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Reinhard K. Sprenger und Bascha Mika auf der women&work am 14. Mai in Bonn

Gibt es Alternativen zur Quote? Diese Frage diskutiert Petra Winter, Chefredakteurin der Cosmopolitan am 14. Mai auf der women&work mit dem Management-Berater Reinhard K. Sprenger und der ehemaligen Chefredakteurin der TAZ, Bascha Mika.
(PM) Bonn, 02.05.2011 - Norwegen hat es vorgemacht, soll Deutschland nachziehen und die Frauenquote einführen? Befürworter wie Gegner gibt es bei beiden Geschlechtern. Doch die Gruppe derer wächst, die lange dachten, eine Quote wäre unnötig – und die nun ihre Meinung ändern, weil sie merken, dass eine Selbstverpflichtung der Unternehmen nichts gebracht hat und auch in Zukunft nicht reichen wird. Denn noch immer liegt der Frauenanteil in der Führungsspitze von Deutschlands 200 größten Firmen nur bei drei bis vier Prozent. Wie kann sich das ändern? Gibt es Alternativen zur Quote? Diese und weitere Fragen diskutiert Petra Winter, Chefredakteurin der Cosmopolitan am 14. Mai auf der women&work - unter anderem mit dem bekannten Management-Berater Reinhard K. Sprenger und der ehemaligen Chefredakteurin der TAZ, Bascha Mika.

Die Umfrage des Berufsverbandes DIE FÜHRUNGSKRÄFTE vom Februar diesen Jahres zur Frauenquote unter annähernd 1.000 Teilnehmern zeigt: 54 Prozent der weiblichen Führungskräfte plädieren für die Einführung einer gesetzlichen Frauenquote in der Wirtschaft, wobei überwiegend gefordert wird, diese nicht nur für Vorstände und Aufsichtsräte, sondern für alle Führungspositionen im Unternehmen festzuschreiben.

Das Thema „Frauenquote“ wird heiß und kontrovers diskutiert – auch auf der women&work, Deutschlands größter Karriere-Messe für Frauen, am 14. Mai in Bonn.

„Ich stelle an den Lebensläufen meiner Freundinnen fest, dass sie jenseits der 30 Jahre plötzlich ausgebremst werden. Während in den 20ern nach Abi, Studium und erstem Job noch alles glatt und verhältnismäßig gleich in Relation zu den männlichen Kollegen läuft, senkt sich jenseits der 30 plötzlich die berühmte gläserne Decke – vor allem über den Frauen, die in eher männlichen Job-Umfeldern arbeiten“, stellt Petra Winter fest und fügt hinzu: „Bevor eine Frau die Chance auf einen Top-Job bekommt, muss sie ungefähr doppelt so gut und tough sein wie ein Mann. Das ist ungerecht. Und darum ist die Frauen-Quote für mich eine gute, eine wichtige und eine gerechte Sache.“

"In den Unternehmen wären Frauen längst oben, wenn man sich von ihnen - als Frauen! - betriebswirtschaftliche Vorteile verspräche“, argumentiert dagegen Reinhard K. Sprenger. „Vor dem Hintergrund meiner Erfahrungen habe ich keine Zweifel, dass in erster Linie die Frauen selbst nicht wollen. Dass sie die zweite Reihe attraktiver finden. Dass sie sagen: 'Spielt ihr da oben eure Spiele, dafür dürft ihr auch ein bisschen früher sterben'."

Frauenquote – Überflüssiger Zwang oder einzige Chance?

Mit Petra Winter und Reinhard K. Sprenger debattieren Dr. Barbara Schneider und Anke Domscheit-Berg sowie Bascha Mika, ehemalige Chef-Redakteurin der TAZ und Autorin des Buches „Die Feigheit der Frauen“, die sich auch klar für eine gesetzliche Frauenquote ausspricht, denn gerade in den Spitzenpositionen der Wirtschaft seien die männlich dominierten Strukturen so stark, dass „Frauenkarrieren massenweise an der gläsernen Decke zerschellen würden“.

Moderatorin der Diskussionsrunde ist Svenja Lassen, Senior Editor bei der Cosmopolitan, verantwortlich für das Ressort Job und Initiatorin der Cosmopolitan Business Academy.

Wer dem spannenden Schlagabtausch folgen möchte, kann bei der Podiumsdiskussion am 14. Mai von 15:00 – 16:00 Uhr im Plenarsaal des Bonner Bundeshauses dabei sein. Eine Sitzplatzreservierung ist nicht notwendig, der Besuch ist kostenfrei.

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion stehen Reinhard K. Sprenger und Bascha Mika in der Cosmopolitan-Lounge für eine Autogrammstunde zur Verfügung.

Weitere Informationen online unter www.womenandwork.de. Informationen für die Presse unter www.womenandwork.de/presse/ - Melanie Vogel steht für Anfragen und Interviews zur Verfügung.
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Frau Melanie Vogel
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53173 Bonn
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