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News, 23.07.2013
Outsourcing-Studie
Asien für Outsourcing bei deutschen Firmen immer beliebter
Asien hat bei deutschen Unternehmenals Outsourcing-Standort stark an Stellenwert gewonnen. Auch Südamerika genießt bei Outsourcing-Vorhaben einer Studie zufolge bei der deutschen Wirtschaft immer größeres Interesse.
Trotz des Bedeutungszuwachses von Offshoring ziehen noch immer die meisten Firmen ein Outsourcing im Inland vor.
Trotz des Bedeutungszuwachses von Offshoring ziehen noch immer die meisten Firmen ein Outsourcing im Inland vor.

Noch steht zwar bei den meisten Unternehmen in Deutschland, die Geschäftsprozesse und Services in Ausland verlegen, Osteuropa in der Gunst ganz oben. Doch Asien holt auf. So ist das Interesse bei Unternehmen, die bereits Outsourcing betreiben, Wertschöpfungsprozesse oder sonstige Aktivitäten an Partner in asiatischen Ländern outsourcen oder selbst dort Kapazitäten aufzubauen, seit 2011 um 17 Prozentpunkte gestiegen. Das geht aus einem Vergleich der aktuellen Studie „Erfolgsmodell Outsourcing 2013“ von Steria Mummert Consulting mit den Ergebnissen der Vorgängerstudie hervor. Besonders beliebt sind demnach Länder wie Indien, Bangladesch und Thailand. Auch Indien genießt als Outsourcing-Standort hohe Popularität: Hier sehen rund ein Drittel der befragten deutschen Firmen beste Bedingungen für Offshore-Vorhaben. Stark auf dem Vormarsch ist auch Südamerika: Mit 13 Prozent hat sich der Anteil der befragten Unternehmen, die diese Region für Outsourcing-Aktivitäten als attraktiv bewerten, seit 2011 verdoppelt. Erste Wahl bleibt jedoch weiter Osteuropa: Laut Studie jedoch sehen hier gut sieben von zehn befragten Unternehmen (71 %) für Outsourcing ein attraktives Zielgebiet.

In den mit Abstand meisten Fällen, in denen einen Outsourcing erfolgt, geschieht dies allerdings im Inland oder innerhalb der Europäischen Union. Lediglich acht Prozent der Unternehmen betreiben Verlagerungen offshore, das heißt in Übersee-Regionen. Weiterhin beliebteste Outsourcing-Form ist mit einem Anteil von 64 Prozent das sogenannte Onshoring, das heißt die Auslagerung von Geschäftsprozessen innerhalb von Deutschland beziehungsweise des Herkunftlands des Unternehmens. Weitere 28 Prozent der Outsourcing-aktiven Unternehmen betreiben sogenanntes Nearshoring: Bei ihnen werden Leistungen zum Teil im benachbarten Ausland erbraucht.

Wie aus der Studie jedoch ebenfalls hervorgeht, gewinnt das Offshoring bei deutschen Unternehmen an Bedeutung. So gab in der Studie fast die Hälfte der Entscheider an, dass das Verlagern von Geschäftsaktivitäten in Übersee-Regionen für das eigene Unternehmen wichtiger werden wird. Innerhalb der eigenen Branche gehen sogar 62 Prozent von einem leichten bis starken Anstieg des Offshore-Umsatzvolumens aus. Laut Steria Mummert Consulting sind das zwölf Prozentpunkte mehr als 2011.

„Diese Tendenzen zeigen sich insbesondere bei Entscheidern aus Banken und aus der IT-Branche“, so das Beratungsunternehmen. Grund hierfür sei, dass über Offshoring sehr viel höhere Kostenreduzierungen erreicht werden könnten als beim Onshoring, da das Lohnkostengefälle an den Anwender weitergegeben werden könne. „41 Prozent der Befragten bevorzugen asiatische Länder – und das ohne China. Indien beispielsweise macht knapp ein Drittel der Offshore-Standorte aus", so Steria Mummert Consulting.

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