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Pressemitteilung

Pilotprojekt für DSL-Versorgung im ländlichen Raum

Mittelfränkische Kommune Simmelsdorf schließt mit IFC weiße Flecken auf der Breitband-Landkarte
(PM) Ebermannstadt, 04.02.2010 - Die Gemeinde Simmelsdorf bei Nürnberg hat beschlossen, ein von dem Nürnberger Internet Service Provider ecore angebotenes IFC System von Broadband United einzusetzen. Mit der neuen Technologie lassen sich alle Gemeindeteile im Vorwahlgebiet von Simmelsdorf mit Breitband-Internet versorgen. Das Projekt in Simmelsdorf ist die erste Installation eines IFC Systems mit dem Ziel, die weißen Flecken auf der Breitband-Landkarte zu reduzieren. In Simmelsdorf kommt das Produkt IFC Interconnect für SHDSL zum Einsatz. Es reduziert Störungen auf bestehenden Kupferleitungen, so dass sich SHDSL über große Entfernungen übertragen lässt. Gefördert von der Breitbandinitiative Bayern will die Gemeinde bis zum Sommer 2010 einhundert Prozent Vollversorgung aller Gemeindeteile mit Breitband-Anschlüssen erreichen.

26 Gemeindeteile auf 41 Quadratkilometern

Die Gemeinde Simmelsdorf hat fast 3.200 Einwohner, die sich über rund 41 Quadratkilometer auf 26 Gemeindeteile verteilen. Die 26 Dörfer und Weiler zählen jeweils zwischen einem und wenigen 100 Haushalten. „Wegen der weitläufigen Gliederung unserer Gemeinde gab es bisher keine flächendeckende Breitbandversorgung“, sagt Thomas Schmidt, Leiter der Bauverwaltung. „Die Ortsteile sind meist durch kilometerlange Kupferleitungen an den zentralen Hauptverteiler in Simmelsdorf angeschlossen. Diese Leitungen sind in der Regel viele Jahrzehnte alt und sehr dicht mit Telefon- und DSL-Anschlüssen beschaltet. Die hohe Beschaltung verursacht Störungen, welche die Reichweite von DSL erheblich reduzieren.“ DSL steht bisher nur in den Gemeindeteilen Simmelsdorf und Hüttenbach sowie den nächstliegenden Ortsteilen zur Verfügung. Die Datenraten reichen von einem bis 16 Megabit pro Sekunde. In anderen Ortsteilen ist lediglich so genanntes „DSL light“ mit etwa 0,384 oder ISDN mit 0,128 Megabit verfügbar.

Kombiniertes Konzept

Das von ecore entwickelte Breitbandkonzept basiert auf mehreren Säulen: „Einige Ortsteile erreichen wir mit einer Kombination aus zwischen den Ortsteilen neu zu verlegenden Glasfaserkabeln und IFC-optimierter SHDSL-Technik für die letzten Meter zu den Haushalten“, erklärt Christian Kuhlmann, Geschäftsführer von ecore. „Darüber hinaus setzen wir das mit IFC optimierte SHDSL immer dort ein, wo neue Glasfaserleitungen nicht unbedingt nötig sind, da sich die bestehenden Kupferleitungen mit IFC hinreichend entstören lassen. Wir werden in der Lage sein, allen Haushalten der Gemeinde Simmelsdorf abhängig von der Leitungslänge Breitbandanschlüsse zwischen einem und 25 Megabit pro Sekunde anzubieten.“ In den Gemeindeteilen Simmelsdorf und Hüttenbach werden weiterhin ADSL-Anschlüsse zur Verfügung stehen. Darüber hinaus stellt ein Mobilfunkbetreiber für die im Vorwahlgebiet der Nachbargemeinde Betzenstein gelegenen Ortsteile Wildenfels und Strahlenfels die Breitbandversorgung per UMTS sicher.

Vollversorgung bis Sommer 2010

Simmelsdorf ist die erste Gemeinde in Deutschland, in der die neuartige IFC-Technologie zum Einsatz kommt. Der Freistaat Bayern fördert das mit rund 320.000 Euro veranschlagte Pilotprojekt mit 200.000 Euro aus dem Budget der Breitbandinitiative Bayern des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie. „Wir sind stolz, der Vorreiter bei der IFC-Technologie zu sein“, sagt Perry Gumann, Erster Bürgermeister von Simmelsdorf. „Wir profitieren von der Pilotförderung und geben ein Beispiel für weitere Gemeinden. Unser Ziel ist es, bis Sommer 2010 einhundert Prozent Breitbandversorgung für die gesamte Gemeinde zu erreichen.“

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie unter: www.broadbandunited.de

Bildunterschriften

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Schema_IFC_Breitbandversorgung_Nachher.jpg
Schematische Darstellung eines Breitbandausbaus mit IFC: Mit IFC lassen sich Störungen auf bestehenden Kupferleitungen reduzieren. Damit wird SHDSL auf Leitungen verfügbar, die bisher nur für DSL light oder ISDN-Internetverbindungen geeignet waren.

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Georg Herrmann, Geschäftsführer von Broadband United aus Ebermannstadt bei Forchheim präsentiert sein Produkt IFC Interconnect: Das System erkennt Störungen auf vorhandenen Kupferleitungen, berechnet Kompensationssignale und schaltet die Störungen ab. Ergebnis ist bis zu doppelte Reichweite für DSL.

(Bildmaterial bitte anfordern bei Markus Diehl, 09545 - 359 430,
broadu@adremcom.de)
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