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News, 22.06.2015
Weniger Gründungen
Rückgang der Unternehmensgründungen in Deutschland hält an
Die Gründungsdynamik hat sich im ersten Quartal dieses Jahres in Deutschland weiter abgeschwächt. Vor allem kleine Unternehmen wurden deutlich weniger gegründet als im ersten Vierteljahr 2014.
Auch Gründungen im Nebenerwerb gab es weniger als im Vorjahresquartal.
Auch Gründungen im Nebenerwerb gab es weniger als im Vorjahresquartal.

Die Zahl der Unternehmensgründungen in Deutschland nimmt weiter ab. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes erfolgten im ersten Quartal 2015 insgesamt rund 160.500 Gründungen. Das waren 2,9 Prozent weniger Unternehmensgründungen als im ersten Quartal 2014. Die Zahl der Gründungen von Kleinunternehmen verringerte sich mit 56.100 Gewerbeanmeldungen im Jahresvergleich sogar um 6,6 Prozent. Auch Nebenerwerbsbetriebe wurden weniger gegründet. Hier unterschritt die Zahl der Gründungen im ersten Quartal das Vorjahresniveau um 1,2 Prozent. Die Zahl der Gründungen von Unternehmen, deren Rechtsform und Angestelltenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen, blieb auf Jahressicht dagegen nahezu konstant (+ 0,2 %). Die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen – inklusive Übernahmen (16.200; - 0,1 %), Zuzügen (22.600; - 1,6 %) und Umwandlungen (1.000; + 15,5 %) – verringerte sich im Jahresvergleich um 2,4 Prozent. Im Jahr 2014 war die Zahl der Unternehmensgründungen und Gründungen im Nebenerwerb in Deutschland das fünfte Jahr in Folge um 4,9 Prozent auf 585.700 zurückgegangen. Die Gründungen von Kleinunternehmen verringerten sich binnen eines Jahres sogar um 11,5 Prozent (2014: 210.600).

Auch weniger Unternehmensaufgaben

Neben dem Rückgang der Unternehmensgründungen nahm auch die Zahl der Unternehmensschließungen in Deutschland deutlich ab.  So gaben in den drei Monaten dieses Jahres rund 151.800 Unternehmen und Nebenerwerbsbetriebe ihre Gewerbe auf. Das waren 5,4 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Schließungen von Kleinunternehmen verringerte sich mit 70.800 Unternehmensaufgaben binnen Jahresfrist sogar um 11,5 Prozent. Die Zahl der Aufgaben wirtschaftlich bedeutsamerer Betriebe lag mit 32.400 Schließungen um 1,7 Prozent niedriger als im ersten Quartal 2014. Nebenerwerbsbetriebe wurden dagegen mehr als im Vorjahresquartal geschlossen. Hier registrierten die Gewerbeämter mit 48.500 Aufgaben binnen Jahresfrist einen Anstieg um 2,2 Prozent. Die Gesamtzahl der Gewerbeabmeldungen - inklusive Fortzügen, Umwandlungen und Unternehmensübergaben - unterschritt das Vorjahresniveau um 4,4 Prozent.

cs/Destatis

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