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Pferde als Co-Trainer: Innovative Methode bei Führungskräfte- und Teamleiter-Trainings oder neumodischer Kram?

Ein Erfahrungsbericht zum Thema „Training für Führungskräfte und Teamleiter“. Oder anders ausgedrückt „Was können Pferde besser als Trainer und Coaches?“
(PM) Lohmar, 10.06.2016 - Die Fakten: Kommunikation ist der zentrale Dreh- und Angelpunkt jeglichen menschlichen Zusammenlebens, sei es in Unternehmen, in Teams, im Verein oder in der Familie. Und genau da liegt häufig die Krux.

Situation bekannt?

Viele Missverständnisse und Probleme entstehen auf der Kommunikationsebene und dies führt nicht selten zu Verstimmungen und in Folge auch zu Konflikten.

Werden diese Verstimmungen und Konflikte nicht sauber bearbeitet, ziehen diese oft eine langfristige Schädigung des Zusammenlebens nach sich. Abhilfe schafft hier nur eine Reflektion des praktizierten Kommunikationsstils und Führungsstils. Genau da setzt das Konzept des pferdegestützten Trainings an.

Hintergrundinformationen und ein kleiner Ausflug in die Psychologie

Aus der Psychologie kennt man verschiedene Persönlichkeits-Modelle für Menschen u.a. das DISG-Modell, beruhend auf der Arbeit des Psychologen William Moulton Marston. Das Modell beschreibt die Ausprägungen von Verhaltenstendenzen. Auf dieser Basis seiner Untersuchungen definierte Marston die folgenden vier Grundtypen der Persönlichkeit:

- Dominant (D)
- Initiativ (I)
- Stetig (S)
- Gewissenhaft (G)

In der Praxis bestehen neben der Präferenz der Ausprägung zahlreiche Mischformen.

Auch bei Pferden zeigen sich verschiedene Persönlichkeitstypen. 1993 erfand Pat Parelli, USA den Begriff „Horsenality“, um die verschiedenen Persönlichkeiten der Pferde in verständlichen, praktikablen Kategorien einteilen zu können. Es geht in erster Linie darum, dass Pferde, genau wie wir Menschen auch, unterschiedliche Persönlichkeiten und Bedürfnisse haben.

Die vier Persönlichkeitstypen nach Parelli sind:

Left Brain extrovertiert: Dieses Pferd hat einen sehr verspielten Charakter und braucht viel Abwechslung. Es lernt schnell.

Left Brain introvertiert: Willkommen in der Welt von „Weshalb sollte ich etwas für dich tun? Was springt dabei für mich raus?“

Right Brain extrovertiert: Dieses Pferd benötigt dauernd die Versicherung, dass es nicht sterben wird. Es ist sehr schnell verwirrt und ängstlich.

RightBrain introvertiert: Dieses Pferd ist schüchtern, ruhig und sehr zurückhaltend. Es vermeidet jede Art von Druck, indem es sich in sein Schneckenhaus zurückzieht.

Pferde leben in einem Herdenverband mit fester Rangordnung. Der Herdenverband der Pferde gleicht der Struktur eines Unternehmens, eines Teams und auch der familiären Struktur, beginnend mit der Leitfunktion der Geschäftsführung, des Vorstandes oder des Familienoberhauptes. Entscheidend für das Überleben von Unternehmen bzw. dessen positive Entwicklung ist der Kommunikations- und Führungsstil.

Was können Führungskräfte und Teamleiter in diesem Workshop von Pferden als Co-Trainer lernen?

Zur Reflektion des Führungs- und Kommunikationsstils, dessen Auswirkung und Botschaft eignen sich Pferde als Co-Trainer ganz besonders. Pferde als Fluchttiere und soziale Wesen reagieren direkt und ausschließlich auf die Körpersprache des Menschen und lassen sich nicht von aufgesetztem oder vorgespieltem Verhalten täuschen. Sie lassen sich nicht von Statussymbolen beeinflussen. Statussymbole wie Armani-Anzüge oder Rolex-Uhren beeindrucken sie in keiner Weise.

Dabei besitzen Pferde eine hohe Teamfähigkeit, eine hohe Sozialkompetenz und eine äußerst flexible Anpassungsfähigkeit. Sie beobachten sehr genau und geben klare Rückmeldung, direkt, einfach und gerade heraus. Damit sind sie gute Kommunikatoren, von denen Menschen in Führungspositionen viel lernen können. Dazu wurden in dem Workshop diverse handlungsorientierte Übungen mit Pferden durchgeführt mit anschließender Reflektion. Dabei gab es Übungsaufgaben bei denen ganz bewusst ein falscher Führungs- und Kommunikationsstil eingesetzt wurde. Die Resultate waren dementsprechend eher negativ. Bei anderen Übungsaufgaben mit richtigem Führungs- und Kommunikationsstil waren die Ergebnisse dann zufriedenstellend. Auch hatten die Teilnehmer Gelegenheiten neue Ideen und Anregungen auszuprobieren.

So konnten die Führungskräfte und Teamleiter mittels des direkten Feedbacks der Pferde ihren Kommunikations- und Führungsstil auf den Prüfstand stellen und optimieren.

Resümee (Zitat) der Teilnehmer am Ende des Workshops - Wir konnten:

- Unseren Kommunikations- und Führungsstil reflektieren und optimieren
- Eigene Ressourcen aktivieren
- Bewusste und unbewusste Verhaltensmuster erkennen und neue Umgangs- und Verhaltensweisen einleiten
- Neue Impulse für den Führungsalltag gewinnen
- Die eigene Motivation und die Motivation der Mitarbeiter steigern
- Barrieren aufdecken, bewusst angehen und überwinden
- Das Teamverständnis und den Teamzusammenhalt steigern
- Und last but not least - Veränderungen einleiten

Die Erfahrungen aus vorangegangenen Projekten zeigen, erlebnis- und handlungsorientierte Übungen wirken schneller und vor allem nachhaltiger. Emotionales Erleben erhöht die Bereitschaft zur Veränderung. Hier reinschnuppern: youtu.be/Zo58NEgJdOs
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