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Pressemitteilung

Prognose für 2015: Steigende Insolvenzzahlen erwartet

(PM) Hamburg, 17.12.2014 - Die Anzahl der Firmeninsolvenzen ist laut den aktuellen Angaben der Auskunftei Creditreform auf den niedrigsten Stand seit 15 Jahren gesunken. Mit 23.800 Unternehmensinsolvenzen in Deutschland gab es 2.320 Firmenpleiten weniger als noch im vergangenen Jahr. Grund dafür seien der verhältnismäßig einfache Zugang zu Krediten sowie eine recht stabile Konjunktur. Für das kommende Jahr erwarten Experten jedoch die Trendwende. So geht zum Beispiel der Kreditversicherer Euler Hermes in seiner jüngsten Studie von einem Zuwachs der Insolvenzen 2015 von zwei Prozent aus. Nach Angaben von Euler Hermes liegen die Ursachen für den Anstieg im kommenden Jahr in der sich abschwächenden Binnennachfrage sowie den Folgen der vielen geopolitischen Krisenherde, die den Export bremsen. Dazu gehören auch die schwächelnde Konjunktur in China sowie die vielfältigen politischen und wirtschaftlichen Probleme in den europäischen Nachbarländern
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Zahlungsausfälle steigen – Margen sinken

Außerdem erwartet Euler Hermes ein zunehmendes Risiko bei Zahlungsausfällen im kommenden Jahr. Besonders gefährdet sind die Papierbranche, wo steigende Ausfälle von +9 Prozent erwartet werden sowie das Transportgewerbe mit +8 Prozent. Für weitere Industriezweige rechnen die Experten mit sinkenden Margen - dazu gehören auch führende Bereiche, wie der Automobilsektor, Maschinenbau, die Elektronik- und Chemiebranche. „Im Rahmen einer strategischen Risikovorsorge im Unternehmen sollte das Management bereits jetzt die Weichen für die weitere erfolgreiche Entwicklung stellen. Dazu gehören die Überprüfung und Anpassung der Unternehmensstrategie, die Weiterentwicklung von Prozessabläufen sowie die Optimierung der Finanzierungsstrukturen“, berichtet Carl-Jan von der Goltz, Geschäftsführer der Maturus Finance GmbH. „Unternehmer sollten die derzeit gute Lage bei der Vergabe von Finanzierungen in Deutschland nutzen und Möglichkeiten zur Erhöhung des finanziellen Spielraums für den eigenen Betrieb ausschöpfen.“ Ein Mix aus klassischen Bankenfinanzierungen und alternativen Modellen wie Einkaufsfinanzierung, Factoring oder Leasing sichert dabei größtmögliche Unabhängigkeit durch die Zusammenarbeit mit mehreren Geldgebern und eine verbesserte Liquiditätssituation.

Finanzierungsmix als Risikovorsorge

Welche Finanzierungsarten für ein Unternehmen die optimalen sind, ist abhängig vom Bedarf und den spezifischen Gegebenheiten. Für Betriebe im produzierenden Gewerbe kann Sale & Lease Back eine sinnvolle und bankenunabhängige Möglichkeit sein, die Liquidität im Unternehmen zu steigern. „Bei einer Sale & Lease Back-Finanzierung werden stille Reserven in Form von Maschinen oder Anlagen gehoben. Das Unternehmen verkauft diese mobilen Güter an die Maturus Finance und least sie direkt wieder zurück“, so von der Goltz. „Im Rahmen einer reinen Innenfinanzierung erhält das Unternehmen so zusätzliche finanzielle Mittel, die für verschiedenste Anlässe genutzt werden können. Darüber hinaus bleiben die Vorteile des Leasings erhalten. Während bei den meisten Anbietern dieser Finanzierungsmethode die Bonität des Unternehmens eine zentrale Rolle spielt, steht diese bei Maturus Finance nicht im Vordergrund. Im Fokus ist dagegen die Werthaltigkeit und Fungibilität der anzukaufenden Maschinen.“ Die Anlässe für den Einsatz einer Sale & Lease Back Finanzierung sind vielseitig – dazu gehören zum Beispiel der Liquiditätsbedarf für Neuinvestitionen, die Auszahlung von Mitgesellschaftern, die Ablösung von endfälligen Finanzierungen oder die Umsetzung von Sanierungsprozessen.

Stille Reserven heben – Liquidität stärken

Der Mittelzufluss wird aus dem Verkauf der gebrauchten Maschinen und Anlagen erzielt, die in der Regel bereits voll oder teilweise abgeschrieben sind. Der Ankaufspreis liegt meistens über den Restbuchwerten, so dass neben frischer Liquidität oft Buchgewinne erzielt werden können. Sind Buchgewinne nicht gewollt, können die Assets auch im Wege des Sale & Buy Back (Mietkauf) im Anlagevermögen des Unternehmens verbleiben. Die Maschinen und Anlagen werden im Gegenzug zurückgeleast und können dabei unverändert und vor allem ohne Zeitverzögerung weiter genutzt werden. „Das Finanzierungspaket bezieht sich regelmäßig nicht auf einzelne Maschinen, sondern umfasst den kompletten Maschinenpark und liegt meist zwischen 0,25 Millionen Euro und 10 Millionen Euro“, erläutert Geschäftsführer von der Goltz. „Das korrespondiert in der Regel mit Unternehmensgrößen von zehn Millionen Euro bis 200 Millionen Euro.“

Weitere Informationen gibt es unter www.maturus.com . Dort kann auch das Magazin „maturus aktuell“ kostenlos heruntergeladen werden.
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