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News, 29.08.2008
Personalmanagement
Ausbildungsbonus für Arbeitgeber tritt in Kraft
Morgen tritt das „ Gesetz zur Verbesserung der Ausbildungschancen förderungsbedürftiger junger Menschen“ in Kraft. Wesentlicher Bestandteil des Gesetzes ist ein Ausbildungsbonus für Arbeitgeber, von dem sich die Regierung 100.000 Arbeitsplätze erhofft.
Mit dem „ Gesetz zur Verbesserung der Ausbildungschancen förderungsbedürftiger junger Menschen“  das heute verkündet wurde und morgen schon in Kraft tritt, können Arbeitgeber, die für einen förderungsbedürftigen Jugendlichen einen zusätzlichen Ausbildungsplatz bereitstellen, ab sofort einen so genannten Ausbildungsbonus in Anspruch nehmen.

Im Rahmen des Ausbildungsbonus erhalten förderberechtigte Arbeitgeber eine Einmalzahlung in Höhe von 4.000, 5.000 oder 6.000 Euro. Voraussetzung, um die Förderung in Anspruch nehmen zu können, ist die Schaffung eines zusätzlichen Ausbildungsplatzes für einen als förderungsbedürftig eingestuften jungen Menschen. Hierzu zählen insbesondere

  • Altbewerber ohne Schulabschluss,
  • Altbewerber mit einem Sonder- oder einem Hauptschulabschluss und
  • lernbeeinträchtigte oder sozial benachteiligte junge Menschen, die im Vorjahr oder früher die allgemein bildende Schule verlassen haben.

Der Antrag für einen Ausbildungsbonus kann bei der jeweils zuständigen Arbeitsagentur gestellt werden. Zu beachten ist dabei, dass die Antragstellung vor dem vereinbarten Ausbildungsbeginn erfolgt. Gefördert werden sind alle förderfähigen Ausbildungsverträge, die zwischen dem 1. Juli 2008 und dem 31. Dezember 2010 beginnen. Der Ausbildungsbonus wird in zwei Teilbeträgen ausgezahlt: 50 Prozent des Bonus erhält der Arbeitgeber nach Ablauf der Probezeit, die  andere Hälfte nach der Anmeldung des geförderten Auszubildenden zur Abschlussprüfung.

Der Ausbildungsbonus ist Teil des Konzepts "Jugend - Ausbildung und Arbeit" der Bundesregierung. Ein Ziel: Die Schaffung 100.000 zusätzlicher Ausbildungsplätze bis zum Jahr 2010. "Der Ausbildungsbonus soll dazu beitragen, den hohen Bestand an Altbewerberinnen und -bewerbern in den kommenden drei Ausbildungsjahren abzubauen", so das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Ob das jedoch in diesem Ausmaß auch gelingen wird, erscheint zurzeit zumindest fraglich: Einer repräsentativen Umfrage des Bundesinstituts für Berufsbildung zufolge ist bislang nur jedes sechste deutsche Unternehmen bereit, einen solchen Ausbildungsplatz zu schaffen. Ein Drittel habe sich noch entschieden.

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

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