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Ruflotse-Löschreport Q1/2011: Ein Viertel der unerwünschten Inhalte im Internet selbst verursacht

Privatpersonen lassen persönliche Daten, Fotos und Videos entfernen; Unternehmen negative Einträge in Foren und Bewertungsportalen
(PM) München, 18.04.2011 - Knapp ein Viertel der Einträge im Internet, die die Deutschen von Ruflotse löschen lassen, haben sie selbst irgendwann ins Netz gestellt. Die Geister, die sie riefen, wollen sie insbesondere dann wieder gerne loswerden, wenn es sich um Fotos oder Videos und persönliche Kontaktdaten in Foren, Verzeichnissen sowie Communities handelt: 44 Prozent der Bilder und Filme sowie 26 Prozent der Kontaktdaten, die Privatpersonen löschen ließen, hatten sie zuvor eigenhändig im Web veröffentlicht. 80 Prozent der Geschäftskunden machen schädliche Kommentare und Bewertungen im Internet Sorgen. Diese Daten hat Ruflotse, der führende Online-Dienstleister für den Schutz der Privatsphäre und Reputation, im ersten Quartal 2011 für seinen Löschreport erhoben und dafür mehr als 500 Löschaufträge ausgewertet.

Fast ein Drittel (29 Prozent) der Privatkunden sahen ihre Privatsphäre durch die Veröffentlichung ihrer persönlichen Kontaktdaten im Netz verletzt. Zudem brannten ihnen diffamierende Kommentare (28 Prozent) unter den Nägeln. Knapp ein Fünftel (19 Prozent) der Löschaufträge bezogen sich auf Fotos und Videos. Besonders pikant an der Sache: 43 Prozent der Fotos und Videos wurden von den Nutzern ursprünglich selbst ins Netz gestellt. Teilweise haben die Nutzer nicht damit gerechnet, dass die Bilder und Filme auf anderen Webseiten wieder auftauchen würden. Ein anderer Teil wurde mit unerwünschten, rufschädigenden Kommentaren konfrontiert, die andere Nutzer im Zusammenhang mit dem Foto hinterließen.

Auch kommentieren Internetsurfer häufig eifrig selbst, bevor sie ihren Beitrag am liebsten wieder ungeschehen machen würden: Fast ein Drittel (30 Prozent) der Kommentare , die Privatnutzer löschen lassen wollen, haben sie zuvor selbst in einem Forum, auf einer Bewertungsplattform oder in einer Community gepostet.

Der größte Anteil unerwünschter Inhalte stammte jedoch aus Quellen, die außerhalb der unmittelbaren Kontrolle der Nutzer lagen: So wurden 56 Prozent der Fotos und Videos - darunter beispielsweise Partyfotos - von Freunden, Bekannten und anderen Dritten veröffentlicht. Auch diffamierende Kommentare und persönliche Kontaktdaten, die ungefragt online gestellt wurden, stammten zu mehr als zwei Dritteln (70 Prozent) von anderen Personen. Ebenso ließ fast jeder fünfte Privatnutzer (18 Prozent) eine Erwähnung in einem redaktionellen Umfeld entfernen: Hierbei ging es verstärkt um die Nennung der einzelnen Personen im Zusammenhang mit einer Straftat.

„Die Zahlen zeigen zum einen, dass vielen Internetnutzern die die nachhaltige Wirkung öffentlicher Äußerungen im Internet für ihre Privatsphäre und Reputation noch nicht bewusst ist. Zum anderen zeigen sie, dass wir kaum Einfluss darauf haben, welche Informationen andere über uns im Internet verbreiten”, sagt Mario Grobholz, Gründer und Geschäftsführer von myON-ID Media, dem Betreiber von Ruflotse. „Die Privatsphäre existiert im Internet nur sehr eingeschränkt - daher ist ein verantwortungsvoller Umgang mit den eigenen Daten und den Daten von Freunden und Bekannten essenziell. Auch im täglichen Umgang mit Mitmenschen überlegt man, welche Gespräche eher unter vier Augen laufen sollten und was öffentlich besprochen werden kann; welche Fotos privat bleiben sollten und welche Bilder auch an einem öffentlichen schwarzen Brett in Ordnung wären. Wer online die gleichen Regeln befolgt wie im persönlichen Miteinander außerhalb des Internets, liegt damit meist richtig.”

Vier aus fünf Geschäftskunden (80 Prozent) lagen schädliche Kommentare und negative Bewertungen in Foren und auf Bewertungsplattformen am schwersten im Magen. Über 40 Prozent der Unternehmen haben Ruflotse mit der Entfernung von Foreneinträgen beauftragt, mehr als 17 Prozent der Löschaufträge bezogen sich auf Bewertungsplattformen. Mindestens jedes zehnte Unternehmen sah sich zudem in Blogs falsch dargestellt. Fast zehn Prozent ließen veraltete oder fehlerhafte Einträge in Branchenbüchern und Verzeichnissen löschen.

„Kommentare und Bewertungen im Internet können für Unternehmen geschäftskritisch sein, daher sollte die tägliche Beobachtung des Internets und Facebook zur täglichen Routine gehören”, so Mario Grobholz weiter. „Ganz gleich ob Informationen schlichtweg falsch, verleumdend oder veraltet sind - insbesondere für kleinere Unternehmen können schon einzelne Beiträge fatale Auswirkungen haben. Daher sollten sie sich zeitnah überlegen, ob und wie sie darauf reagieren”, so Mario Grobholz weiter.

Top Five unerwünschter Inhalte - Unternehmen
1. Kommentare und Bewertungen: 80 %
2. Redaktionelle Beiträge: 9 %
3. Persönliche Kontaktdaten: 4 %
4. Fotos und Videos: 0 %
5. Sonstige Einträge: 7 %

Im ersten Quartal 2011 haben Handwerksbetriebe, Ärzte und Tierärzte, Anwaltskanzleien sowie kleine und mittlere Unternehmen Ruflotse mit Löschungen im Internet beauftragt. Die Erfolgsquote der Löschaufträge liegt bei ca. 80 Prozent.
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