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News, 28.12.2011
Rekordverschuldung
Öffentliche Schulden so hoch wie nie zuvor
Die öffentlichen Schulden in Deutschland, also die Schulden von Bund, Ländern und Gemeinden, haben im dritten Quartal dieses Jahres ein neues Rekordniveau erreicht.
Klamme Städte: Laut Münchens OB Christian Ude, Präsident des Deutschen Städtetages, gehe die Schere zwischen armen und reichen Städten immer weiter auseinander.
Klamme Städte: Laut Münchens OB Christian Ude, Präsident des Deutschen Städtetages, gehe die Schere zwischen armen und reichen Städten immer weiter auseinander.
Die Schuldenlast der öffentlichen Haushalte in Deutschland wird immer größer – und das trotz sprudelnder Steuereinnahmen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtet, erhöhte sich der Schuldenberg von Bund, Länder und Gemeinden im dritten Quartal 2011 gegenüber dem Vorquartal  um 10,4 Milliarden Euro bzw. 0,5 Prozent auf ein Rekordvolumen von 2.027,5 Milliarden Euro. Das ist der höchste Stand seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland, wobei die Schulden der kommunalen Zweckverbände und der gesetzlichen Sozialversicherung in der Statistik der Behörde nach noch gar nicht berücksichtigt sind.

Größter Schuldenmacher war im dritten Vierteljahr der Bund, der zum Stichtag 30. September 2011 einen Schuldenstand von insgesamt rund 1,289 Billionen Euro auswies. Damit erhöhte sich die Schuldenlast des Bundes im Vergleich zum Vorquartal um 0,4 Prozent bzw. 5,8 Milliarden Euro. Die Schulden der Länder beliefen sich zum Stichtag auf 610 Milliarden Euro und lagen 0,7 Prozent bzw. 4,2 Milliarden Euro über dem Niveau des Vorquartals. Die Gemeinden und Kommunen beschlossen das dritte Quartal mit einem Schuldenstand von 128,7 Milliarden Euro. Ihre Schuldenlast erhöhte sich im selben Zeitraum um 0,3 Prozent bzw. 0,4 Milliarden Euro.

Einhergehend mit der Bekanntgabe der öffentlichen Schuldenlast im dritten Quartal korrigierte das Statistikamt zudem das Schuldenergebnis für das zweite Quartal 2011 auf rund 2.017 Milliarden Euro nach unten. Grund für die Korrektur war die Ende Oktober bekannt gewordene Bilanzierungspanne bei der Hypo Real Estate, deren Bad Bank FMS-Wertmanagement zum 30. Juni aufgrund eines Buchungsfehler einen um rund 55 Milliarden Euro zu hohen Schuldenstand gemeldet hatte.
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