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Pressemitteilung

Potentiale im Zweiten Gesundheitsmarkt: Wellness, Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsreisen

(PM) Vilsbiburg, 29.12.2011 - Im Ersten Gesundheitsmarkt - er wird zu über 95% von den Kostenträgern finanziert - schlagen sich Veränderungen der gesetzlicher Bestimmungen direkt auf die Geschäftsentwicklung der meist medizinischen Leistungsanbieter sowie deren zahlreichen Dienstleister und Zulieferbetriebe (B2B-Unternehmen) nieder. Der mit ebenfalls deutlich über rund 180 Mrd. € Jahresvolumen in etwa gleich große Zweite Gesundheitsmarkt wird dagegen erheblich mehr von der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung, den Wünschen der Verbraucher, der Marktentwicklung, dem Auftreten neuer Wettbewerber oder einer zunehmenden Professionalisierung bestehender Wettbewerber beeinflusst.

Für die Potentiale ist dies von Bedeutung, da Gesundheit, Fitness und Leistungsfähigkeit als Maßstab für soziale Anerkennung betrachtet werden. Der Verbraucher beschäftigt sich dadurch entweder immer mehr mit den Risikofaktoren oder mit einer grundsätzlich anderen Lebensweise, die ihn im weitesten Sinne mit Wohlbehagen erfüllt. Um diese auch zu verwirklichen, stehen ihm quasi-standardisierte Gesundheitsangebote im Rahmen der sozialen Daseinsvorsorge (Erster Gesundheitsmarkt) und selbst zu bezahlende Individual-Angebote aus dem Zweiten Gesundheitsmarkt zur Verfügung. Die Branchen Wellness, Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsreisen stehen dabei im Vordergrund und repräsentieren nach der jüngst von der dostal & partner management-beratung gmbh, Vilsbiburg, vorgelegten Studie, ein Volumen zwischen 80 und 90 Mrd. € jährlich und liegen damit deutlich über den Krankenhauskosten. Erbracht werden die Leistungen von über 70.000-80.000 Unternehmen - direkt durch B2C-Unternehmen oder indirekt als B2B-Unternehmen - aus weit über einem Dutzend Branchen des Gesundheitsmarktes.

Die im Rahmen einer Online-Umfrage von TOP-Entscheidern ermittelte Medienpalette die zur Kundenkommunikation und Vermarktung der Angebote eingesetzt wird, ist umfangreich und differenziert: So setzen die Anbieter im Wellness-Markt deutlich auf Social-Media, Internet und Mobile Plattformen (Handy, Smartphone, Notebooks) und im Teilmarkt Gesundheitsvorsorge eher auf Radio, TV, Fachzeitschriften und Tageszeitungen. Die Kommunikationsmedien bei Gesundheitsreisen sind so unterschiedlich, wie sich auch der gesamte Teilmarkt darstellt. In den drei Märkten spielen auch Expertenempfehlungen aus dem jeweiligen Umfeld eine dominierende Rolle. Die Empfehlung für den Einsatz von Experten im medizinischen Umfeld und von Fachzeitschriften im Teilmarkt Gesundheitsvorsorge bestätigt die teilweise Überlappung zum Ersten Gesundheitsmarkt (Stichwort: Zuschüsse von den Kassen) und der dort eher medizinischen Gesundheit. Der Einsatz von Affiliate-Marketing und Social-Media im Gesundheitsreise- und Wellness-Markt entsprechen dagegen auch dem Charakter eines „anderen“ Gesundheitsbegriffs.

Als Hinderungsgründe bei der Marktbearbeitung werden von den TOP-Entscheidern - trotz der insgesamt sehr postiv eingeschätzten Gesamtentwicklung in den kommnden Jahren - in der schlechten Erreichbarkeit der Verbraucher aufgrund einer allgemeinen „Reizüberflutung“ gesehen. Dieser Befund hält auch einem vagen Vergleich mit der Gesetzlichen Krankenversicherung, die weiterhin eher ein Low-Interest-Thema ist, damit durchaus stand. Dafür spricht auch die breite Unkenntnis der Verbraucher über die bestehenden Angebote und in der fehlenden Gesundheitskompetenz der Verbraucher / dem fehlenden Nutzerbewusstsein auch im Bereiche Wellness, Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsreisen. Als wichtigsten unternehmensinternen Grund nennen immerhin knapp 31% der befragten TOP-Entscheider die fehlenden finanziellen Mittel der Unternehmen. Auch die niedrige Priorität des (Vermarktungs-)Themas innerhalb der Unternehmen und die fehlenden zeitlichen und personellen Ressourcen spielen eine Rolle. Dies unterstreicht, dass z.B. das Thema „Wellness“ in zahlreichen Branchen eher nur „mitgenommen“ wird.

Dabei nennen die Entscheider aus den verschiedenen Branchengruppen - hier werden nah beieinanderliegende Anbieterbereiche in der Studie zusammengefasst - die Barrieren für eine erfolgreiche Marktbearbeitung in deutlich unterschiedlichem Umfang. So leiden z.B. vor allem die Unternehmen der nicht-medizinischen Branchengruppe (u.a. Wellness / Lifestyle, Sport / Fitness, Gesundheitsreisen) mehr als alle anderen an fehlenden finanziellen Mitteln. Für Unternehmen aus der Dienstleisterbranchengruppe (u.a. Werbeagenturen, Portale, IT-Unternehmen) trifft dies hingegen überdurchschnittlich auf externe Hindernisse zu.

Soweit einige ausgewählte Ergebnissen für Mittelständler der Vilsbiburger Marktforscher. Die rund 150 Seiten starke Studie mit den detaillierten Ergebnisse der Entscheiderbefragung mit den Ergebnissen auch zur Geschäftsentwicklung, Treiberfaktoren, Trends, Zielgruppenbildung, Verbraucherbotschaften usw. zu den sich immer enger verzahnenden drei Branchen Wellness, Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsreisen kann ab sofort unter www.dostal-partner.de bezogen werden.
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Frau Luise-Viktoria Ruß
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