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News, 16.01.2009
Personalmanagement
Mittelstand nimmt Personalkosten ins Visier
Der Kostendruck im Mittelstand steigt an: Einer aktuellen Umfrage zufolge suchen mittelständische Unternehmen verstärkt nach Wegen, wie sie ihre Personalkosten reduzieren können. Demnach steht dabei in jedem dritten Unternehmen auch das Thema Stellenabbau in 2009 zur Diskussion.
Unter dem Eindruck der sich verschärfenden Wirtschaftskrise treten deutsche Unternehmen auf die Kostenbremse und nehmen dabei verstärkt die Personalkosten unter die Lupe. Das geht aus der aktuellen Umfrage der auf Personalmanagement-Softwarelösungen spezialisierten s+p AG hervor, an der sich mehr als 300 deutsche Personalverantwortliche mittelständischer Unternehmen mit mehr als 150 Mitarbeitern beteiligt haben. Demnach will mehr als jedes zweites deutsches Unternehmen (55%) das Thema „Personalkostenplanung und -controlling“ stärker in Fokus rücken. Gleichzeitig gibt rund eine Drittel der Befragten an, dass das Thema „Umstrukturierung und Personalfreisetzung“ an Bedeutung gewinnen wird, was konkret bedeutet, dass ein Großteil unter ihnen einen Stellenabbau für 2009 nicht ausschließt.

Um dem vorzubeugen, setzen viele Personalchefs auf den Faktor „Flexibilität“. Hierzu zählt unter anderem der Einsatz von flexiblen Arbeitszeitmodellen, die zurzeit in jedem zweiten Unternehmen (49%) ein zentrales Thema bilden. Fast ebenso hoch im Kurs stehen variable Vergütungssysteme, denen vier von zehn Befragten (40%) für ihr Unternehmen eine wachsende Bedeutung beimessen. „Gerade in wirtschaftlich schwächeren Phasen sollten die Unternehmen nicht allein auf die Kostenbremse treten. Vielmehr bietet die Flexibilisierung von Arbeit, mit der sich viele Firmen laut Umfrage ja bereits befassen, eine wesentlich intelligentere Art, mit der Krise umzugehen und so auch Kosten abzufedern“, erläutert Matthias Schneider, Vorstandsvorsitzender der s+p AG.

Von einem übertriebenen Kostensenkungsdenken scheint der Mittelstand, zumindest was den Personalbereich angeht, gleichwohl bis dato weit entfernt. So wollen nur rund sechs Prozent der Unternehmen ihr Engagement in puncto Personalentwicklung und in der Weiterbildung reduzieren, während rund die Hälfte (49,7%) diesem Thema mindestens den gleichen und mehr als vier von zehn Befragten (44,7%) sogar noch einen höhere Stellenwert beimessen werden als im Vorjahr. Ebenfalls ungebrochen hoch im Kurs steht auch das Thema Mitarbeiterbindung, das rund die Hälfte (54,3%) der Entscheider gleich und gut ein Drittel (37%) noch höher gewichten als 2008. „Diese Instrumente können gerade langfristig einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens leisten“, so der Vorstandschef der s+p AG.

Quelle: s+p Software und Consulting AG

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