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News, 15.01.2014
Personaler ändern Strategie
Recruiting verlagert sich in Richtung Spezialisten-Jobportale
Stellenbörsen für Spezialisten gewinnen als Recruiting-Kanal bei Arbeitgebern in Deutschland einer Umfrage unter Personalentscheider zufolge stark an Bedeutung.
Die Suche von Personalern nach High Potentials verlagert sich in Richtung Spezialisten-Jobportale.
Die Suche von Personalern nach High Potentials verlagert sich in Richtung Spezialisten-Jobportale.

Der viel diskutierte Fachkräftemangel in Deutschland lässt viele Arbeitgeber ihre Recruiting-Strategie anpassen. So will die Mehrheit ihren Fokus bei der Mitarbeitersuche künftig stärker auf Jobportale richten, die vor allem Spezialisten adressieren. Das geht aus einer Umfrage der Stellenbörse ABSOLVENTA Jobnet hervor, in der das Jobportal Personalverantwortliche von mehr als 420 Unternehmen in Deutschland befragt hat. In dieser gaben 75 Prozent der Personalentscheider an, dass Spezialisten-Stellenbörsen im Rahmen ihrer Personalbeschaffungsstrategie 2014 einen deutlichen höheren Stellenwert einnehmen werden als in den vergangenen Jahren. Als Gründe für den Schwenk in Richtung Spezialisten-Jobportale führen die Entscheider das strategische Ziel an, sich emotional näher an der Zielgruppe bewegen zu wollen und so eine passgenauere Kandidatenansprache zu realisieren. „Beide Punkte werden kleineren Spezialisten-Jobbörsen eher zugeschrieben als etwa größeren Generalisten-Jobbörsen, die Kandidaten jeder Couleur über sämtliche Berufsfelder hinweg und unabhängig von der jeweiligen Berufserfahrung ansprechen“, so ABSOLVENTA Jobnet.

Spezialisten-Jobportale auch bei Fachkräften immer beliebter

Um die Ergebnisse der Arbeitgeber-Umfrage aus Kandidatensicht zu verifizieren, befragte ABSOLVENTA zusätzlich mehr als 600 Young Professionals zu ihren präferierten Medien und Wege bei der Stellensuche. Das Ergebnis: Zwei Drittel der befragten High Potentials (65 %) sind überzeugt, dass Spezialisten-Stellenbörsen ihnen die größten Chancen zum Finden ihres Traumjobs bieten. Für weitere 17 Prozent sind Generalisten-Jobportale erste Wahl, und lediglich 13 Prozent der Young Professionals halten die Suche in regionalen und überregionale Zeitungen am erfolgsversprechendsten.

„2014 wird ganz offensichtlich ein Jahr, in dem die Arbeitgeber in Deutschland einen Strategiewechsel im Rahmen ihrer Mitarbeitersuche vollziehen. Sie rücken näher an den Kandidaten heran und setzen auf eine persönliche Ansprache der potentiellen Mitarbeiter und zwar dort, wo diese sich zu Hause fühlen – ein weiteres Beispiel dafür, wie der Mangel an Fachkräften die Unternehmen zum Umdenken bringt,“ so Christoph Jost, Geschäftsführer bei ABSOLVENTA Jobnet in Berlin.

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