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News, 08.01.2016
Preise kaum gestiegen
Preisverfall bei Energie hält Inflation im Jahr 2015 nahe Null
Der Index der Verbraucherpreise ist im Jahr 2015 fast stabil geblieben. Für Nahrungsmittel und Dienstleistungen mussten Verbraucher allerdings im Jahresverlauf teils deutlich tiefer in die Tasche greifen.
Nahrungsmittel waren im Dezember spürbar teurer als im Vorjahresmonat.
Nahrungsmittel waren im Dezember spürbar teurer als im Vorjahresmonat.
Vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zufolge mussten Verbraucher in Deutschland im vergangenen Jahr für Waren und Dienstleistungen im Schnitt nur 0,3 Prozent mehr zahlen als im Jahr 2014. Damit hat sich die Inflation in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr stark abgeschwächt: 2014 waren die Verbraucherpreise noch im Schnitt um 0,9 Prozent gestiegen. Im Dezember ergab sich ebenfalls im Schnitt eine Jahresteuerungsrate von 0,3 Prozent. Gegenüber November gab der Index der Verbraucherpreise sogar insgesamt leicht nach, und zwar um 0,1 Prozent.

Die Mini-Inflation war allerdings zum größten Teil dem Preisverfall bei Energie geschuldet. Hier lag das Preisniveau auch im Dezember weiter deutlich unter dem Niveau des Vorjahresmonats. So mussten Verbraucher im Jahresabschlussmonat im Schnitt für Heizenergie, Sprit und Strom durchschnittlich 6,5 Prozent weniger zahlen als im Dezember 2014. Im September und Oktober hatten sich Energieerzeugnisse sogar um 9,3 bzw. 8,6 Prozent auf Jahressicht verbilligt, im November waren es im Durchschnitt 7,5 Prozent gewesen, die Verbraucher sparten.

Die Nahrungsmittelpreise lagen im Dezember dagegen 1,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im November waren es sogar im Durchschnitt 2,3 Prozent gewesen, die Verbraucher mehr für Lebensmittel zahlen mussten als ein Jahr zuvor. Auch für Dienstleistungen mussten Endverbraucher tiefer in die Tasche greifen. Sie verteuerten sich im Dezember binnen Jahresfrist um durchschnittlich 1,2 Prozent. Die Jahresteuerungsrate blieb hier den dritten Monat konstant (Oktober und November ebenfalls + 1,2 %). Die Wohnungsmieten lagen im Dezember durchschnittlich 1,2 Prozent über dem Vorjahresstand.

Für Waren mussten Verbraucher dagegen etwas weniger bezahlen. Sie verbilligten sich im Dezember binnen Jahresfrist im Schnitt um 0,6 Prozent. Im November hatten die Warenpreise ebenfalls das Vorjahresniveau um 0,6 Prozent unterschritten, im September und Oktober waren es sogar im Durchschnitt 1,3 beziehungsweise 0,8 Prozent gewesen.

cs/Destatis; Bild: Gabi-Schoenemann /pixelio.de

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