VOLLTEXTSUCHE
News, 12.07.2010
Preisentwicklung
Inflation leicht rückläufig
Das Preisniveau in Deutschland bleibt stabil: Trotz einer weiter aufwärts gerichteten Preisentwicklung bei Mineralölprodukten ist die Teuerungsrate insgesamt im Juni leicht gesunken.
Die weit verbreitete Befürchtung, dass die Krise der Europäischen Währungsunion zu einem deutlichen Anstieg der Inflation führen könnte, hat sich bislang nicht bestätigt. Vielmehr hat sich der Preisauftrieb im Juni sogar ein wenig abgeschwächt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise im Juni auf Jahressicht um 0,9 Prozent und damit deutlich geringer als im Mai. Hier hatten die Verbraucherpreise noch um 1,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats gelegen.

Größter Preistreiber waren im Juni erneut die Mineralölprodukte, die sich gegenüber dem Vorjahresmonat im Schnitt um 11,4 Prozent verteuerten. Den stärksten Preisauftrieb gab es bei Heizöl, das im Juni fast ein Viertel  (+23,5%) teurer war als im Vergleichszeitraum 2009. Kraftstoffe kosteten im Juni 8,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Demgegenüber inflationsdämpfend wirkten die rückläufigen Preise für Gas sowie für Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme, die um 8,9 bzw. 10,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau lagen. Ohne Berücksichtigung der Mineralölprodukte hätte die Jahresteuerungsrate nur bei 0,4 Prozent gelegen.

Nahrungsmittel verteuerten sich auf Jahressicht um 1,2 Prozent. Erheblich teurer war vor allem Butter, für die Verbraucher im Juni über ein Drittel (38,2%) mehr zahlen mussten als im Vorjahresmonat. Infolge des Preisauftriebs bei Butter stiegen auch die Preise für Speisefette und –öle kräftig an (+14,9%). Höhere Preise verzeichneten die Statistiker auch unter anderem für Gemüse (4,1%) sowie Fisch und Fischwaren (+3,6%), während sich Süßwaren (- 1,3%) sowie Brot- und Getreideerzeugnisse (- 0,6%) auf Jahressicht verbilligten.

Insgesamt lagen die Preise für Waren im Juni um 1,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wobei sich Verbrauchsgüter gegenüber dem Juni 2009 im Durchschnitt um 1,5 Prozent verteuerten, während langlebige Gebrauchsgüter 0,4 Prozent günstiger waren als im Vorjahresmonat. Für Dienstleistungen mussten Verbraucher auf Jahressicht im Durchschnitt 0,8 Prozent mehr zahlen (darunter Nettokaltmieten: + 1,1%; Pauschalreisen: - 1,5%). „Im Vergleich zum Mai 2010 blieb der Verbraucherpreisindex nahezu stabil (+ 0,1%)“, so die Statistikbehörde in ihrem Bericht.

WEITERE NEWS AUS DIESER KATEGORIE
NACHRICHTEN AUS ANDEREN RESSORTS
Erfolgsfaktor Datensicherheit und Datenschutz
Gleich wie gut ein Unternehmen technologisch gegen Cyberkriminalität abgesichert ist: Die letzte ... mehr

SUCHE
Volltextsuche





Profisuche
Anzeige
PRESSEFORUM MITTELSTAND
Pressedienst
LETZTE UNTERNEHMENSMELDUNGEN
BRANCHENVERZEICHNIS
Branchenverzeichnis
Kostenlose Corporate Showrooms inklusive Pressefach
Kostenloser Online-Dienst mit hochwertigen Corporate Showrooms (Microsites) - jetzt recherchieren und eintragen! Weitere Infos/kostenlos eintragen
Anzeige
BUSINESS-SERVICES
© novo per motio KG