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Passivhäuser werden mehr und mehr zum Baustandard

Die energetische Qualität des Passivhauses hängt von der Qualifikation der Planer/innen ab: Sie müssen über bauphysikalische und anlagentechnische Kenntnisse verfügen, Materialien und Baustoffe auswählen und die Komponenten fachgerecht einbauen.
(PM) Nürnberg, 01.03.2011 - Weltweit gab es bereits 2009 über 16.500 Wohneinheiten im Passivhausstandard, der größte Teil davon in Deutschland. Heutzutage werden nicht nur Wohngebäude, sondern auch Schulen, Kindergärten, Stadtteiltreffs, Altenheimen oder Betriebsgebäude als Passivhäuser gebaut. Ebenso nimmt die Sanierung von Altbauten nach dem Passivhausstandard immer mehr an Bedeutung zu.

In der Fachliteratur spricht man von einem Passivhaus, wenn das Gebäude aufgrund seiner guten Wärmedämmung keine klassische Heizung benötigt.
Der überwiegende Teil des Wärmebedarfs wird dabei aus „passiven“ Quellen gedeckt, wie Sonneneinstrahlung und Abwärme von Personen und technischen Geräten. Der Richtwert des flächenbezogenen jährlichen Heizwärmebedarfs beträgt beim Passivhaus 15 kWh/(m²a). Eine integrierte Lüftungsanlage sorgt sommers wie winters für frische, angenehm temperierte Luft.

Beim Bauen eines Passivhauses kommt es darauf an, die vermeidbaren Verluste von Wärme durch die Gebäudehülle zu verringern. Dies wird insbesondere durch eine kompakte Bauweise und durch starke Dämmung der Außenbauteile erreicht. Der verbleibende Energiebedarf sollte möglichst mit erneuerbaren Energien gedeckt werden.

Dabei steckt der Teufel im Detail: Teuere Passivhausfenster müssen fachgerecht eingebaut, Kältebrücken vermieden und die Anlagentechnik richtig dimensioniert und eingebaut werden. Insbesondere bei der Sanierung kommt es hier immer wieder zu großen Mängeln.

Weil ein Passivhaus im Durchschnitt um 10% teuerer ist, als ein herkömmliches Haus, ist es unabdingbar, dass diese Fehlerquellen minimiert werden und die gewünschte Energieeinsparung auch wirklich erreicht wird.

Die energetische Qualität des Passivhauses hängt stark von der Qualifikation der Planer/innen ab: Sie müssen über die erforderlichen bauphysikalischen und anlagentechnischen Kenntnisse verfügen, Materialien und Baustoffe richtig auswählen und den fachgerechten Einbau der Komponenten beurteilen können.

Ähnlich stellt sich die Situation auch bei Niedrigenergiehäusern wie den Kfw-geförderten Effizienzhäuser dar. Sie müssen zwar etwas geringere Anforderungen an Gebäudedämmung und Anlagentechnik erfüllen, jedoch ist es auch hier entscheidend, dass eine sorgfältige energetische Planung fachgerecht umgesetzt und überprüft wird.

Damit für die Baubegleitung Zeit zur Verfügung steht, fördert die KfW diese Leistung bei der Sanierung von Gebäuden zu Energieeffizienzhäusern und Passivhäusern mit bis zu 2000,00 €.

Das entscheidende Know-how für die Planung, Realisierung und Überwachung der anspruchsvollen Bauvorhaben erhalten Architekten und Bauingenieure bei diesen Kursen von Q.Punkt:

Geprüfte/r Baubegleiter/in
Termin: 22. bis 23. März sowie 12. und 13. April 2011, Kursgebühr: 560,00 € zzgl. MwSt.

Zertifizierte/r Passivhausplaner/in
Termin: 30. März bis 13. Mai 2011, Kursgebühr: 1100,00 € zzgl. MwSt.

Optionales Prüfungsvorbereitungsworkshop: 14. Mai 2011, Kursgebühr: 125,00 € zzgl. MwSt.
Prüfung: 11. Juni 2011, Prüfungsgebühr: 280,00 € zzgl. MwSt.

Wärmebrückenberechnung in der Praxis
Termin: 26. März 2011, Kursgebühr: 140,00 € zzgl. MwSt.
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