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News, 09.07.2018
Beschäftigungsboom hält an
Personalnachfrage in deutschen Wirtschaft weiter hoch
Trotz zunehmender Risiken für Weltkonjunktur bleiben die Beschäftigungserwartungen in der deutschen Wirtschaft expansiv. Im Handel, Bau und Dienstleistungsgewerbe trübte sich die Personalnachfrage allerdings im Juni etwas ein.
In der Industrie legte der ifo-Indikator zur Beschäftigungsentwicklung im Juni wieder deutlich zu.
In der Industrie legte der ifo-Indikator zur Beschäftigungsentwicklung im Juni wieder deutlich zu.
Der Bereitschaft bei Unternehmen in Deutschland, neue Mitarbeiter einzustellen, ist im Juni insgesamt auf hohem Niveau nahezu konstant geblieben. Nach Mitteilung des ifo Instituts in München stabilisierte sich das ifo Beschäftigungsbarometer im Juni mit 104,0 Punkten knapp unter dem Niveau von Mai (104,1 Punkte). Das ist der vierthöchste seit Beginn der Erhebung im Jahr 2003 ermittelte Wert. „Der deutsche Arbeitsmarkt kennt gegenwärtig nur eine Richtung: nach oben“, so Dr. Klaus Wohlrabe, stellvertretender Leiter des fo Zentrums für Makroökonomik.

Stärkster Beschäftigungsmotor bleibt das Dienstleistungsgewerbe. Hier notiert der ifo-Beschäftigungsindikator, der sich aus den Angaben von insgesamt rund 9.000 Unternehmen zu deren Mitarbeiterzahlerwartungen („zunehmen“, „gleich bleiben“, „abnehmen“) errechnet, trotz leichtem Rückgang um 0,3 auf 18,9 Punkte weiterhin am höchsten. „Im Dienstleistungssektor wollen vor allem Firmen aus dem Transport und der Logistik neue Mitarbeiter einstellen“, teilte Wohlrabe mit. Im Verarbeitenden Gewerbe legten die Beschäftigungserwartungen der Unternehmen trotz drohender Eskalation der weltweiten Strafzollspirale durch die USA im Juni sogar um 1,3 auf 12,3 Punkte zu. „Die Elektroindustrie und der Maschinenbau bleiben die wichtigsten Treiber für die Dynamik in der Branche“, so Wohlrabe.

Im Handel fielen die Prognosen zur Beschäftigungsentwicklung dagegen insgesamt im Juni weniger expansiv aus als im Mai. Bei den Groß- und Einzelhändlern gaben die Beschäftigungserwartungen um 1,0 auf 4,4 Punkte nach. Im Bauhauptgewerbe trübten sich die Beschäftigungserwartungen sogar um 3,2  auf 8,7 Punkte ein. Das ist der niedrigste Wert seit März 2017 (6,4 Punkte). Auch in diesen beiden Wirtschaftszweigen bleiben die Beschäftigungserwartungen Wohlrabe zufolge aber in der Summe expansiv.

cs/ifo; Bild: Pashminu Mansukhani / pixabay
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