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Pressemitteilung

Sachverständigengutachten hebt Bedarf an pflegewissenschaftlicher Expertise hervor

Digitale Pflegeplanung und -dokumentation hilft vielfältige Herausforderungen der Zukunft zu meistern
(PM) Bremen, 31.07.2012 - Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen stellt sein aktuelles Gutachten unter den Titel "Wettbewerb an der Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Gesundheitsversorgung". Es prognostiziert der Pflege in Deutschland eine recht düstere Zukunft, die geprägt sein wird von Fachkräftemangel, mangelnder Professionalisierung und fehlenden Kompetenzen.

Wissenschaftliche Typologie gewährleistet gleichbleibende Qualität

„Vielen kritisch genannten Aspekten könnte mit der Einführung einer digitalen Pflegeplanung und -dokumentation in Einrichtungen der Akut- und Langzeitpflege allerdings begegnet werden“, ist sich Dr. Jürgen Deitmers, Geschäftsführer des Bremer IT-Dienstleisters und Pflegespezialisten atacama | Software, sicher. Ein Punkt sei fehlendes Fachpersonal und die Auswirkungen auf die Qualität der Pflege. Der Sachverständigenrat sieht die Ursachen für die schwierige Personalsituation im demografischen Wandel, durch den sich die Anforderungen und die erforderlichen Qualifikationsprofile verändert haben. So würden in der ambulanten und stationären Langzeitversorgung vermehrt klinische Spezialkompetenzen benötigt. In der Akutpflege sind vermehrt Kompetenzen aus der Altenpflege gefragt, ebenso umgekehrt. Damit steigt der Bedarf an pflegewissenschaftlicher Expertise. Verstärkt werde dies durch die berechtigte Forderung nach Evidenzbasierung pflegerischen Handelns. „Unsere Software apenio schließt genau die bemängelte Lücke. Grundlage ist eine auf Pflegephänomenen basierende wissenschaftliche Typologie mit praxisgerechten Katalogen, die sich an der Struktur des Pflegeprozesses nach WHO – Assessment, Planung, Leistungserfassung, Evaluation – orientieren. `Aktive Inhalte´ leiten Pflegende während der Planung, indem sie automatisch situationsgerechte Eingaben vorschlagen. So ist jederzeit eine sowohl individualisierte als auch standardisierte Versorgung gewährleistet, deren Qualität nicht mehr so sehr vom Erfahrungsstand der einzelnen Pflegekraft abhängt“, erläutert Dr. Deitmers. Um die vom Sachverständigenrat geforderte Verwissenschaftlichung zu fördern und die eigene Software stets an den aktuellen Erkenntnissen ausrichten zu können, arbeitet atacama eng mit dem Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Abt. Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung (iap), der Universität Bremen zusammen. „Auf diese Weise stehen wir in stetigem Austausch mit der Pflegeforschung, bringen aktuelles Wissen direkt an den pflegerischen Arbeitsplatz und bieten unseren Anwendern alle daraus resultierende Vorteile in apenio“, ergänzt der Geschäftsführer.

Hierarchien überwinden und interprofessionell arbeiten

Als weiteren Hemmschuh identifiziert das Gutachten die recht starren Hierarchien in deutschen Gesundheitseinrichtungen. Deshalb fordert der Sachverständigenrat neue Modelle der Kooperation, sei es professionsintern oder professionsübergreifend. Dazu gehöre der Ausbau von multiprofessionellen Teamstrukturen, neue Aufgaben- und Verantwortungsteilungen sowie vor allem gleichwertige, weniger hierarchische Formen der Zusammenarbeit. „Genau das befördert apenio. Anhand der Anamnese und Pflegeplanung können verschiedene Teams effektiv zusammenarbeiten. In Krankenhäusern haben auch die Ärzte durch eine tiefe Integration von apenio in das Krankenhaus-Informationssystem auf Mausklick stets einen Überblick über den Pflegezustand ihrer Patienten. Das alles kommt der Qualität der Pflege merklich zugute“, so Dr. Deitmers.

Nicht zuletzt lassen sich durch den Einsatz einer digitalen Pflegeplanung und -dokumentation die Kosten im Vergleich zur Arbeit mit einer papierbasierten Variante teils drastisch reduzieren. So spart die automatische Übertragung und Fortschreibung vieler Daten Zeit bei der Pflegeprozessplanung und Evaluation. Auch das Vorbereiten von Leistungsnachweisen und die Erneuerung von Berichtsblättern mit der Zusammenfassung und Übertragung der wesentlichen Aspekte in das Folgeblatt entfallen. „Das größte Potenzial bieten jedoch organisatorische Tätigkeiten, die durch den IT-Einsatz überflüssig werden“, stellt Dr. Jürgen Deitmers heraus.

Die komplette Studie des Sachverständigenrats finden Interessierte im Internet unter www.svr-gesundheit.de .
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