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News, 21.08.2013
Deutsche SEPA-Muffel
Deutschland hinkt bei SEPA in Europa weit zurück
Ab Februar 2014 gilt europaweit die Single Euro Payments Area, kurz SEPA. Während SEPA-Überweisungen allerdings in manchen Ländern bereits Standard sind, erweist sich Deutschland bislang noch als SEPA-Muffel.
Ab 2014 werden die bislang genutzten länderspezifischen Überweisungformen durch die einheitliche sog. SEPA-Überweisung abgelöst.
Ab 2014 werden die bislang genutzten länderspezifischen Überweisungformen durch die einheitliche sog. SEPA-Überweisung abgelöst.
Deutschland hinkt in Sachen SEPA gegenüber anderen Ländern in Europa deutlich hinterher. Obschon bereits ab 1. Februar 2014, das heißt in weniger als einem halben Jahr, Überweisungen von Unternehmen und Verbrauchern EU-weit nur noch nach dem SEPA-Standard möglich sind, zeigt sich Deutschland hierauf aktuell noch wenig vorbereitet. So beträgt der Anteil der SEPA-Überweisungen nach einem Bericht des Bankenverbandes in Deutschland bislang gerade einmal neun Prozent. Anders beim SEPA-Spitzenreiter Finnland: Hier werden Überweisungen bereits zu 100 Prozent  auf SEPA-Basis durchgeführt.

Bereits weit fortgeschritten ist die SEPA-Umstellung auch in Luxemburg und Griechenland: In diesen Ländern ist die SEPA-Überweisung ebenfalls bereits die dominante Überweisungsform (94 bzw. 90 %). In Belgien erfolgen ebenfalls bereits die meisten Überweisungen auf SEPA-Basis (65 %), in Spanien sind es immerhin zurzeit schon 43 Prozent. Auch Frankreich hat in puncto SEPA gegenüber Deutschland klar die Nase vorn: Hier ist bereits gut jede dritte Überweisung eine SEPA-Überweisung (38 %). In Österreich gilt dies zumindest schon für mehr als jede vierte Überweisung (28 %). Auch in Italien und in den Niederlanden liegt die SEPA-Quote höher (15 % bzw. 14 %).  Bei den Lastschriften sieht es aktuell den Status Quo von SEPA betreffend noch deutlich schlechter aus: Von ihnen werden in Deutschland bislang sogar nur 0,14 Prozent im SEPA-Verfahren ausgeführt.

„Die Umstellung auf IBAN mag für viele Bankkunden ungewohnt sein, sie bringt aber auch handfeste Vorteile“, so der Bundesverband deutschen Banken e.V..  So verhindert beispielsweise eine Prüfzahl im Fall einer fehlerhaften Angabe der Kontonummer, dass die Überweisung ausgeführt wird.  „Und Überweisungen ins EU-Ausland sind im neuen SEPA-Verfahren nicht teurer als im Inland. Zudem müssen Überweisungen dem Zahlungsempfänger am nächsten Bankarbeitstag gutgeschrieben sein“, so der Bankenverband.
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