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News, 26.08.2014
Studie zur Mediennutzung
Printmedien für Entscheider nach wie vor Informationsquelle Nr. 1
Fachzeitschriften bleiben für Entscheidungsträger in Deutschland weiterhin die Informationsquelle Nr. 1. Allerdings gewinnen Online-Medien immer stärker an Bedeutung. Videos, Blogs und Podcasts werden jedoch kaum genutzt.
Trotz der nach wie vor großen Beliebtheit von Fachzeitschriften, hat sich die Nutzung in den letzten fünf Jahren gegenüber der Vorgängerstudie um fast die Hälfte verringert.
Trotz der nach wie vor großen Beliebtheit von Fachzeitschriften, hat sich die Nutzung in den letzten fünf Jahren gegenüber der Vorgängerstudie um fast die Hälfte verringert.
Trotz Digitalisierung und neuer Medien bleiben Fachzeitschriften und allgemeine Wirtschaftsmedien die wichtigsten Informationsmittel für deutsche Entscheidungsträger. Das geht aus einer aktuellen Studie im Auftrag des Beratungs- und Planungsunternehmens agiplan hervor, an der im Juli insgesamt gut 1.000 Geschäftsführer, Führungskräfte und sonstige Personen in leitender Funktion teilgenommen haben. Danach halten sich rund acht von zehn befragten Entscheidungsträgern (79,2 %) mit Fachzeitschriften auf dem Laufenden. Informationsquelle Nr. 2 sind allgemeine Wirtschaftsmedien, die von gut der Hälfte der Befragten (51,6 %) gelesen werden. Erst an dritter Stelle folgen Online-Medien wie Hersteller-Websites, Branchenportale und fachspezifische Online-Medien mit  49 Prozent an Nennungen.

Online-Informationsbeschaffung in erster Linie über ausgewählte Medien


Bei der großen Mehrheit der Entscheider beschränkt sich der Konsum berufs- und geschäftsrelevanter Informationen im Netz auf ausgewählte Medien: Gut drei Viertel das Internet als Informationsquelle nutzenden Befragten (76 %), nutzen nur einige wenige Online-Informationsangebote. Interessant: Während mehr als drei Viertel der Entscheider beruflich und geschäftlich relevante Print-Zeitschriften lesen, werden entsprechende Online-Angebote aus dieser Mediengattung lediglich von 38 Prozent genutzt.

Social Networks wie Facebook, Google plus, LinkedIn & Co. werden dagegen für die Informationsbeschaffung nur selten genutzt. Hier recherchiert und informiert sich aktuell beruflich und geschäftlich nur jeder fünfte Entscheider (20 %). Foren, Communities und Blogs nutzt sogar lediglich rund Sechste (17 %), während Podcasts, Web-TV und Video-Beiträge als Quellen zur Informationsbeschaffung bisher mit gerade einmal vier Prozent an Nennungen kaum eine Rolle spielen. "Die Studie hat gezeigt, dass gerade Führungskräfte sich sehr gezielt informieren", so Studienleiterin Marie-Christin Ackermann.

Um auf dem Laufenden zu bleiben, haben 49 Prozent der Führungskräfte Newsletter abonniert. RSS-Feeds nutzen dagegen aktuell nur 5,1 Prozent. QR-Codes nutzen sogar bislang erst zwei Prozent der Führungskräfte regelmäßig. Ungeachtet der Frage zu den genutzten Online-Informationsangeboten und –diensten ist jedoch für die Mehrheit (62 %) wichtig, sich auch jederzeit unterwegs informieren zu können. Präferierte Medien für den mobilen Online-Zugriff auf Informationen sind das Smartphone (81 %) sowie das Notebook oder Netbook (79 %). Bereits gut vier von zehn Entscheidern nutzen hierfür auch ein Tablet (42 %).

Führungskräfte sehen Bedeutung von Fachzeitschriften schwinden

Trotz der nach wie vor hohen Bedeutung von Printmedien als Informationsquelle, zeigt die Studie, dass sich die Informationsbeschaffung auch bei Entscheidern mehr und mehr ins Internet verlagert. So kam in der Befragung heraus, dass sich die Nutzung von Fachzeitschriften nach Eigenschätzung der Entscheider in den letzten fünf Jahren im Schnitt um 40 Prozent verringert hat. Eine Entwicklung, die sich

Entsprechend geht denn auch die Mehrheit der Befragten davon aus, dass sich der Trend von Print zu Digital weiter beschleunigt. So meinen rund drei Viertel der Befragten (73 %), dass digitale Medien weiter an Stellenwert gewinnen und Fachzeitschriften in absehbarer Zeit als wichtigste Informationsquelle ablösen werden (64 %), wobei fast jeder zehnte Entscheider (9 %) sogar mit einem vollständigen Verschwinden klassischer Print-Magazine rechnet.
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