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News, 24.11.2010
Security-Studie
Sorge um Datensicherheit in deutschen Firmen wächst
Die Sorge um die Sicherheit der Daten in deutschen Unternehmen wird immer größer, zeigt eine aktuelle Studie. Danach erwarten fast alle befragten Firmen in der nahen Zukunft, dass ihr Netzwerk durch sogenannte Malware infiziert wird.
Verstärkt ein Angriffsziel der Hacker: mobile Endgeräte wie zum Beispiel Notebooks, aber auch ans Unternehmensnetzwerk angebundene Smartphones.
Verstärkt ein Angriffsziel der Hacker: mobile Endgeräte wie zum Beispiel Notebooks, aber auch ans Unternehmensnetzwerk angebundene Smartphones.
Die Angst vor Cyberattacken sowie die Datensicherheit mobiler Endgeräte bereitet deutschen Firmen größte Sorgen. Das geht aus den neuen Ergebnissen der im Auftrag des Security-Herstellers Symantec jährlich vom Ponemon Institut durchgeführten Studie zu aktuellen Verschlüsselungstrends hervor. Die Sorgen kommen nicht von ungefähr: Laut Studie hatte im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte der befragten Firmen (53%) wenigstens eine Datenschutzverletzung zu beklagen. Damit blieb die Zahl der deutschen Firmen, die einen Datenschutzvorfall verzeichneten, im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant. In den USA sieht es in puncto Datensicherheit noch sehr viel schlechter aus: Hier verzeichneten 2009 sogar rund neun von zehn befragten Firmen einen Datenschutzvorfall.

Am meisten Sorge bereitet deutsche Unternehmen das Risiko, Opfer von Cyberattacken zu werden. So stuften 100 Prozent der hierzulande Befragten Attacken auf das Unternehmensnetzwerk als die größte Bedrohung für ihr Unternehmen ein (2009: 93%). Dass Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, einer Infektion des Netzwerks gänzlich vorzubeugen, ist jedoch gering. Vielmehr erwarten 98 Prozent der Firmen, dass ihre IT in den nächsten 12 bis 24 Monaten durch Schadprogramme, sogenannte Malware, wenigstens einmal infiziert wird. Im Jahr 2009 war dieser Anteil noch bei 89 Prozent gelegen.

Entsprechend genießen Sicherheitsmaßnahmen, die darauf abzielen, solche Cyberattacken abzuwehren, inzwischen höchste Priorität, allen voran der Schutz vor Malware: Während der Malware-Schutz im Jahr 2007 im Ranking der wichtigsten Security-Maßnahmen noch Platz 8 einnahm, notiert er mittlerweile auf dem fünften Rang. „Alle Aufgaben ab diesem Platz werden von den Befragten als ähnlich wichtig eingestuft“, so Symantec. Zugleich erwarten die Unternehmen, dass sich die Cyberkriminalität verstärkt in Richtung mobile Endgeräte verlagern wird.

Vor diesem Hintergrund stufen 72 Prozent der deutschen Unternehmen die Verschlüsselung von Notebooks, Smartphones & Co. als wichtig oder sehr wichtig ein und damit zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Immerhin 62 Prozent der deutschen Unternehmen haben sich in diesem Feld bereits gewappnet und eine Lösung zur Datenverschlüsselung implementiert. Im Vorjahr traf dies noch auf nur rund jedes zweite deutsche Unternehmen zu (52%). „Datenverschlüsselung liegt damit inzwischen an dritter Stelle der bereits von Unternehmen genutzten IT-Sicherheitslösungen“, so Symantec.

Eine englisch-sprachige Zusammenfassung der Studie „German Enterprise Encryption Trends“ steht zum kostenfreien Download zur Verfügung.
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