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News, 17.07.2013
Steigendes Sicherheitsbedürfnis
PRISM & Co. treiben Markt für IT-Sicherheit
Die Enthüllungen von Edward Snowden zu den staatlichen Daten-Ausspähaktionen dürften der Nachfrage nach IT-Sicherheitslösungen in Deutschland einen Schub verleihen, prognostiziert der BITKOM.
In vielen Unternehmen besteht in Sachen IT-Sicherheit jedoch - nebst der rein technischen Seite - auch organisatorisch Handlungsbedarf.
In vielen Unternehmen besteht in Sachen IT-Sicherheit jedoch - nebst der rein technischen Seite - auch organisatorisch Handlungsbedarf.
Der Markt für IT-Sicherheit in Deutschland bleibt auf Wachstumskurs. Angaben des Hightech-Verbandes BITKOM zufolge wird der Umsatz mit Software und Dienstleistungen im Bereich IT-Sicherheit 2013 in Deutschland auf insgesamt rund 3,3 Milliarden Euro steigen. Das wäre ein Wachstum gegenüber dem Vorjahr um etwa fünf Prozent. Mehr als drei Viertel des Gesamtumsatzes im Bereich IT-Security werden dabei dem Verband nach auf IT-Dienstleistungen wie Beratung, Implementierung, Wartung und Support entfallen. Das geht dem BITKOM zufolge aus aktuellen Daten des IT-Marktforschungsunternehmens IDC hervor.

„Die Berichte über PRISM und Tempora haben das Bewusstsein für IT-Sicherheit deutlich gesteigert“, so BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Deshalb dürfte der Markt für IT-Sicherheit aus Sicht des BITKOM in diesem Jahr sogar noch stärker wachsen als bislang erwartet. Kempf zufolge sollten Unternehmen und Verbraucher allerdings sensible Daten grundsätzlich vor deren elektronischem Versand verschlüsseln - unabhängig von der aktuellen Diskussion über staatliche Überwachungsprogramme.

Vielfach finden sich die Sicherheitsschwachstellen in Unternehmen allerdings auch in der Organisation. So ergab eine repräsentative Umfrage des BITKOM unter Arbeitnehmern im vergangenen Jahr, dass es nicht selten bereits an Basis-Sicherheitsmaßnahmen wie etwa Sicherheitsvorschriften fehlt. So erklärte in dieser gut ein Fünftel der Beschäftigten (21 %), dass es in ihrem Unternehmen keine Datenschutz- und sonstigen Sicherheitsvorschriften für die Mitarbeiter gebe. Weitere 19 Prozent der befragten Arbeitnehmer gaben an, entsprechende Regeln seien ihnen nicht bekannt.

Ebenfalls problematisch und im Falle einer Datenpanne oder eines IT-Störfalls ein den Schaden verstärkender Faktor ist zudem, dass viele Unternehmen auf den Ernstfall nicht entsprechend vorbereitet sind, wie ein weitere im letzten Jahr vom BITKOM in Auftrag gegebene Unternehmensumfrage ergab. So gaben in dieser 45 Prozent der Unternehmen an, keinen Notfallplan für IT-Sicherheitsvorfälle zu besitzen.
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