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News, 06.09.2011
Security-Studie
Unternehmen forcieren Erhöhung der IT-Sicherheit
Die Security-Budgets in Unternehmen steigen, zeigt eine aktuelle internationale Studie. Neues Top-Thema in Sachen IT-Sicherheit ist die zunehmende „Konsumerisierung der IT“.
Häufigste Ursache für IT-Security-Vorfälle sind laut Studie Schadprogramme, wie beispielsweise Trojaner.
Häufigste Ursache für IT-Security-Vorfälle sind laut Studie Schadprogramme, wie beispielsweise Trojaner.
Nichts bereitet deutschen Unternehmen so viel Unbehagen wie die Cyberkriminalität. Wie aus der zum zweiten Mal durchgeführte Studie „2011 State of Security Survey“ von Symantec hervorgeht, bereiten weder Terrorismus, Naturkatastrophen noch konventionelle Straftaten deutschen Firmen so viel Sorgen wie ein mögliches Versagen der eigenen IT-Sicherheit. Aus gutem Grund, demnach in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 71 Prozent der insgesamt 3.300 weltweit befragten Unternehmen Opfer einer Cyberattacke wurden. Von den in Deutschland befragten Unternehmen verzeichneten in diesem Zeitraum mehr als zwei Drittel einen Cyberangriff. Häufigste Angriffsarten waren Schadprogramme (25%), gefolgt von Datendiebstahl durch Social Engineering und externe Attacken. Gut ein Fünftel der befragten Unternehmen sah sich solchen Angriffsarten sogar regelmäßig ausgesetzt (21%). Dabei erlitt fast jedes von einer Cyberattacke betroffene Unternehmen einen finanziellen Schaden, allen voran durch Umsatzeinbußen und Produktivitätsverluste sowie durch den Verlust von Unternehmens-, Kunden- oder Mitarbeiterdaten. Dabei entstand in den letzten zwölf Monaten rund 20 Prozent der Unternehmen durch Cyberattacken ein Schaden von mehr als 69.000 Euro.

Thema IT-Sicherheit wird immer präsenter

Vor dem Hintergrund der weitreichenden Folgen von IT-Sicherheitsvorfällen erfährt der Schutz der eigenen IT-Systeme sowie die Sicherheit der Daten in den Unternehmen immer größeres Gewicht. So gab in Deutschland knapp ein Drittel der befragten Unternehmen an, dass die Relevanz des Themas Security gegenüber dem Vorjahr gestiegen sei (30%). Europaweit erklärten dies sogar 39 Prozent der Firmen. Dass die IT-Sicherheit gegenüber dem Vorjahr an Bedeutung verloren habe, meinten dagegen nur 14 Prozent der deutschen Firmen (Europa: 12%). Entsprechend arbeiten die Unternehmen daran, ihren Sicherheitslevel weiter zu erhöhen, und zwar sowohl durch höhere IT-Budgets als auch durch neues Personal. Top-Themen in Sachen Investitionen sind laut Studie die Bereiche Internetsicherheit (38 Prozent), Mitarbeitertraining (36 Prozent) und die Verwaltung der Security-Systeme (36 Prozent). Beim Ausbau der IT-Abteilung steht die Verbesserung der Nachrichtensicherheit (44%) an erster Stelle. Daneben auch in puncto Personal ganz oben auf der Agenda: das Security-Management (40 Prozent), die Internetsicherheit (39 Prozent) sowie die das Thema Aus- und Weiterbildung (38 Prozent).

Am meisten Sorgen bereiten deutschen Unternehmen Hackerangriffe, gleichauf mit durch Mitarbeiter ausgelöste IT-Vorfälle sowie politisch oder wirtschaftlich motivierte Cyberattacken wie Stuxnet: Mit jeweils 37 Prozent an Nennungen bilden sie im Sorgen-Ranking die Top 3. Als größte Herausforderung bewerten deutsche Unternehmen unterdessen die zunehmende sowohl geschäftliche als auch private Nutzung mobiler Endgeräte, die so genannte „Konsumerisierung der IT“ (46%). Auch die Veränderungen der Bedrohungslage sorgen bei 41 Prozent der Firmen hierzulande aktuell für Kopfzerbrechen (weltweit: 43%). Das Thema Social Media sehen deutsche Unternehmen dagegen zurzeit noch etwas entspannter als der internationale Durchschnitt: Während weltweit fast jedes zweite Unternehmen (46%) soziale Medien im Kontext IT-Sicherheit als Herausforderungen einstuft, gilt dies in Deutschland nur für gut ein Drittel (37%).

Am besten sehen sich europäische Unternehmen bei Attacken und bei Verletzungen der Sicherheitsbestimmungen aufgestellt: Der Studie zufolge stuft hier mehr als jedes zweite Unternehmen (55%) in Europa seine Fähigkeiten als sehr gut oder gut ein (weltweit: 45%). Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Implementierung klassischer Sicherheitsmaßnahmen (Europa: 53%; weltweit: 55%). „Weniger gut sieht es hingegen in den Bereichen Compliance, strategische Initiativen und innovative Maßnahmen zum Schutz der IT aus“, so Symantec.
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