VOLLTEXTSUCHE
News, 20.08.2007
Marketing und Werbung
Schutz gegen unerlaubte Werbung soll weiter bessert werden
Wenngleich die Bundesregierung den Schutz gegen unerlaubte E-Mail-Werbung bereits deutlich verbessert habe, sieht Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Horst Seehofer beim Schutz der Verbraucher vor unerlaubter Werbung weiteren Handlungsbedarf, speziell im Hinblick auf den Schutz vor unerlaubter Telefonwerbung.
Seit Inkrafttreten des neuen Telemediengesetzes am 1. März 2007 kann die Zusendung von unerlaubter E-Mail-Werbung mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 € geahndet werden. Als unerlaubt in diesem Zusammenhang gilt beispielsweise, wenn die Zusendung ohne ausdrückliche vorherige Einwilligung des Empfängers erfolgt, der Absender seine Identität oder auch den kommerziellen Charakter der E-Mail verschleiert. Abseits aller Fortschritte würden dennoch nach wie vor viele Verbraucherinnen und Verbraucher per Telefon, Telefax und E-Mail von unlauteren Anbieter belästigt, so Horst Seehofer, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, anlässlich eines Besuches bei der Verbraucherzentrale Bayern.

In einem Gespräch mit Frau Breithaupt-Endres, Vorstand der Verbraucherzentrale Bayern, begrüßte Horst Seehofer einem Bericht des Bundesministeriums zufolge die erfolgreichen Abmahnaktivitäten der Verbraucherzentralen und der Wettbewerbszentrale gegenüber unlauteren Anbietern. So müsse nach aktueller Rechtslage für Verbraucher klar erkennbar sein, wann sie Verträge abschließen, weshalb auch das Verstecken von Kostenhinweisen und Vorgaukeln vermeintlich kostenloser Dienstleistungen nicht rechtens sei. Nach Meinung des Bundesministers sei deshalb auch eine effektive Informationsarbeit wichtig, um die Wachsamkeit der Verbraucherinnen und Verbraucher gegenüber vermeintlich kostenlosen Dienstleistungsanboten, Abonnements oder Internetspielen zu erhöhen.

In diesem Zusammenhang könne, so Horst Seehofer, die Rolle der Verbraucherzentralen als Informationsquelle und Interessenvertretung der Verbraucher nicht hoch genug geschätzt werden. So sei eine Transparenz des Marktes für Verbraucherinnen und Verbraucher die Voraussetzung, um selbstständig und eigenverantwortlich zu entscheiden. Eine Voraussetzung, die sicherzustellen der Bundesminister fest entschlossen scheint und deshalb angekündigt, nun als Nächstes für eine noch effektivere Durchsetzung des Verbots unerwünschter Telefonwerbung sorgen zu wollen.

WEITERE NEWS AUS DIESER KATEGORIE
NACHRICHTEN AUS ANDEREN RESSORTS
SUCHE
Volltextsuche





Profisuche
Anzeige
PRESSEFORUM MITTELSTAND
Pressedienst
LETZTE UNTERNEHMENSMELDUNGEN
BRANCHENVERZEICHNIS
Branchenverzeichnis
Kostenlose Corporate Showrooms inklusive Pressefach
Kostenloser Online-Dienst mit hochwertigen Corporate Showrooms (Microsites) - jetzt recherchieren und eintragen! Weitere Infos/kostenlos eintragen
Anzeige
BUSINESS-SERVICES
© novo per motio KG