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News, 14.01.2014
Business Intelligence
Self-Service-Apps beenden Exklusivität von BI in Unternehmen
Fachanwender arbeiten mit Self-Service-Apps, Data Stewards steuern die Datenqualität und BI-gestützte Informationen bieten Entscheidungshilfen: Nach Meinung von Information Builders sind dies 2014 die wichtigsten Trends beim Einsatz von Business Intelligence (BI)-Anwendungen.
Self-Service-Apps bereiten den Weg zu einem breiten Nutzung von BI-Anwendungen  in Unternehmen.
Self-Service-Apps bereiten den Weg zu einem breiten Nutzung von BI-Anwendungen in Unternehmen.
Auch wenn sich die wirtschaftliche Großwetterlage etwas erholt hat, steht den meisten Unternehmen auch 2014 ein turbulentes Jahr bevor. In allen Branchen steigt der Wettbewerbsdruck, Newcomer pushen Innovationen und Kunden wollen am besten sofort Lösungen für ihre Probleme. In einem solch hochdynamischen Umfeld spielen Business Intelligence (BI)-Applikationen eine essenzielle Rolle, weil sie fundierte Grundlagen für schnelle Entscheidungen bieten und Unternehmen damit die Basis für eine hohe Flexibilität liefern. Information Builders, einer der führenden Anbieter von BI-, Datenintegritäts- und Integrations-Lösungen, gibt einen Ausblick auf die wichtigsten Entwicklungstendenzen im BI-Sektor.

1. 2014 wird das Jahr der Self-Service-BI-App

Die Exklusivität von BI- und Analyse-Tools geht zu Ende. Bislang profitierte davon überwiegend eine kleine Zahl von Controllern und Führungskräften mit Personal- und Organisationsverantwortung in den Fachbereichen. Nicht zuletzt aufgrund der Komplexität waren hochspezialisierte BI-Werkzeuge für andere Anwender im Unternehmen nicht zugänglich. Das ändert sich gerade. Sehr flexible, intuitiv zu bedienende und interaktive Apps, wie sie bisher von Smartphones aller Art bekannt waren, setzen sich 2014 in breitem Umfang durch. Anwender werden mit diesen Self-Service-BI-Apps unabhängig von der IT-Abteilung, die aber dennoch für die technische Steuerung und Einhaltung der Datensicherheit zuständig bleibt.

2. Die Verbesserung der Datenqualität wird zum zentralen Thema

Die Herstellung, Einhaltung und Absicherung einer hohen Datenqualität lässt sich nicht mit einem einmaligen Projekt erreichen. Notwendig ist eine systematische Analyse und Überwachung der Daten aus den verschiedenen Datenquellen sowie eine fortlaufende Überprüfung der Datenqualität. Wo immer möglich, sollte eine automatische und kontinuierliche Syntax- und Semantik-Überprüfung bereits bei der Dateneingabe erfolgen. Ist kein permanenter automatischer Check möglich, muss zumindest in regelmäßigen Abständen eine manuelle Kontrolle durch einen Datenqualitätsexperten erfolgen.

3. Data Stewards werden mindestens so wichtig wie Data Scientists

Spezialisten für die Datenanalyse (Data Scientists) zählten 2013 zu den meistgesuchten IT-Fachleuten. Da die Datenmengen aber weiter dramatisch steigen, müssen Unternehmen sich jetzt zusätzlich zur Analyse verstärkt um das Management und die Qualität der Daten kümmern. Data Stewards spielen eine zentrale Rolle im Rahmen eines strategischen Informationsmanagements. Oft gibt es in den Fachabteilungen bereits Mitarbeiter, die informell solche Aufgaben übernehmen. In der offiziellen Funktion eines Data Steward legen sie geschäftsprozessbezogene Regeln dafür fest, wie Daten erzeugt, gepflegt sowie weitergegeben werden und passen die Qualitätsverfahren entsprechend den aktuellen Bedürfnissen, Datenquellen und sonstigen Faktoren an.

4. Maschinengenerierte Daten erlangen mehr Aufmerksamkeit

Das maschinengenerierte Datenvolumen, einschließlich dem Internet der Dinge, wächst schneller als jede andere Big-Data-Quelle, die für Analysezwecke angezapft wird. Das gilt beispielsweise für das produzierende Gewerbe. Hier entstehen jeden Tag enorme Datenmengen, die bislang nur unzureichend genutzt werden. In industriellen Fertigungsprozessen etwa erfassen Sensoren fortlaufend die Prozessdaten und speichern sie. Neue Analytik-Lösungen helfen dabei, bestimmte Muster bei Produktionsfehlern frühzeitig zu erkennen und die Produktqualität weiter zu verbessern.

5. Big Data steht nicht mehr im Rampenlicht, aber die Datenflut steigt weiter

Der Begriff "Big Data" hat in den letzten beiden Jahren für erheblichen Wirbel bei vielen IT-Experten und Fachanwendern gesorgt. Er hat seinen Zweck erfüllt, indem er auf das nicht nachlassende Wachstum der Menge und der unterschiedlichsten Datentypen aufmerksam machte. Und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Egal, wie die weiter explodierende Datenmenge benannt wird, ob Big Data oder Daten-Tsunami, die eigentliche Herausforderung bleibt gleich: Die Daten müssen erfasst, analysiert und zur Unterstützung von Geschäftsentscheidungen für eine stetig wachsende Zahl von Anwendern aufbereitet werden.

"Eine der größten Herausforderungen von BI-Projekten bleibt auch 2014 die schwierige Abstimmung von IT-Abteilung und den Fachbereichen – oftmals zutreffend charakterisiert als ,Lost in Translation’. Hier sind beide Seiten gefordert, neue Wege zu gehen", so Nathan Jagoda, Country Manager Germany bei Information Builders in Eschborn. "Mit Self-Service-BI-Apps, wie sie die IT bereitstellt, können die Mitarbeiter in den Fachbereichen schnell und intuitiv ihre Zahlen analysieren und Entscheidungen treffen. Statt sich auf die möglichst korrekte und vollständige Erfassung von Anforderungen zu kümmern, sollte die IT aus den Erfahrungen der Fachbereiche beim Einsatz von Self-Service-BI lernen und dieses Wissen in die Weiterentwicklung ihrer BI-Architekturen einfließen lassen."
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