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Pressemitteilung

SAP PLM Beratung / MDM – Stammdatenmanagement

(PM) Mitterskirchen, 30.03.2011 - Kernfrage ist bei der zentralen Verwaltung der Stammdaten die systemübergreifende Datenkonsistenz. Bei größeren Unternehmen werden die Geschäftsprozesse in mehreren - meist heterogenen Systemen - abgebildet. Daten werden redundant gehalten und gepflegt.

Herausforderungen:

- Entstehung von Dubletten durch Doppelpflege
- Unterschiedliche IDs für das gleiche Business Objekt (z.B. Materialstamm)
- Zentrale Anwendungen erfordern ein Datenabgleich und ein Daten-Mapping
- Erschwerte Vergleichbarkeit über Systemgrenzen hinweg
- Schwierigkeiten bei Produktverlagerungen über Systemgrenzen hinweg
- Nachvollziehbarkeit und Transparenz ist nicht gewährleistet
- Probleme bei Gewährleistungsansprüchen
- Mehrkosten durch nicht abgestimmte Stammdaten

Durch den Aufbau eines zentralen Master Data Management Systems (MDM) werden die Daten zentral gepflegt und zeitnah in die angebundenen Systeme verteilt.

Vorteile MDM:

- Zentrale und einheitliche Stammdatenpflege
- Einfache Prozessanalyse und Umsetzung von Prozessverbesserungen
- Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Stammdatenverwaltung: Was wurde wann geändert? Ab wann wird eine Änderung gültig ?- Wer ist verantwortlich? Wer ist verantwortlich im Prozess?
- Konsistente und vollständige Datenpflege
- Verbesserte weltweite Kommunikation

Ausgangslage und Fragestellungen:

- Auswahl Werkzeuge
- Umfang Zentralisierung festlegen
- Umfang Datenharmonisierung fixieren
- Datenverteilung analysieren

Lösungen und Erfahrungen:

Oft wird mit den "klassischen" Objekten wie Debitoren- und Kreditorenstamm begonnen. Hier sind in der der Regel die Komplexität und der Abstimmungsaufwand am geringsten. Bei Materialstamm und Stücklisten sind die Abhängigkeiten zu anderen Objekten größer - der Abstimmungsaufwand und die Anforderungen an die Harmonisierung sind zeitintensiver.

SAP bietet die klassische ERP Lösung und SAP MDM an. Produkte von Fremdanbietern sind verfügbar.
Bei der Produktauswahl sind folgende Punkte zu beachten:

- Objekte festlegen für Stammdatensystem: Falls nur ausgewählte Business Objekte zentral gepflegt werden sollen, bieten bestimmte Produkte spezielle Funktionalitäten an, die eine schnelle und konsistente Pflege der Daten erlauben.
- Datenvolumen ermitteln welches zentralisiert werden soll: Das Datenvolumen und die Häufigkeit der Änderungen können für die Auswahl der Produkte maßgeblich sein. Es ist darauf zu achten, dass eine Skalierbarkeit der Systeme möglich ist.
- Prozesse festlegen, welche in einem Stammdatensystem abgebildet werden sollen: Stammdatenpflegeprozesse sind sehr komplex. Genehmigungs-Workflows, Dokumentenintegration, zentrale Benutzerplattform oder z. B. Kontraktmanagement sind auf einem Stammdatensystem denkbar. D.h. das Stammdatensystem übernimmt zusätzlich Funktionen, die über die reine Stammdatenpflege hinausgehen. Diese Anforderungen sind detailliert zu analysieren.
- Ermitteln, wie die Transparenz und Nachvollziehbarkeit gewährleistet wird: Das System soll die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Prozesse unterstützen. Entscheidung, ob zugleich eine Harmonisierung der Daten erfolgen soll ist zu treffen.
- Abgleich der Datenstrukturen
- Abgleich der Customizing Einstellungen und Wertemengen
- In den jeweiligen Systemen
- Abgleich der jeweiligen Business Objekte

Falls die Harmonisierung nur zum Teil durchgeführt wird, ist eine entsprechende Mapping Logik bzw. Pflege von Dubletten vorzusehen. Generell gilt: Hoher Projektaufwand für Datenharmonisierung -> niedrige Folgeaufwände für Wartung und Erweiterungen. Die Abstimmung zwischen den betroffenen Abteilung und Geschäftsbereichen ist der zeitintensivste Aufwand im Projekt. Für ein erfolgreiches Projekt in diesem Bereich ist ein gut funktionierendes Eskalationsmanagement notwendig.

Die Verteilung der Daten kann im SAP Umfeld unterschiedlich durchgeführt werden. Größere Datenmengen werden im klassischen SAP Verbund über Techniken wie ALE/ IDOC und in Verbindung mit PDR (Product Data Replication) realisiert. Vorteile sind:

- asynchrone Verarbeitung
- Wiederaufsetzbarkeit
- konsistente Verteilung von komplexen Stammdatenmodellen
- Serialisierung der Objekte.

Auch synchrone Techniken wie RFC oder SOA sind möglich. Zu beachten:
- Systemstabilität
- Wiederaufsetzbarkeit
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