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News, 11.01.2013
Talfahrt gestoppt
Produktion in Deutschland stabilisiert sich auf niedrigem Niveau
Die Produktion im Produzierenden Gewerbe läuft weiterhin gebremst. Der Rückgang der Erzeugung wurde im November allerdings gestoppt. 2013 dürfte allerdings die Produktion in Deutschland dem BWMi nach etwas anziehen.
Trotz des leichten Anstiegs: Auch im November fuhr die Produktion nur auf halben Touren, vor allem in der Industrie.
Trotz des leichten Anstiegs: Auch im November fuhr die Produktion nur auf halben Touren, vor allem in der Industrie.
Das Produzierende Gewerbe in Deutschland hat im November seine Produktion erheblich schwächer ausgeweitet als erwartet. Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) berichtet, erhöhte sich die Produktion in Deutschland im November 2012, nachdem sie zuvor drei Monate in Folge gesunken war, gegenüber Oktober lediglich um 0,2 Prozent. Ökonomen hatten preis-, kalender- und saisonbereinigt nach dem schwachen Auftakt in das Jahresschlussquartal (Oktober: aufwärts revidiert -2,0%) eigentlich auf Monatssicht mit einem Zuwachs der Erzeugung um 1,0 Prozent gerechnet.

Geschuldet war das leichte Produktionsplus einer leichten Produktionsausweitung in der Industrie (+ 0,4%) und einer stärkeren Erzeugung im Bauhauptgewerbe (+1,0%). Die Energiewirtschaft fuhr ihre Produktion dagegen insgesamt auf Monatssicht zurück. Verantwortlich für das Produktionsplus in der Industrie waren vor allem die Investitionsgüterproduzenten, die ihre Produktion gegenüber Oktober um 1,4 Prozent nach oben fuhren. Auch bei den Vorleistungsgüterproduzenten legte die Erzeugung zu, dies allerdings nur leicht um 0,2 Prozent. Weiter auf Talfahrt blieb die Produktion dagegen in der Konsumgüterindustrie: Hier wurde die Erzeugung im November erneut um weitere 2,2 Prozent gedrosselt.

Auf Zweimonatssicht nahm allerdings die Produktion in Deutschland weiter ab. Laut Ministerium verringerte sich das Produktionsvolumen im Oktober/November gegenüber August/September um 2,5 Prozent. Grund für die weitere Abschwächung der Erzeugung waren Produktionseinschränkungen in der Industrie, die ihren Ausstoß insgesamt um 2,9 Prozent zurückfuhr.  Kräftig auf die Bremse trat vor allem die Investitionsgüterindustrie: Hier reduzierte sich die Produktion in der Zweimonatsbetrachtung um 5,0 Prozent. Produktionseinschränkungen gab es allerdings auch bei den Vorleistungs- und Konsumgüterproduzenten. Sie drosselten die Produktion um 1,0 bzw. 1,8 Prozent. Im Bauhauptgewerbe nahm dagegen die Erzeugung im Oktober und November insgesamt leicht zu (+0,1% gegenüber August/September). Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2011 verringerte sich die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Oktober/November um 3,0 Prozent (Industrie: -3,6%; Bauhauptgewerbe: -0,9%).

„Nach dem schwachen Start ins Jahresschlussquartal 2012 hat sich die Produktion des Produzierenden Gewerbes zunächst stabilisiert“, kommentierte das BMWi die aktuellen Zahlen. Dennoch werde die Produktion im vierten Quartal nach Einschätzung des Ministeriums voraussichtlich hinter dem Niveau des Vorquartals zurückfallen. „Die Entwicklung der Auftragseingänge und die leichte Aufhellung von Stimmungsindikatoren sprechen allerdings für etwas günstigere Produktionsperspektiven im neuen Jahr“, ergänzte das BMWi.
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