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News, 13.09.2010
Schlanke IT
Outsourcing-Markt in Deutschland legt deutlich zu
Die Nachfrage nach IT-Outsourcing in Deutschland zieht einem Bericht des Hightech-Verbandes BITKOM zufolge wieder kräftig an. Besonders gefragt sind Application Management- und Cloud Computing-Services.
Der Trend in Unternehmen zum IT-Outsourcing, insbesondere Cloud Computing-Services verstärkt sich.
Der Trend in Unternehmen zum IT-Outsourcing, insbesondere Cloud Computing-Services verstärkt sich.
Der deutsche IT-Outsourcing-Markt nimmt wieder Fahrt auf: Wie der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) im Rahmen des 8.Entscheiderforums Outsourcing in Bad Homburg mitteilte, wird der Umsatz mit IT- und Business-Prozess-Outsourcing im laufenden Jahr in Deutschland um etwa fünf Prozent auf 14,6 Milliarden Euro steigen. Dem BITKOM zufolge geht das aus aktuellen Zahlen der Pierre Audoin Consultants (PAC) und des European Information Technology Observatory (EITO) hervor. Im Jahr 2009 war der Markt für IT-Outsourcing gegenüber dem Vorjahr um lediglich 1,5 Prozent gewachsen.

„Nach dem Krisenjahr 2009 geht es nun wieder aufwärts, auf dem Outsourcing-Markt erwarten wir für die kommenden Jahre Wachstumsraten im hohen einstelligen Bereich“, erklärte BITKOM-Präsidiumsmitglied Martin Jetter. Größter Umsatzbringer ist in Deutschland nach wie vor die Industrie. PAC zufolge entfallen auf sie noch immer rund 40 Prozent der hierzulande erzielten Outsourcing-Umsätze, wenn auch mit fallender Tendenz: Vor fünf Jahren war noch die Hälfte des Gesamtmarkts auf die Industrie entfallen. Auf Platz 2 der größte Abnehmerbranchen liegt zurzeit der Bankensektor mit einem Umsatzanteil von 17 Prozent. Dahinter folgen der restliche Dienstleistungsbereich und öffentliche Sektor mit einem Anteil am Gesamtmarkt von jeweils rund 11 Prozent.

Laut BITKOM wird der Outsourcing-Markt in Deutschland derzeit insbesondere von den Themen Application Management und Cloud Computing getrieben. Das Interessante bei so genannten Cloud-Services: Beim Cloud Computing werden IT-Leistungen flexibel, das heißt bedarfsorientiert in Echtzeit als Service über das Internet oder innerhalb eines Firmennetzwerkes bereitgestellt, was wiederum den Unternehmen Geld spart. „Cloud-Nutzer tätigen keine Investitionen mehr, egal ob für Basis-Infrastruktur, Plattformen oder Anwendungen, sie bezahlen lediglich nutzungsabhängig den Betriebsaufwand beim Provider“, erläutert Jetter. Bei Application Management Services übernimmt der Outsourcing-Dienstleister dagegen die Entwicklung, Implementierung, das Hosting und die Wartung von Anwendungen, während die IT-Infrastruktur sowie die Software-Lizenzen beim jeweiligen Unternehmen bzw. Kunden verbleiben.
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