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„Platzprofessor Blog“ - neuer Wissenschaftsblog geht online

(PM) München, 21.10.2011 - „Platz! Mein Platz? Place-Making!“ – bereits im von Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba, Inhaber des Lehrstuhls für Europäische Ethnologie der Humboldt Universität zu Berlin, verfassten Vorwort des neuen „Platzprofessor Blogs“ wird deutlich, dass „Platz" ein facettenreiches Thema ist. Platz ist ein menschliches Bedürfnis, einerseits im Sinne von „genügend Raum“, andererseits im Sinne von „seinen Platz haben“, als Verortungskategorie der eigenen Person und der Umwelt, in der man sich bewegt. Der „Platzprofessor Blog“ wurde vom Selbstlageranbieter MyPlace-SelfStorage in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin ins Leben gerufen, um die wissenschaftliche Diskussion rund um das Thema "Platz" in seinen verschiedenen Kontexten voranzutreiben. Der Blog soll als Plattform für den interdisziplinären als auch fachinternen Austausch zur Platz-Thematik dienen.

Warum das Thema „Platz“?

Das Thema „Platz“ ist für die Menschen seit jeher von existenzieller Bedeutung. Platz beeinflusst unsere Lebensweise und unseren Alltag, schafft Zugehörigkeiten und dadurch auch Identität. In der heutigen Gesellschaft wird Platz aber auch zum Problem: In Großstädten ist er Mangelware, hier drängen sich Menschen auf engstem Raum, Wohnungspreise nehmen ausufernde Formen an, Wohnmöglichkeiten für Studenten und Unterkünfte für sozial Schwache fehlen. In anderen Landstrichen verursacht die ausgeprägte Abwanderung einen Überfluss an Platz, der ganze Regionen lähmt und somit Kopfzerbrechen bereitet. Die Initiatoren des „Platzprofessor Blogs“, MyPlace-SelfStorage und der Lehrstuhl für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin, sehen die interdisziplinäre, wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema „Platz“ als förderungswürdige und gesellschaftlich relevante Aufgabe an. Zusätzlich hat MyPlace-Selfstorage als Selbstlager-Anbieter natürlich auch großes Eigeninteresse an einer wissenschaftlichen, tiefgründigen, vielseitigen und breiten Behandlung des Themas „Platz“.

Warum ein Blog – und für wen?

Ziel dieses Blogs ist es, die wissenschaftliche Diskussion zum Thema "Platz" anzuregen beziehungsweise voranzutreiben und so eine Plattform für den interdisziplinären Austausch zu diesem Thema zu schaffen. WissenschaftlerInnen sämtlicher Fachrichtungen, die sich in irgendeiner Form mit „Platz“ beschäftigen, sind eingeladen, andere an ihren Forschungsergebnissen, Meinungen und Wissensvorräten teilhaben zu lassen und im Gegenzug selbst Neues zu erfahren.

Außerdem soll der Blog Studierende, die sich mit dem Thema „Platz“ auseinandersetzen, unterstützen. Er soll als Informations- und Diskussionsplattform dienen und ihnen die Möglichkeit geben, eigene Arbeiten zu veröffentlichen. StudentInnen aller Fachrichtungen, die sich in ihrer Abschlussarbeit in irgendeiner Weise mit „Platz“ beschäftigen möchten, erhalten bei den Blog-AdministratorInnen Unterstützung bei der Themenwahl und Zugang zu forschungsrelevanten Daten aus der Praxis. Auch Beiträge von Nicht-WissenschaftlerInnen, die am Platz-Diskurs interessiert sind, sind erwünscht, schließlich geht „Platz“ in seinen verschiedenen Kontexten alle an.

Was gibt es bereits auf dem Blog zu sehen?

Was ist „Platz“ und wieso und auf welche Art und Weise ist er für die Menschheit von Bedeutung? Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba gibt in seinem Vorwort eine theoretische, kulturwissenschaftliche Einführung zum Platzbegriff. Die Wiener Soziologin Carmen Keckeis zeigt in einem Beitrag über die „Effektive Platznutzung in urbanen Räumen“ auf, wie sich die Wohnarchitektur in Großstädten durch steigende Zuwanderung und das Zusammendrängen von immer mehr Menschen auf engstem Raum, verändert. In einem weiteren Text beschäftigt sie sich mit dem „banale(n) Bedürfnis nach Stau- und Lagerraum“. Die Europäische Ethnologin Petra Beck aus Berlin gibt eine umfassende kulturwissenschaftliche Definition des Begriffes „lagern“ und auch von Seiten des Blog-Initiators wurde ein Beitrag veröffentlicht: Der geschäftsführende Gesellschafter von MyPlace-SelfStorage, Martin Gerhardus, gibt in seinem Bericht „Was bedeutet es, Lagerraum zu vermieten und etwas Leeres durch Andere füllen zu lassen?“ als Praktiker Einblicke in das Selfstorage-Geschäft.

MyPlace-SelfStorage

Selfstorage bedeutet das flexible Mieten von Lagerräumen für Privatpersonen und Gewerbe, zumeist in Größen zwischen 1 und 50 m², und geht zurück auf die Vermietung einfacher Garagenzeilen in den USA für die Einlagerung von Gütern aller Art. MyPlace-SelfStorage ist der Marktführer im deutschsprachigen Raum. Neben den 22 Filialen in Deutschland betreibt MyPlace 9 weitere in Österreich und 2 in der Schweiz. Jedes MyPlace-Haus verfügt über ca. 1.000 Lagerabteile. Weitere Informationen unter www.myplace.de
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Herr Jörg Röthlingshöfer
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ÜBER MYPLACE- SELFSTORAGE GMBH

„MyPlace-SelfStorage“ ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz bereits mit 29 operativen Standorten vertreten. Damit stehen den Kunden insgesamt 28.692 Lagerabteile zur Verfügung. In Deutschland sind noch 5 weitere Standorte geplant ...
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