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News, 18.05.2011
Retail-Studie
E-Mail-Marketing gewinnt im Handel weiter an Bedeutung
Nach einer aktuellen Studie plant die Mehrzahl deutscher Handelsunternehmen eine Erhöhung ihrer E-Mail-Marketing-Budgets. Den höchsten Stellenwert im E-Mail-Marketing genießt dabei im Handel der Auf- bzw. Ausbau der E-Mail-Verteiler.
Laut Studie rechnen fast drei Viertel der Handelsunternehmen im E-Mail-Marketing mit weiter steigenden Versandvolumina.
Laut Studie rechnen fast drei Viertel der Handelsunternehmen im E-Mail-Marketing mit weiter steigenden Versandvolumina.

Der Stellenwert von E-Mail-Marketing im Handel nimmer weiter zu: Wie aus der aktuellen Studie „Online-Dialogmarketing im Retail“ des Beratungs- und Technologieanbieters artegic in Zusammenarbeit mit dem E-Commerce Center Handel (ECC) hervorgeht, zeigen sich 60,5 Prozent der Handelsunternehmen davon überzeugt, dass die Bedeutung des E-Mail-Marketings im Handel weiter steigen wird. Entsprechend will die Mehrheit in den nächsten beiden Jahren ihre E-Mail-Marketing-Budgets erhöhen oder sogar stark erhöhen (59,7%), während nur 1,6 Prozent ihre Ausgaben für E-Mail-Marketing  zurückzufahren planen.

Welche Bedeutung dem E-Mail-Marketing im Handel zukommt, zeigt der Umstand, dass mittlerweile 71,2 Prozent der Handelsunternehmen E-Mai-Marketing betreiben und weitere 17,4 Prozent der Händler dies zumindest künftig planen. Damit rangiert das E-Mail-Marketing im Ranking der im Handel genutzten Online-Marketinginstrumente neben der Suchmaschinenoptimierung (73,2%) und der Suchmaschinenwerbung (72,4%) unter den Top 3.

Potenzial wird meist nicht ausgeschöpft

Wie die Studie aufzeigt, agiert das Gros der Handelsunternehmen im E-Marketing noch immer nach dem Gießkannenprinzip. So sind zwar reifere  E-Mail-Marketing-Anwendungen wie Lifecycle-Mails, Trigger-E-Mails und Nutzerprofil-basierte E-Mails bei den meisten Unternehmen aktuell in Planung, bislang jedoch nur bei einer Minderheit bereits im Einsatz. Rund drei Viertel setzen noch auf Massen-E-Mails, wobei zwei Drittel (66,9%) hier zumindest zwischen den verschiedenen Zielgruppen unterscheiden, während nur ein Drittel sogenannte Trigger-E-Mails, also anlassbezogene E-Mails wie beispielsweise Geburtstags-E-Mails oder Zufriedenheitsabfragen nach einem Kauf, versendet. Immerhin: Im Ranking der geplanten Vorhaben stehen Trigger-Mails mit 47,9 Prozent an zweiter Stelle, knapp hinter Lifecircle-Mails mit 51,2 Prozent.

Social Media-Integration derzeit von untergeordneter Bedeutung

Bei den im Mai-Marketing verfolgten Zielen liegt der Schwerpunkt bei den meisten Handelsunternehmen im Bereich der Basisarbeit. Auf Platz 1 in der Agenda steht artegic zufolge der Auf- bzw. Ausbau des eigenen E-Mails-Verteilers. Auch die Steigerung des User-Engagements, die Automatisierung der Prozesse sowie das Thema Targeting und Individualisierung genießen hohen Stellenwert. Dahinter folgend die bessere Zusammenführung aller Datenquellen und Systeme, die Optimierung der Erfolgskontrolle, die Nutzung von Transaktionsmails für das Marketing und das Thema Rechtssicherheit (Validierung von Opt-Ins). Die Steigerung der eigenen Erfolgsfaktoren dagegen findet sich gerade noch in den Top 10 der Ziele, während die Integration von Social Media zwar ebenfalls als Ziel benannt wird, gegenüber den vorbenannten Zielen jedoch zurzeit nur untergeordneten Stellenwert genießt.

„Bei der Zielerreichung sind besseres Targeting bzw. stärkere Individualisierung der Marketing-E-Mails und das Zusammenführen von Datenquellen und Systemen die aktuellen Probleme der Unternehmen“, so artegic.

Handel erwartet steigenden Erfolg im E-Mail-Marketing


Bezogen auf die Wirksamkeit und Effizienz des eigenen E-Mail-Marketings sieht sich ein großer Teil der Handelsunternehmen auf dem richtigen Weg. Laut Studie erwarten drei von vier befragten Unternehmen in den nächsten beiden Jahren steigende Versandvolumina. Gut jedes zweite Handelsunternehmen rechnet überdies mit steigenden Conversion-Raten (51,4%), fast ebenso viele mit einer Verbesserung der Klickraten (48,7%) und immerhin noch mehr als vier von zehn befragten Unternehmen mit steigenden Öffnungsraten (42,%).
"Dialogmarketing ist ein wichtiger Umsatzmotor im Handel", resümiert Stefan von Lieven, CEO der artegic AG. "Die Studie zeigt welche Perspektive in den verschiedenen Dialogmarketing-Maßnahmen steckt. Social Media ist im Marketing-Mix klar gesetzt - muss sich aber noch beweisen. E-Mail- Marketing hat dies schon getan. Dennoch steckt auch hier noch jede Menge ungenutztes Potential“, resümiert von Lieven.

Die Studie "Online Dialogmarketing im Retail" steht auf Website von artegic kostenlos zum Download zur Verfügung.

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