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News, 14.05.2012
Security-Umfrage
Viele Deutsche gehen ungeschützt ins Internet
Nach einer aktuellen BITKOM-Umfrage surft noch immer fast ein Fünftel aller Internetnutzer in Deutschland ohne Virenschutz und ohne Firewall im Netz.
Bei vielen Internetnutzern in Deutschland gibt es in Sachen Online-Sicherheit weiterhin Aufklärungsbedarf.
Bei vielen Internetnutzern in Deutschland gibt es in Sachen Online-Sicherheit weiterhin Aufklärungsbedarf.
Das Sicherheitsbewusstsein bei privaten Internetanwendern lässt in Deutschland weiterhin zu wünschen übrig. So haben immer noch 18 Prozent der deutschen Internetnutzer weder eine Firewall noch eine Virenschutz auf ihrem Rechner installiert. Damit hat sich der Anteil der Verbraucher, die vollends ungeschützt im Internet zu Gange sind, zwar im Vergleich zum Vorjahr leicht verringert (2011: 21%). Allerdings sorgt weiterhin nur eine Minderheit der Internetanwender für einen Rundum-Schutz, demnach von 28 Prozent kein Virenschutzprogramm und weiteren 30 Prozent keine Firewall verwandt wird. Das ergab jetzt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Branchenverbandes BITKOM. „Die Gefahren für Internet-Surfer sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen, doch leider verhält sich ein Teil der Onliner fahrlässig und gefährdet damit sich und andere“, kommentierte Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder die Ergebnisse.

Meist genutzte Variante zum Schutz vor Viren sind kostenlose Virenschutzprogramme. Fast die Hälfte der privaten Internetanwender (48%) hat solche auf dem eigenen Rechner installiert. Weitere 20 Prozent  der deutschen Internetnutzer setzen kostenpflichtige Antiviren-Software ein. Bei einem guten Drittel (36%) sind Virenschutz und Firewall Bestandteil des Betriebssystems. Rund drei von zehn befragten Internetanwendern (29%) verwenden Sicherheitsprodukte ihres Internet-Dienstleisters. Laut BITKOM dabei sowohl bei Unternehmen als auch bei Privatanwendern verstärkt im Kommen sind Cloud-basierte Sicherheitslösungen in Form von „Security as a Services“.

„Cloud-Services machen auch bislang selten genutzte Sicherheitstechnologien wie Datenverschlüsselung massenmarkttauglich“, so der Verband. Aktuell verschlüsselt allerdings noch erst rund jeder achte Privatanwender (12%) seine Daten auf dem Rechner. Einen sogenannten Passwort-Safe zur sicheren zentralen Verwaltung von Passwörtern nutzen dagegen bereits 18 Prozent der Internetanwender. Spezielle Dienste für anonymes Surfen nehmen immerhin schon acht Prozent in Anspruch.
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