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News, 11.11.2008
PR-Agenturauswahl
Qualität der Pressearbeit steht an erster Stelle
­­Laut einer aktuellen Studie setzen Unternehmen in Sachen PR und Pressearbeit mehr denn je auf Qualität – vor allem, wenn sie ihre Unternehmenskommunikation in fremde Hände legen. Nur eine Minderheit der Unternehmen entscheidet bei der Auswahl des PR-Dienstleisters nach dem Preis.
Das Hauptkriterium bei der Auswahl eines PR-Dienstleisters ist die Qualität der Leistung – darin sind sich mehr als neun von zehn befragten Unternehmen (93 Prozent) einig. Drei Viertel legen abseits dessen auf die Transparenz der Kosten großen Wert. Auch PR-Erfahrung spielt für viele Unternehmen eine Rolle, wonach fast jedes zweite Unternehmen darauf achtet, wie lange eine Agentur bereits am Markt ist (44 Prozent). Das zeigen die Ergebnisse einer Studie der PR-Agentur COMMUNICATION Presse und PR (München) in Kooperation mit der e-century GmbH (Graz / Wien), dem Medienfachverlag Oberauer (Salzburg) und dem Münchener Business Plan Wettbewerb, an der sich von August bis September 2008 über 300 PR-Verantwortliche in Deutschland und Österreich beteiligt haben. 

Während die Qualität der Arbeit und eine transparente Kostenstruktur im Ranking der wichtigsten Entscheidungskriterien ganz oben stehen, fällt der Preis hingegen nur bei einer Minderheit der Unternehmen ins Gewicht: Lediglich sieben Prozent der Unternehmen würden sich am Ende für das günstigste PR-Paket entscheiden. Noch weniger bedeutsam scheint die Größe einer Agentur, demnach nur vier Prozent die Zahl der Mitarbeiter als entscheidend für den Agenturerfolg erachten. Namhafte Referenzen bzw. Kundenlisten machen bei der absoluten Mehrheit ebenfalls nur wenig Eindruck - nur jeder Fünfte legt auf solche Wert. Die Medienpräsenz von Agenturen wiegt dagegen deutlich stärker: In ihr sieht mehr als jede zweite Unternehmen (55 Prozent) einen Indikator, wie erfolgreich ein PR-Dienstleister ist. 

„Ein interessantes Ergebnis. Zeigt es doch deutlich, dass kleine und mittlere Agenturen die Partner der Wahl sind. Eine namhafte Referenzliste können diese oftmals nicht vorweisen. Dafür punkten sie mit einer qualitativ sehr hochwertigen Arbeit, die aufgrund der überschaubaren Größe durch ein hohes Maß an Effizienz gekennzeichnet ist. Das heißt nicht, dass sie sehr viel billiger als große Agenturen sind. Aber die Kosten werden häufig transparenter dargestellt und abgerechnet“, kommentiert Johann Oberauer, Geschäftsführer der Johann Oberauer GmbH, die Studienergebnisse. 

Haben sich Unternehmen erst einmal für eine Agentur entschieden, zählen vor allem „professionelles Arbeiten“ und „innovative Ideen“ (jeweils 70 Prozent) sowie eine aktive Kommunikation und die Pflege von Kontakten (jeweils 65 Prozent). Zudem legen 63 Prozent der Unternehmen darauf Wert, über laufende Projekte kontinuierlich informiert zu werden. Als wichtigsten Bereich der Unternehmenskommunikation nennt rund die Hälfte der Befragten „klassische Pressearbeit“ und „Public Relations“. Die meist genannten Gründe, warum ein Unternehmen auf PR-Dienstleister zurückgreift, sind demnach deren „kreatives Potenzial“ (57 Prozent) und ihre breit gefächerte Erfahrung (50 Prozent) sowie das Fehlen eigener personeller Ressourcen (50 Prozent).

Quelle: COMMUNICATION Presse und PR

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