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Servitization: Smarter Service dank Internet of Things

(PM) Sindelfingen, 01.07.2016 - ´Die Digitalisierung gestaltet unsere Arbeitswelt um: Die Arbeitsstrukturen in den Unternehmen wandeln sich ebenso wie die Anforderungen an die Fähigkeiten und Kompetenzen der Mitarbeiter. So verlangt das Internet of Things (IoT) durch die gesteigerte Automatisierung der Systeme mehr Monitoring und Steuerung von den Mitarbeitern. Gleichzeitig gehen damit manuelle sowie Routine-Aufgaben zurück. Digitalisierung und IoT schaffen somit auf der einen Seite neue Herausforderungen, aber auf der anderen Seite auch neue Möglichkeiten. Gerade im Service-Bereich erweisen sich diese als komplex, aber alles andere als langweilig, da Service über IoT Kunden langfristig bindet.

Digitalisierung und Internet of Things stellen Unternehmen vor die Aufgabe, die vorhandenen IT-Systeme zeitnah zu modernisieren und zu migrieren, um nicht nur den Anforderungen der Mitarbeiter, sondern auch denen der Kunden entsprechen zu können. Und das hat einen wichtigen Grund: Mit dem Internet of Things wird das Service-Angebot stark zunehmen und zu einem essenziellen Teil eines Produkts. Service-Leistungen, die weit über die Bereiche von Reparatur und Wartung hinausgehen, werden dabei vor allem in den fertigenden Unternehmen als Notwendigkeit angesehen, um nach dem Verkauf des Produkts weiterhin mit dem Kunden in Kontakt zu bleiben. Neue Services aus dem IoT decken dabei zusammen mit dem klassischen Kundendienst den kompletten Lebenszyklus des Produkts ab.

Produzieren – verkaufen – und dann?

Die fertigende Industrie entwickelt sich langsam zur Serviceindustrie weiter. Gaben 2014 noch knapp 55 Prozent der Unternehmen an, die Koordination zwischen Produktion und Service besser koordinieren zu wollen, so werden es 2016 über 70 Prozent sein, so die Oxford Economics Studie „Smart,Connected Products“. Diesen Trend bestätigt eine weitere Studie, in der mehr als 80 Prozent der Befragten angaben, spezifische Servicefunktionalitäten als Alleinstellungsmerkmal ihrer Produkte zu sehen.

So lässt sich Mitarbeitern in einer IoT-vernetzten Anlage per Datenbrille und Augmented Reality die notwendigen Einstellungen oder Handgriffe einblenden oder sie direkt mit einem Experten am anderen Ende der Welt verbinden. Der 3D-Drucker erstellt umgehend das erforderliche Ersatzteil, welches per Drohne an den entsprechenden Einsatzort transportiert und per Fernwartung von einem über die Cloud gesteuerten Roboter repariert wird. Die Möglichkeiten sind hier nur durch das Ende unserer Vorstellungskraft begrenzt.

Servitization fordert fähige IT

Der Siegeszug des IoT in der fertigenden Industrie hat die Unternehmen gezwungen, über ihre konventionellen Produkte hinauszusehen und ließ sie Innovationen wie beispielsweise der Wearables-Entwicklung folgen, um Konzepte wie die Servitization universell voranzutreiben. Am besten geschieht das über die traditionellen Abteilungen wie Forschung und Entwicklung von Produkten sowie Lösungen hinaus. Dabei wird das Innovationsmanagement und die Position des Chief Innovation Officers immer wichtiger. Ein Großteil der in der PwC-Studie „Innovation – Deutsche Wege zum Erfolg“ befragten Entscheider halten Innovationen heute und künftig für einen wesentlichen Bestandteil, um international konkurrenzfähig zu bleiben. Die Sparte für smarte (oder selbst lernende) Produkte soll im Portfolio der jeweiligen Unternehmen bald mehr als die Hälfte einnehmen.

Eine leistungsfähige IT-Infrastruktur mit flexibler Cloud-Anbindung bildet hier das stabile Rückgrat für unternehmensweite Innovationen: Von einer intelligenten Automation profitieren zum Beispiel intern die Mitarbeiter von einer Arbeitsentlastung und gesteigerten Kundenorientierung und extern die Kunden von qualitativ hochwertigen Produkten plus direkt damit vernetzten Services.

Weitere Informationen zu Internet of Things und weiteren Themengebieten unter: www.businessheute.de
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