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Damit der Personalberater klingelt: Präsenz und Sichtbarkeit über Social-Networks professionalisieren

(PM) Deutschland, 19.10.2012 - Die Personalberatungsbranche wächst, denn der Mangel an Fach- und Führungskräften ist oder wird für viele Unternehmen eine Wachstumsbremse. Doch nicht nur für Unternehmen sind die „Headhunter“ eine wichtige Instanz, um den eigenen Fachkräftebedarf zu sichern. Auch für Jobsuchende kann es sinnvoll sein, ihre Dienste zu nutzen, um der eigenen Karriere Schwung zu verleihen.

Personalvermittlungen und Personalberater, die sogenannten Headhunter, sind effektive Multiplikatoren bei der Jobsuche. Die meisten Personalvermittlungen besetzen offene Stellen verschiedener Unternehmen und sind, wenn sie eine Empfehlung für einen Bewerber oder eine Bewerberin aussprechen, immer auch eine externe Referenz für die Jobsuchenden.

Um den Fokus der Personalberater auf das eigene Profil zu lenken, müssen Kandidaten im positiven Sinn „sichtbar“ werden. Wichtig ist ein auffindbares Profil für Absolventen, die den Berufseinstieg planen, Angestellten, deren Vertrag befristet ist, und die nicht sicher sind, ob es eine Verlängerung gibt und Angestellte, die nach einem gewissen Zeitraum feststellen, sie wollen sich woanders weiter entwickeln. Doch auch für Wiedereinsteigerinnen ist eine deutliche Sichtbarkeit des eigenen Kompetenzprofils sinnvoll, da immer mehr Unternehmen auf die Expertise von Wiedereinsteigerinnen setzen und zur Zeit große Schwierigkeiten haben, Kandidatinnen dieser Gruppe gezielt anzusprechen.

„Um das eigene Profil sichtbar zu machen, sollte man auch auf die Macht der sozialen Netzwerke zu setzen“, rät Viktoria Balensiefen, selbst Personalberaterin. Sie legt Bewerbern nahe, Netzwerke wie Xing oder LinkedIn zu nutzen, letzteres vor allem dann, wenn internationale Jobs gesucht werden.

Wichtig für den ersten professionellen Eindruck ist ein Foto mit Business-Charakter und eine aussagefähige Job-Bezeichnung. Weiter sollte man bei den Jobbeschreibungen ausführliche Angaben zur aktuellen Aufgabe und den vorherigen Jobs zu machen. Informationen zu Ausbildung und Weiterbildung sind wichtig, damit sich potenzielle Interessenten ein möglichst umfassendes Bild vom Bewerber oder der Bewerberin machen können.

Hilfreich ist auch eine gute Beschreibung der Kompetenzen bei „Ich biete“. Softskills wie Teamfähigkeit sind fast selbstverständlich. Wichtiger sind Branchen- und Job-Relevante Kompetenz-Angaben wie z.B. Erfahrung mit SAP R3, Autocad-Kenntnisse, verhandlungssicheres Englisch, internationale Vertriebserfahrung, Marketing-Budgetplanung u.ä. Denn das sind die Tags, mit denen Personalberater auch über Xing suchen – und nur wenn Sie diese Angaben machen, können Sie auch gefunden werden.

Auch bei den Profileinstellungen gibt es einiges zu beachten, weiß Frau Balensiefen. „Damit Berater einen potenziellen Kandidaten überhaupt kontaktieren können ist es wichtig, dass die Profileinstellungen der Person eine persönliche Kontaktaufnahme zulassen.“

Sie empfiehlt, die automatische Benachrichtigung über eine Kontaktanfrage zu aktivieren, damit man schnell über mögliche Anfragen informiert ist und reagieren kann, sollten Bewerber nicht regelmäßig online sein. „Wenn Sie in Xing bei „Ich suche“ die Wörter „neue Herausforderungen“ reinschreiben, ist dies ein deutliches Zeichen für Personalberater, dass Sie an neuen Chancen interessiert sind – aber dann erfahren auch die Noch-Kollegen oder der Chef, dass Sie wechseln wollen. Sind Sie gerade Absolvent oder arbeitslos, oder wollen nach der Familienphase wieder einsteigen wollen, und sind sicher, dass Sie keinem auf die Füße treten? Dann können Sie zusätzlich Ihre private Handynummer und eMail-Adresse direkt offen in Ihr Profil schreiben“, rät die Personalberaterin weiter.

„Personalberater sind wichtige Kontaktpersonen im eigenen Berufsnetzwerk. Selbst wenn aktuell angebotene Stellen nicht interessant sein sollten, kann sich die Kontaktaufnahme lohnen, da ein Berater oft mehrere Vakanzen zu besetzen hat.“

Personalberater auf der women&work

Viktoria Balensiefen wird auf der women&work in Bonn in ihrem Vortrag „Wenn der Headhunter klingelt“ auf weitere Tipps und Ratschläge zum Umgang mit Personalberatern und Headhuntern eingehen.

Zusätzlich stehen in der „Leadership-Lounge“ auf der Messe Personalberater und Headhunter für persönliche Gespräche und eine erste Kontaktaufnahme zur Verfügung. Die women&work findet am 8. Juni 2013 im Plenargebäude in Bonn unter der Schirmherrschaft von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen statt und zählt zu den besten Zukunftsideen Deutschlands: Die Veranstaltung war 2012 Preisträger im Wettbewerb " 365 Orte im Land der Ideen". Auf dem Messe-Kongress women&work treffen karriereorientierte Frauen das Who-is-Who der deutschen Unternehmen. Vorterminierte Vier-Augen-Gesprache, spannende Kontakte am Messestand und ein umfangreiches Kongress-Programm helfen den Besucherinnen beim persönlichen Networking und bei der erfolgreichen Karriereplanung. Der Besuch der Messe ist kostenfrei.

Weitere Infos unter www.womenandwork.de
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Auf der women&work treffen karriereorientierte Frauen das Who-is-Who der deutschen Unternehmen. Vorterminierte Vier-Augen-Gespräche, spannende Kontakte am Messestand und ein umfangreiches Kongress-Programm helfen den Besucherinnen beim persönlichen Networking und bei der erfolgreichen Karriereplanung.
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