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Pero Micic: "Rentendebatte leidet unter mangelnder Kreativität"

Zukunftsmanager Pero Micic fordert eine Abkehr von der passiven Sicht auf das Alter und wirbt für aktives individuelles Zukunftsmanagement
(PM) Eltville, 06.06.2011 - "Leere Rentenkassen, demografischer Wandel, Pflegekostenexplosion: Die Diskussion über die Alterung der Gesellschaft ist von mangelnder Kreativität und einer großen Angst vor dem Altwerden geprägt", sagt Dr. Pero Micic, Vorstand der FutureManagementGroup AG. In der Vergangenheit galt die Tatsache, dass die Menschen älter werden und länger gesund bleiben, als Indiz für gesellschaftlichen und medizinischen Fortschritt. "Heute hingegen wird das Älterwerden der Menschen zumeist als Bedrohung für den Wohlstand wahrgenommen", so Micic. "Wir brauchen ein neues Verständnis der Altersvorsorge als ganzheitlicher Zukunftsvorsorge, die weit über das Sparen hinausgeht."

Die angstgetriebene und fast schon misanthropische Rentendiskussion basiert zumeist auf der Vorstellung, dass immer weniger arbeitende Menschen immer mehr alte Menschen zu versorgen hätten. Außer acht gelassen wird bei dieser Darstellung jedoch, dass sich die Produktivität eines Berufstätigen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten deutlich erhöhen wird, wie sie es auch in den vergangenen Jahrzehnten getan hat. Allein schon im Begriff „Altersvorsorge“ manifestiert sich die negative Grundeinstellung gegenüber dem Älterwerden; ganz so, als würden Menschen ab einem bestimmten Alter automatisch zu Pflege- und Versorgungsfällen. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Im Laufe der vergangenen 150 Jahre ist in den Industriestaaten nicht nur die Lebenserwartung der Menschen in jeder Dekade um zweieinhalb Jahre gestiegen, sondern auch deren Agilität und Leistungsfähigkeit im Alter haben sich deutlich erhöht. "Natürlich soll ein Dachdecker nicht mehr mit 75 auf Dächer steigen müssen", sagt Micic. "Das bedeutet aber nicht, dass er mit seinem Wissen und seinen Fähigkeiten gar keine bezahlte Arbeit mehr leisten kann und will."

Da sich der Staat künftig weiter aus der sozialen Alterssicherung zurückziehen werde, muss die Gesellschaft nach Ansicht des Zukunftsmanagers Micic neue Wege entwickeln, die es Menschen im Rentenalter ermöglichen, sich gemäß ihrer Fähigkeiten wertschöpfend einzubringen. Positive Beispiele hierfür gibt es. Einige Unternehmen haben erkannt, dass ältere Mitarbeiter über einen Wissens- und Erfahrungsschatz verfügen, der sie fast unverzichtbar macht.

Aber nicht nur auf gesamtgesellschaftlicher Ebene gilt es, die Altersangst zu überwinden. "Wir sollten auch ganz persönlich unsere passive Einstellung zu unserem eigenen Älterwerden ablegen und unsere Zukunft aktiv gestalten", sagt Pero Micic. "Die Vorstellung, dass wir morgen hauptsächlich von dem leben werden, was wir heute sparen, offenbart eine Passivität, mit der sich Altersarmut nicht verhindern lässt."

Im Sinne eines aktiven persönlichen Zukunftsmanagements werden sich die Menschen in Zukunft nicht mehr auf Ersparnisse verlassen können. Zukunftsmanagement ist die praktische Zukunftsforschung. Die künftigen Rentnergenerationen werden den Ausstieg aus dem Erwerbsleben, sofern sie diesen überhaupt vollziehen, nicht mehr als ein Ende ansehen, sondern als eine Chance für einen weiteren Neuanfang. Manche werden in preiswertere und sonnigere Länder auswandern, in denen sie mit der gleichen Rente wesentlich besser leben können als hierzulande.

Wer eine Arbeit sehr gerne tut und sie wie ein Hobby betreibt, wird kaum den Tag herbeisehen, an dem endlich die Rente kommt. Er wird so lange weiter arbeiten, wie er kann, und er wird bereit sein, dafür Neues zu erlernen und nicht mehr Zeitgemäßes zu vergessen. Viele werden angesichts des weiterhin vorherrschenden Jugendwahns in den Unternehmen Altersexistenzgründungen in Betracht ziehen, um weiterhin beruflich aktiv zu sein und sich selbst zu verwirklichen. Wer heute 40 oder 50 Jahre alt ist, hat bis zu 20 Jahre Zeit, um eine selbstständige Tätigkeit im Alter vorzubereiten. Zudem hat man mit einem solchen "Plan B" auch eine zusätzliche Absicherung gegen Arbeitslosigkeit in der Gegenwart.

Dafür gilt es schon vorher den Grundstein zu legen: "Auch Aspekte wie die gezielte Weiterbildung in Zukunftskompetenzen zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit sowie Gesundheitsaspekte sind Bestandteile des individuellen Zukunftsmanagements", argumentiert Micic. Um diese Bedürfnisse herum werden sich auch neue Dienstleistungsangebote und somit neue Zukunftsmärkte entwickeln: Ein ganzheitliche Zukunftsvorsorge wird schrittweise der rein finanzgetriebenen und am Sparen orientierten Altersvorsorge Konkurrenz machen, da die gesellschaftliche Konvention, dass man mit 65, 67 oder 69 zum "alten Eisen" gehört, an Bedeutung verlieren muss und wird. "Das Leben und Arbeiten für die Rente" ist für Pero Micic ein Auslaufmodell: "Wer bewusst im Hier und Jetzt lebt, Chancen sucht und ergreift, der wird sein Älterwerden nicht als Bedrohung erfahren, sondern als Gewinn."
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