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Pressemitteilung

Projekte scheitern an Menschen

(PM) Bremen, 20.10.2009 - Viele Projekte scheitern an Menschen. Das fand eine Studie der Technischen Universität Braunschweig in Zusammenarbeit mit der Bremer Unternehmensberatung k.brio heraus. Bei dem rasant ansteigenden Anteil der Projektwirtschaft an der Wertschöpfung ist das eine bittere Nachricht. Die Schlussfolgerung: Das entscheidende Erfolgskriterium für Projekte ist das menschliche Miteinander. Und das ist der Bereich, in dem die meisten keine Unterstützung bekommen.

Was haben gute Projektteams mit einem Fußballmeister gemeinsam? Die einfache Antwort: Sie haben ihr Projekt erfolgreich abgeschlossen. Es reicht dabei nicht aus, eine Gruppe technisch brillanter Einzelkämpfer zusammenzustellen; was zählt ist die Kommunikation im Team, das Verfolgen eines gemeinsamen Ziels und ein Kapitän, der seine Mannschaft führt und motiviert. Was für den Fußballfan eine Selbstverständlichkeit ist, sollte auch in anderen Projekten einen hohen Stellenwert haben. „Schlechte Kommunikation, interne Kompetenzstreitigkeiten, mangelndes Stakeholder Management oder unklare Ziele sind häufige Gründe für abgebrochene oder erfolglose Projekte“, weiß Frank Fischer, zertifizierter Projektmanagement-Experte und beschreibt eindringlich die neue Rolle eines Projektmanagers: “Wer eine so zentrale Rolle hat, der beeinflusst in hohem Maße den zukünftigen Erfolg des Unternehmens. Es reicht eben nicht mehr, nur Aufgaben abzuarbeiten; strategisches Denken ist gefragt.“ Fischer gab deshalb den Anstoß für ein radikales Umdenken. Gemeinsam mit Kollegen entwickelte er ein neues Ausbildungskonzept zum „Strategischen Projektmanager“.

Was hat nun Strategie mit Projektmanagement zu tun? „Eine ganze Menge“, sagt Gabriele Rüter, ehemals in Projekte eines internationalen Lebensmittelkonzerns eingebunden und heute als Beraterin tätig. „Ein Projekt ist nicht nur die Angelegenheit der Projektbeteiligten. Vielmehr leitet es sich aus der Unternehmensstrategie ab.“ Deshalb gehören zu der neuen Rolle des Projektmanagers eine klare Zielorientierung, ein vielfältiges Verständnis von Führung und eine überdurchschnittliche Kommunikationskompetenz. Schaut man sich den Projektalltag vor diesem Hintergrund an, wird das Ausmaß an Handlungsnotwendigkeit erst richtig deutlich: Mehr als 50% aller Projekte scheitern an den „weichen Faktoren“ und nur rund 14% der erfolglosen Projekte sind auf zu hohe technische Anforderungen oder fehlende Projektmanagement-Methodik zurückzuführen. Das beschreibt eine Untersuchung der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (2008). Die Leistungserwartung an Projektmanager steigt drastisch, denn der Anteil der Projektwirtschaft an der gesamten Wertschöpfung wird sich bis zum Jahr 2020 laut einer Studie der Deutsche Bank Research (2008) verdreifachen.

Dr. Mathias Hein ist Politologe und langjähriger Führungs-Coach und erklärt, wie wichtig ein höheres Ansehen von Projekten für die Innovationskraft und Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens ist: „Die Fähigkeit, neue Ideen schnell umzusetzen wird in Zukunft überlebensnotwendig sein. Das gilt branchenübergreifend. Um eine Projektkultur erfolgreich in den Unternehmensalltag zu integrieren, müssen Projekte neben einer Herausforderung immer auch attraktive Anreize für die Beteiligten bieten. Neue Wege beschreiten und die Zukunft des Unternehmens mit gestalten zu können: daraus ziehen Projektmanager in Zukunft die Motivation, sich immer wieder in unvorhersehbare „Abenteuer“ zu stürzen.“ Die Experten sind sich darin einig, dass auch diese neue Ausbildung keine Erfolgsgarantie bietet. „Niemand kann heute Erfolge versprechen“, betont Frank Fischer. „Ein strategischer Projektmanager weiß aber - im Gegensatz zur heutigen Praxis - wie er aus dem Scheitern wichtige Erkenntnisse gewinnen kann, die den langfristigen Erfolg fördern.“ Die Inhalte der Ausbildung sind dementsprechend: Was bringt unser Unternehmen insgesamt weiter und was heißt das für das Projekt? Wie moderiere ich unterschiedliche Standpunkte so, dass eine gute Lösung herbeigeführt werden kann? Vor dem Hintergrund dieser wichtigen Fragen erwartet die Teilnehmer ein sinnvoll zusammengestelltes Ausbildungspaket, das vor allem die überfachlichen Fähigkeiten schult und ergänzt wird durch klassische Projektmanagement-Methoden. Und wie in der Praxis ist auch in der Ausbildung selbst ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Spaß am Tun.
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