher Gewalt. Jede dritte befragte Pflegekraft fühlt sich derselben Erhebung nach durch Gewalt und Aggressionen hoch belastet. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch die NEXT-Studie, in der die Konfrontation mit unfreundlichem oder aggressivem Patientenverhalten als ein besonders hoher Einflussfaktor für den frühzeitigen Berufsausstieg von Pflegekräften genannt wird. Neben der hohen Berufsabbruchrate weist die Pflege auch einen hohen Krankenstand auf und dabei auch einen überdurchschnittlichen Wert an psychisch bedingten Langzeiterkrankungen (laut AOK).

Dies gilt vor allem auch für Beschäftigte in ambulanten Pflegediensten und Einrichtungen der stationären Altenpflege. Unter einem zunehmenden Zeitdruck sind Pflegekräfte hier nicht nur mit problematischem Patientenverhalten konfrontiert, sondern auch mit Angehörigen, die u.U. ihre Gefühle der Hilflosigkeit und Überforderung auf die jeweilige Pflegekraft projizieren, was sich in unangemessenen Forderungen aber auch in gewalttätigen Übergriffen ausdrücken kann. In der ambulanten Pflege kommt noch erschwerend hinzu, dass die jeweilige Pflegekraft allein in einem häuslichen Umfeld ist, auf das sie von vorneherein keinerlei Einfluss hat. Eine problematische Situation kann also durch z.B. räumliche Enge, fehlende Fluchtmöglichkeiten, eventuell anwesende angespannte oder betrunkene Angehörige noch verstärkt werden. Hier reichen sonst bewährte Kommunikationsformen oder Verhaltensweisen oft nicht mehr aus.

In den Seminaren der s(m)s GmbH werden Pflegekräfte befähigt, eine drohende Eskalation möglichst frühzeitig zu erkennen und zu beenden. Durch die Reflektion der eigenen Rolle, der persönlichen Grenzen und einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Gewaltbegriff werden sie besser als bisher in die Lage sein, sich selbst zu schützen und abzugrenzen, ohne das Wohl des Patienten oder den wertschätzenden Umgang mit Angehörigen aus dem Auge zu verlieren. Dieses Reflektieren der eigenen Handlungsmöglichkeiten und Grenzen steigert zusätzlich noch die eigene Zufriedenheit und Gesundheit.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Umgang mit psychisch auffälligen oder Suchtkranken Patienten/Angehörigen. Durch das Wissen um die möglichen Auswirkungen von psychischen Erkrankungen/ Intoxikationen auf das Patientenverhalten und das Erlernen spezieller Gesprächs- und Deeskalationstechniken wird auch in diesem sehr problematisch bewerteten Bereich die Handlungssicherheit gestärkt.

Der Praxistransfer wird in vielfältiger Weise gewährleistet. Dabei wird besonderer Wert darauf gelegt, die von den Teilnehmern eingebrachten konkreten Praxisfälle zu bearbeiten. Die besondere Praxisrelevanz ist auch durch die langjährige, klinische Berufserfahrung der Trainerin Regine Wulf als zertifizierte Fachpflegekraft für Psychiatrie und Stationsleitung in sucht- und akutpsychiatrischen Einrichtungen gegeben.
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Die s(m)s GmbH aus Schwarme/Niedersachsen regt mit Workshops und Seminaren Führungskräfte und Mitarbeiter/innen dazu an, neue Grundhaltungen und Perspektiven einzunehmen, neue Lösungsoptionen zu entwickeln, die für ihre ...
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