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Ratenkredit oder Dispositionskredit?

Welcher Kredit ist zur Deckung eines Liquiditätsengpasses besser geeignet?
(PM) Kandel, 26.09.2011 - Viele Bankkunden nutzen ihren Dispositionskredit für längerfristige Finanzierungen. In einem Rechenbeispiel mit 10 jähriger Laufzeit und fixen Raten werden die beiden Kreditarten, Ratenkredit und Dispositionskredit miteinander verglichen. Im vorliegenden Beispiel kostet der Dispositionskredit das 3,5 fache des Ratenkredits über eine Laufzeit von 10 Jahren.

In der heutigen Zeit haben sehr viele Bankkunden mit regelmäßigem Lohn-/Gehaltseingang auf dem Kunden eine Kreditlinie auf ihrem Girokonto. Über diese können sie frei verfügen (disponieren), weshalb dieser Kredit unter dem Namen Dispositionskredit läuft.

Entsprechende Bonität vorausgesetzt könnten diese Kunden in der Regel auch problemlos einen Ratenkredit bei ihrer Bank bekommen. Dabei handelt es sich um einen Kredit, der in der Regel in gleichbleibenden Monatsraten, zurückbezahlt wird. Die Monatsraten enthalten Zins und Tilgung, weshalb der Kredit nach einer gewissen Zeit getilgt ist.
Die meisten Kunden machen sich bei Einräumung einer Kreditlinie auf ihrem Girokonto keine Gedanken über die Kosten und Rahmenbedingungen und nutzen diese Linie aus. Fehlt die notwendige Disziplin, dann entwickelt sich das Girokonto oft zu einem Konto, bei dem der Dispositionskredit dauerhaft beansprucht wird.

Vergleich Dispositionskredit und Ratenkredit

Um nun die Unterschiede beider Kreditarten zu beleuchten, folgendes Beispiel:

Finanzierungssumme: Euro 10.000.-
Mtl. Rate: Euro 116,50
Aktueller Zins Dispositionskredit: 13,98 % (entspricht den Konditionen vieler Banken)
Aktueller Zins Ratenkredit: 7,0%

Gerechnet wurden beide Beispiele mit dem Tilgungsplanrechner von www.offerio.de

Im Falle des Ratenkredites führt eine monatliche Zahlung von Euro 116,50 zu einer Tilgung des Kredites im 120. Monat nach Kreditaufnahme, d.h. nach 10 Jahren ist der Kredit abbezahlt. Insgesamt wurde ein Betrag von Euro 13.912,23 im Gesamtzeitraum bezahlt. D.h. die Kreditzinsen betrugen Euro 3.912,23.

Im Falle des Dispositionskredites führt die monatliche Zahlung von Euro 116,50 dazu, dass nach einer Zeit von 120 Monaten der Dispositionskredit immer noch eine offene Position über Euro 10.000.- ist, bezahlt hat der Kunde in dieser Zeit Euro 13.980.-, welche identisch mit den Kreditkosten sind.

Im Vergleich über 10 Jahre hat der Ratenkredit über 10.000.- zu Kosten von 3.912,23 geführt und wurde getilgt, im gleichen Zeitraum hat der Dispositionskredit mit 13.980.- über Euro 10.000.- mehr gekostet und ist immer noch offen.

Fazit

Im gewählten Beispiel mit einer Kreditsumme über Euro 10.000.- und einer monatlichen Rate zeigt sich deutlich der Unterschied zwischen Dispositionskredit und Ratenkredit. Während der Ratenkredit in diesem Beispiel bei einem marktüblichen Zinssatz von nominal 7% nach 120 Monaten getilgt ist und Kosten von weniger als Euro 4.000.- verursacht, ist der Dispositionskredit mit einem marktüblichen Zinssatz von 13,98% noch in der ursprünglichen Höhe offen und verursacht Kosten in Höhe von knapp Euro 14.000.- und damit über Euro 10.000.- mehr, dies entspricht dem 3,5 fachen der Kosten des Ratenkredites.

Für einen kurzfristigen Liquiditätsengpass ist der Dispositionskredit sicher das Mittel der Wahl. Voraussetzung ist allerdings, dass man diesen Kredit innerhalb von 3 bis längstens 6 Monaten wieder zurückzahlt und das Konto ausgleicht.

Um längerfristig Dinge zu finanzieren (mehr als 6 Monate), sollte man auf jeden Fall zu einem Ratenkredit tendieren. Er ist auf längere Sicht gesehen dramatisch billiger und hat den Vorteil, dass mit der Raten Zins und Tilgung bezahlt wird. Somit wird der Ratenkredit innerhalb der vereinbarten Laufzeit zurückbezahlt.

Verfügt der Bankkunde nicht über die notwendige Disziplin, dann entwickelt der Dispositionskredit regelmäßig die Eigenschaft, als Dauersoll auf dem Girokonto zu lasten. Dies ist eine teure Geschichte und sollte schnellstmöglich in einen Ratenkredit umgewandelt werden.

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