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News, 11.04.2011
Schub im Außenhandel
Deutsche Exporte nehmen wieder Fahrt auf
Der deutsche Außenhandel bleibt auf Wachstumskurs: Nach einem leichten Minus zu Beginn des Jahres legten die deutschen Exporte im Februar wieder kräftig zu.
Für 2011 erwartet der BGA im Jahresdurchschnitt ein Wachstum der deutschen Exporte um bis zu neun Prozent.
Für 2011 erwartet der BGA im Jahresdurchschnitt ein Wachstum der deutschen Exporte um bis zu neun Prozent.
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stiegen die deutschen Ausfuhren im Februar gegenüber Januar kalender- und saisonbereinigt um 2,7 Prozent auf ein Gesamtvolumen von 84,0 Milliarden Euro. Das ist höchste Zuwachsrate gegenüber einem Vormonat seit September 2010 (+3,0%). Von Reuters befragte Analysten hatten, nachdem die Exporte im Januar auf Monatssicht um 1,0 Prozent gesunken waren,  nur mit einem Plus von 1,5 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhten sich die deutschen Ausfuhren im Februar um 21,0 Prozent. Im Januar waren die Exporte trotz leichtem Monatsminus sogar um 24,2 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen. "Erstmals werden wir die Marke von einer Billion Euro beim Export überschreiten", kommentierte Anton Börner, Präsident des Groß- und Außenhandelsverbands BGA die aktuellen Zahlen.

Stärkster Motor ausfuhrseitig waren wie bereits in den Vormonaten die Länder außerhalb der Europäischen Union (EU). Vorläufigen Zahlen des Statistikamts zufolge beliefen sich die Warenlieferungen in die so genannten Drittländer  im Februar auf 33,4 Milliarden Euro. Gegenüber Februar 2010 ist das ein Zuwachs um 23,9 Prozent.  Die Exporte in die EU-Mitgliedsstaaten legten binnen Jahresfrist um 19,2 Prozent auf 50,6 Milliarden Euro zu. Hauptabnehmer waren hier erneut die Eurozone-Länder, die im Februar aus Deutschland Waren im Wert von 34,3 Milliarden Euro bezogen, was im Vergleich zum Vorjahresmonat einem Ausfuhrplus von 17,3 Prozent entspricht. Die deutschen Ausfuhren in die EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, beliefen sich auf 16,3 Milliarden Euro. Sie stiegen gegenüber Februar 2010 um 23,3 Prozent.

Die deutschen Importe erhöhten sich im Februar gegenüber Januar sogar um 3,7 Prozent auf ein Gesamtvolumen von 71,9 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag hier die Wachstumsrate sogar bei 27,0 Prozent. Wichtigster Handelspartner für deutsche Importeure waren die Länder der EU, aus denen deutsche Unternehmen Waren im Wert von 45,6 Milliarden Euro bezogen. Gegenüber Februar 2010 ist das Zuwachs um 22,5 Prozent.  Knapp zwei Drittel der deutschen EU-Einfuhren kamen aus Ländern, die nicht der Eurozone angehören, mit einem Gesamtvolumen von 34,3 Milliarden Euro (+17,3%). Die Importe aus Nicht-Eurozone-Ländern beliefen sich im Februar auf 13,4 Milliarden Euro (+23,8%). Die stärkste Dynamik zeigte sich jedoch auch einfuhrseitig im Außenhandel mit den Drittländern, von denen deutschen Importeure im Februar Waren im Wert von 26,4 Milliarden Euro bezogen und damit 35,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Die Außenhandelsbilanz schloss im Februar mit einem Überschuss von 12,1 Milliarden Euro ab. Im Vorjahresmonat hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz 12,7 Milliarden Euro betragen. Kalender- und saisonbereinigt lag der Außenhandelsbilanzüberschuss im Februar 2011 bei 11,4 Milliarden Euro. Zusammen mit den Salden für Dienstleistungen (+ 0,3 Milliarden Euro), Erwerbs- und Vermögenseinkommen (+ 4,6 Milliarden Euro), laufende Übertragungen (- 7,1 Milliarden Euro) sowie Ergänzungen zum Außenhandel (- 0,9 Milliarden Euro) schloss die Leistungsbilanz - nach vorläufigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank - im Februar 2011 mit einem Überschuss von 8,9 Milliarden Euro ab. Im Februar 2010 hatte die deutsche Leistungsbilanz einen Aktivsaldo von 10,2 Milliarden Euro ausgewiesen.
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