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Shortlist cut-e Theta-Innovationspreis: Die sieben besten Ideen in der Personaleignungsdiagnostik

Das Rennen um einen Platz auf der Liste des Theta-Innovationspreises ist entschieden: Die Liste der sieben besten Einsendungen für den Innovationspreis in der Personaleignungsdiagnostik wurde nun veröffentlicht.
(PM) Hamburg, 10.08.2013 - Das Hamburger Unternehmen für Online-Assessment cut-e hatte diesen Preis ausgeschrieben. Auf der Shortlist finden sich innovative Ausarbeitungen zur Personalsuche und Personalentwicklung aus sechs Ländern. Nach der endgültigen Jury-Entscheidung winkt dem Gewinner ein Preisgeld in Höhe von 5000 Euro. Die Preisverleihung findet in Hamburg statt. Die unabhängige Jury, die sich aus sechs namhaften Personalfachleuten und Wissenschaftlern zusammensetzt, bewertete alle Einsendungen, ob sie die drei Wettbewerbskriterien Innovation, Benutzerfreundlichkeit und Mehrwert erfüllten. Gefragt waren herausragende Projekte in der Eignungsdiagnostik für die Mitarbeiterentwicklung und Mitarbeitergewinnung im Wettbewerb „Theta – The cut-e Award for Person-Job-Fit Innovation“.

Die sieben Finalisten:

1. „Skills worth seeing“: Martin Becker vom Start-up-Unternehmen HR Consulting Viasto aus Berlin reichte eine neuartige psychometrische Technologie ein, mit der Unternehmen mittels Online-Video-Interviews termin- und ortsunabhängig einen authentischen Eindruck von den Fähigkeiten und Kompetenzen ihrer Bewerber erhalten. Das spare sowohl dem Bewerber als auch dem Unternehmen Zeit und Geld sowie komplizierte Terminabsprachen. Jury-Mitglied Michal Kosinksi, Operations Director am Psychometrie Zentrum der britischen Cambridge University, kommentiert: „Relativ einfache, aber sehr wirkungsvolle Idee."

2. „StartupJobs“: Filip Mikschik, Firmengründer und Student in Prag, und seine drei Kommilitonen aus der Tschechischen Republik, entwickelten eine mit Linkedin verbindbare Netzwerk-Plattform für Start-up-Unternehmen, die Fachpersonal suchen. Jury-Mitglied Ova Catherin Schulze, Leiterin des Global Leadership Assessments beim Telekommunikationsunternehmen Ericsson meint: „Die Plattform bietet eine gute Zusammenführung der verschiedenen Phasen eines Auswahlprozesses.“ Vorteile böte dieses Netzwerk gleichermaßen für die suchenden Fachkräfte als auch für die Unternehmen.

3. „The Zerobot“: Online Zerobot ist eine Art Suchroboter, der dem Personaler pünktlich zum Dienstbeginn per E-Mail passende Kandidaten für eine bestimmte Stelle präsentiert, obwohl sie sich nicht auf die Stelle beworben haben. Die von dem Schweden Mats Wernheim für ZeroLime AB entwickelte Suchmaschine greift auf verschiedene Bewerberdatenbanken zurück. Jury-Mitglied Dr. Richard Leaver, Geschäftsführer und Dozent an der Durham University Business School: „Ein hilfreiches Programm für die Personalsuche - unkompliziert, aber sehr effektiv.“

4. „Matching Individuals to Occupations“: Prof. Dr. Fred Oswald und Forscher von der Rice University, USA stellten ein psychometrisches System für die Karriereberatung vor, um den einzelnen Bewerber zum passenden Beruf im richtigen Unternehmen zu lenken. Die Gruppe nutzte dafür Daten einer großen US-Datenbank. Jurymitglied Tobias Eklund aus Schweden, Partner bei der Personalberatung Alumni AB & Harvey Nash Group: „Eine Ausarbeitung mit Potential, die zielgerichtet Stellensuchende und ihre individuelle berufliche Laufbahn passend zu einem Unternehmen in die richtige Richtung leitet."

5. „OntoHR“, präsentiert vom niederländischen Wissenschaftler Dr. Stefan Mol, Amsterdam Business School, bietet eine anpassungsfähige Test- und Trainingsplattform für Ausbildungs- oder Platzierungsentscheidungen und Personalentwicklungsmaßnahmen. Jury-Mitglied Professor David Towner, Head of Global Assessment für BP International: „Das Modell stellt eine gute Mischung aus Standard-Intelligenz-Tests mit den einschlägigen Anforderungen an die beruflichen Kenntnisse dar. Es könnte hohen praktischen Nutzen innerhalb eines Unternehmens haben."

6. „Measuring Situational Misfit“: Das Projekt, eingereicht von Alan Tomassetti, Doktorand der George Mason University, USA, erforscht, wie Menschen emotional zu ihrem Unternehmen stehen und welche Auswirkungen ihre Einstellungen auf ihre Arbeitsleistung haben. Jury-Mitglied Eklund: „Interessanter Blickpunkt, eine Analyse mit persönlichen Attributen und der beruflichen Situation zu vereinen. Zeigt meines Erachtens einen Mehrwert, wenn es um die Arbeitsplatzbindung geht.“

7. „Keeping Track of your Development“: Der Doktorand Stephen McGlynn, Sheffield University Management School, England, stellt mit dem Projekt eine mobile App vor, mit welcher der Effekt einer Trainings- oder Weiterbildungsmaßnahme auch für die persönliche Entwicklung gemessen werden kann. Die App bietet sowohl für den Einzelnen als auch für die Forschung verlässliche Daten über die Nachhaltigkeit eines Lernprozesses. Jury-Mitglied Prof. David Towner meint: „Wir wissen, dass innerhalb von Organisationen Lernprozesse oft außerhalb der geplanten Strukturen liegen. Was erfolgreich erlernt wurde, ist jedoch mittels Datenerhebungen kaum zu überprüfen oder zu messen. Die Entwicklung dieser App könnte ein Weg sein, diese Lücke zu füllen. Weitere Infos: www.theta-award.com
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