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News, 30.09.2015
Verbraucherpreise stagnieren
Inflationsrate in Deutschland sinkt auf Null
Im September hat sich die Jahresteuerungsrate in Deutschland auf null Prozent verringert. Grund für die Null-Inflation sind weiter fallende Energie- und Warenpreise.
Auch bei Waren setzte sich Preistalfahrt in Deutschland fort (Bild: panthermedia.net / jenoche)
Auch bei Waren setzte sich Preistalfahrt in Deutschland fort (Bild: panthermedia.net / jenoche)
Die Verbraucherpreise in Deutschland stagnieren. Wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Daten ermittelt hat, mussten Verbraucher im September für Waren und Dienstleistungen im Schnitt genauso viel bezahlen wie im Vorjahresmonat. Damit hat sich die Inflation in Deutschland weiter abgeschwächt. Im August und Juli war die Jahresteuerungsrate bei 0,2 Prozent gelegen. Von Reuters befragte Ökonomen hatten zwar mit einer Abschwächung gerechnet, allerdings im Median nur einer Jahresteuerungsrate von 0,1 Prozent prognostiziert. Gegenüber August verbilligte sich das Leben für deutsche Verbraucher im Schnitt um 0,2 Prozent.

Verantwortlich für die Null-Inflation in Deutschland ist vor allem die fortgesetzte Talfahrt der Energiepreise. So mussten Verbraucher für Energie im September durchschnittlich 9,3 Prozent weniger zahlen als im September 2014. Damit haben sich die Preisrückgänge bei Energie Juni (-5,9 %) den vierten Monat in Folge beschleunigt: Im Mai war die Jahresteuerungsrate von Energie mit 5,0 Prozent nur gut die Hälfte so hoch gelegen.

Auch bei Waren beschleunigte sich im September die Preistalfahrt. Hier lagen die Preise durchschnittlich 1,3 Prozent unter dem Niveau von September 2014. Auch hier war es seit Juni der vierte Monat in Folge mit einer weiter fallenden negativen Jahresteuerungsrate (Mai: - 0,3 %; Juni: - 0,5 %; Juli: - 0,7 %; August: - 0,9 %).

Bei Nahrungsmitteln zeigte sich dagegen eine entgegengesetzte Entwicklung. Hier zogen die Preise im September im Jahresvergleich den zweiten Monat in Folge an. Nach einer Jahresteuerungsrate von 0,8 Prozent im August verstärkte sich der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln im September auf 1,1 Prozent. Im Juli waren die Nahrungsmittelpreise lediglich 0,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats gelegen.

Für Dienstleistungen mussten Verbraucher im September 1,1 Prozent mehr zahlen als im Vorjahresmonat. Hier setzte sich die insgesamt stabile Preisentwicklung der letzten Monat fort (Juni: + 0,9 %; Juli: + 1,1 %; August: + 1,2 %). Gleiches Bild zeigt sich beim Mietpreis-Niveau, wo sich der nahezu stabile Aufwärtstrend der letzten Monate im September mit einer Jahresteuerungsrate von 1,2 Prozent fortsetzte.

cs/Destatis
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