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News, 19.12.2013
Print bei Jobrecherche klar vor Digital
Zeitung bei der Stellensuche erste Wahl
Vier von zehn Arbeitnehmern in Deutschland suchen derzeit aktiv einen neuen Job oder informieren sich zumindest regelmäßig über offenen Stellen. Beliebteste Quelle zur Stellensuche ist laut einer aktuellen Studie nach wie vor die Zeitung.
Tageszeitungen sind als Quelle für die Stellensuche nach wie vor erheblich beliebter als Social Media.
Tageszeitungen sind als Quelle für die Stellensuche nach wie vor erheblich beliebter als Social Media.
18 Prozent der Deutschen suchen derzeit aktiv einen neuen Job. Entweder, weil sie ohne Beschäftigung sind (11 %), oder weil sie dringend den Arbeitgeber wechseln wollen (7 %). Weitere 22 Prozent schauen sich zumindest regelmäßig nach Jobs um, auch wenn sie es mit dem Wechsel nicht eilig haben. Damit sind 40 Prozent der Bundesbürger einem Wechsel nicht abgeneigt. Nur 38 Prozent sind mit ihrer derzeitigen Berufssituation zufrieden. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Studie "Jobsuche" des Personaldienstleisters ManpowerGroup, für die in Deutschland 1.000 Personen im Alter ab 18 Jahren befragt wurden.

Social Media für die Stellensuche wenig relevant

Die beliebteste Informationsquelle für Jobsuchende ist und bleibt die klassische Zeitungsannonce. 57 Prozent der Deutschen, die dringend eine Arbeitsstelle suchen oder auch nur rein sporadisch nach einer solchen Ausschau halten, durchforsten dafür Stelleninserate in den Tageszeitungen. Auf Platz zwei im Ranking der am häufigsten genutzten Medien für die Stellensuche liegen Suchmaschinen (49 %), gefolgt vom Online-Angebot der Bundesagentur für Arbeit (48 %) und kommerziellen Job-Portalen wie Monster, Stepstone & Co. (46 %). Vielfach wird auch das persönliche Netzwerk für die Stellensuche aktiviert (38 %), nicht wenige recherchieren auch direkt auf den Internetseiten möglicher Arbeitgeber nach vakanten Jobs (34 %). Social Media wie LinkedIn und Xing nutzt der Erhebung nach dagegen für die Stellensuche aktuell nur eine kleine Minderheit (13 %). Gleiches gilt für Fachzeitschriften (12 %). ´

Jeder Zehnte recherchiert nach Zeitarbeit-Jobs

Jeder zehnte Stellensuchende informiert sich auch auf den Karriere-Sites von Zeitarbeitsunternehmen über Stellenangebote. Laut ManpowerGroup sind allerdings nur zwei Prozent der Beschäftigten  in Deutschland bei einem Personaldienstleister angestellt. "Viele Jobsuchende unterschätzen die Chancen, die eine Anstellung beim Personaldienstleister mit sich bringt", sagt Herwarth Brune, Chef der ManpowerGroup Deutschland. So seien Zeitarbeiter in Deutschland - anders als zum Beispiel in Frankreich – dem Personaldienstleister nach fest angestellt und hätten dadurch einen sicheren Arbeitsplatz. Auch würden Zeitarbeiter nach Tarif bezahlt. „Das individuelle Gehalt richtet sich nach der Qualifikation. So liegt der durchschnittliche Stundenlohn bei den 20.000 Zeitarbeitnehmern der ManpowerGroup über 11 Euro. Ab 2014 gilt in der Zeitarbeit außerdem ein Mindestlohn von 8,50 Euro im Westen und 7,86 Euro im Osten", so der Personaldienstleister. Brune sieht allerdings noch einen weiteren Vorteil: „Dazu bietet Zeitarbeit die Chance, attraktive Unternehmen kennenzulernen und wertvolle Berufserfahrung zu sammeln“, so der ManpowerGroup-Chef.

Bewerbung per E-Mail am beliebtesten

Beliebteste Form der Bewerbung ist der Versand der Unterlagen via E-Mail: Für knapp ein Drittel der Bewerber (31 %) ist Übermittlungsweg die erste Wahl. An zweiter Stelle kommt für 27 Prozent die klassische Bewerbungsmappe per Post, was angesichts der boomenden Nutzung von Stellenbörsen etwas überraschend. Fast jeder Vierte (23 %) gibt seine Bewerbung persönlich vor Ort beim Unternehmen ab. Online-Bewerbungen direkt über das jeweils genutzte Jobportal sind bei Bewerbern dagegen eher weniger beliebt – vor allem dann, wenn alle Daten mühsam in ein Online-Formular eingegeben werden müssen: Diese Form, sich zu bewerben, nutzen aktuell nur sieben Prozent. Höher ist die Bereitschaft, wenn die Bewerbungsunterlagen komplett hochgeladen können (9 %).
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