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Pressemitteilung

Schanghai vs. New York: Analogien und Differenzen hinsichtlich des Erwerbs von Luxusgütern und der Beziehung zu High-End-Marken

Eine internationale Studie von ContactLab
(PM) Mailand, 27.02.2014 - ContactLab gibt hier einen exklusiven Einblick in die wichtigsten Ergebnisse der „Luxury Digital Behaviour Study 2013“ (zum Download des Abstracts: www.contactlab.com/de/im-blickpunkt/luxury-digital-behaviour-study/). Die aktuelle Studie analysiert die Beziehung zwischen Verbrauchern und Fashion-Produkten aus dem High-End-Bereich in besonders hoch entwickelten und wettbewerbsintensiven Märkten am Beispiel der zwei Städte New York und Schanghai. Dabei wird die Position und Attraktivität von über 20 Brands ermittelt. Die Untersuchung wurde mittels einer repräsentativen Auswahl von jeweils circa 1000 Einwohnern beider Metropolen erstellt und schließt Menschen im Alter von 25 bis 54 Jahren ein. In den letzten 12 Monaten haben 4 von 5 Menschen in Schanghai bereits mindestens einen Luxusartikel erworben. Sie gaben dabei im Schnitt etwa 1000$ für den letzten Einkauf aus und wären bereit, in den kommenden Monaten einen weiteren Einkauf zu tätigen. Dabei würden sie über 66% des Budgets ausgeben, das Einwohner New Yorks für Einkäufe derselben Art vorgesehen haben. In Schanghai geben 25% der Personen, die erklären, im kommenden Jahr solche Einkäufe zu tätigen, an, dass der nächste Erwerb einer Handtasche ein Geschenk sein wird, und dass sie insgesamt bis zu 1.700$ ausgegeben werden.

„Wir haben unsere neue Untersuchung über digitale Nutzer und Brands durchgeführt, um den Analysten und dem Markt wertvolle Informationen zu verschaffen, die es ihnen ermöglichen, das Kaufverhalten detailliert zu ergründen und so eine integrative Strategie zur Verbindung des Retail- und des E-Commerce-Kanals zu erschaffen, und zwar sowohl in Hinblick auf die Verkäufe als auch auf die Verkaufsförderung und Kommunikation“, erklärt Massimo Fubini, Gründer und CEO von ContactLab. „Für diese detaillierte Analyse haben wir zwei besonders bedeutende Standorte gewählt: New York und Schanghai. So können wir die wichtigsten Trends auf dem Markt für Luxuswaren erfassen.“ Der Bericht wird bereits in wenigen Wochen käuflich erhältlich sein.

Zwischen Schanghai und NYC lassen sich große Ähnlichkeiten feststellen: Unmittelbar vor einem Einkauf findet sich zwischen den bevorzugten Informationsquellen in beiden Fällen die offizielle Brand-Seite, ebenso wichtig sind gedruckte Kataloge und Ratschläge von Freunden und Bekannten - Letzteres trifft vor allem auf die chinesischen Verbraucher zu. In NYC (35%) sowie in Schanghai (31%) erklärt ein Drittel der Nutzer, sich durch die von den Brands per E-Mail verschickten Mitteilungen informiert zu haben. An dieser Stelle lässt sich die interessante Bemerkung machen, dass etwas die Hälfte der Verbraucher, die in eine Boutique gehen, um einen Luxusartikel zu erwerben, eine Nachricht des digitalen Direktmarketings der Marke erhalten und geöffnet hat: Der Einfluss des E-Mail-Kanals auf die Einkäufe – und zwar sowohl online als auch offline – ist demnach von entscheidender Wichtigkeit. Werfen wir einen Blick auf den Kanal des E-Commerce: Was treibt die Nutzer dazu an, eher online einzukaufen als in einem Geschäft? Der gemeinsame Nenner beider Samples besteht in der breiten Produktpalette und der Vielfältigkeit der Angebote. In Schanghai ist jedoch der zweitwichtigste Faktor der Preisvorteil, während es in NYC eher darum geht, Zeit zu sparen.

Es ist weiterhin interessant festzustellen, dass in NY die Attraktivität der Online-Erwerbskanäle vor allem auf der Möglichkeit beruht, exklusive Produkte zu finden, größtmögliche Diskretion und Privatsphäre während des Einkaufs zu genießen und sich besser über die Merkmale des Produkts und die Vielfältigkeit des Angebots informieren zu können. Der chinesische Markt hingegen sieht diesen letzten Aspekt sowie den Spaß beim Einkaufen im Allgemeinen immer noch als einen Vorzug, der allein den realen Geschäften vorbehalten ist. Es gehen zwei unterschiedliche Konsumprofile hervor: Der Erwerb von Modeartikeln ist in China vorwiegend an die Zurschaustellung der eigenen Kaufkraft gebunden, während die amerikanischen Verbraucher eine stärkere Markenaffinität aufwiesen, so der Bericht von ContactLab.

Von Schanghai aus betrachtet bestätigt sich der chinesische Markt als ein Markt mit enormem Potenzial für Unternehmen, die Luxusartikel herstellen. Es ist in jedem Fall unerlässlich, eine strategische Herangehensweise zu erarbeiten, die die spezifischen Charakteristiken der beiden Länder berücksichtigt sei es unter dem Gesichtspunkt des ersten Anstoßes, der die Grundlage des Shoppingerlebnisses bildet, sei es in Hinblick auf die exklusive oder aber überlagerte Auswahl des E-Commerce-Kanals bzw. des Brick & Mortar zum Abschluss der eigenen Einkäufe.
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