VOLLTEXTSUCHE
News, 22.04.2014
Hemmnisse beim Online-Shopping
Aufwendige Registrierung schreckt Online-Shopper ab
Online-Shops und sonstige Online-Anbieter, die bei der Registrierung zu großen Datenhunger zeigen, treiben neue Kunden in die Flucht.
Häufigster Grund für Online-Bestellabbrüche sind der Umfrage zufolge zu hohe Versandkosten.
Häufigster Grund für Online-Bestellabbrüche sind der Umfrage zufolge zu hohe Versandkosten.
Zu umfangreiche Datenabfragen im Rahmen des Bestell- und Registrierungsprozesses zählen zu den größten Hemmnissen bei Online-Käufen. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage unter 1.000 deutschen Internetnutzern des auf Datenanalysen im E-Commerce spezialisierten Technologieunternehmens trbo. Danach haben 39 Prozent der Online-Shopper in Deutschland schon einmal Online-Käufe abgebrochen, weil ihnen das Anlegen eines Kundenkontos zu aufwendig war. Und das, obwohl sich bereits Produkte in ihrem Warenkorb befanden. Auch allgemein zu lange und umständliche Kaufprozesse treiben Online-Shopper häufig in die Flucht: Solche waren bereits bei einem knappen Viertel (23 %) der Grund für einen Bestell- beziehungsweise Kaufabbruch.

Größtes Hemmnis, begonnene Bestellvorgänge abzuschließen, sind allerdings zu hohe Versandkosten: Sie schreckten bereits knapp sechs von zehn befragten Online-Shoppern (57 %) vom Abschluss einer Bestellung ab. Mit einem Anteil von 53 Prozent an Nennungen fast ebenso häufig Anlass für Online-Kaufabbrüche ist das Fehlen der gewünschten Bezahlmethode. Immerhin ein Drittel der Befragten brach auch Online-Käufe schon mal ab, weil er oder sie das betreffende Produkt in einem anderen Online-Shop zu einem günstigeren Preis gesehen hatte (33 %). Zu lange Lieferzeiten führten bei jedem Vierten (24 %) bereits zu einem Kaufabbruch, und bei immerhin rund einem Fünftel waren auch schon einmal technische Probleme im Online-Shop der Grund, das eine Bestellung nicht zustande kam (21 %).

Interessant auch: Bei jedem vierten Online-Shopper war auch schon mal fehlende Kaufmotivation der Grund für einen Kaufabbruch, weil er das ausgewählte Produkt zum Zeitpunkt des Bestellvorganges nicht dringend benötigte. Bei den Frauen war das sogar bereits bei drei von zehn Befragten (30 %) der Fall, bei den Männern dagegen nur bei jedem Fünften (19 %). Immerhin 13 Prozent der Online-Shopper in Deutschland haben auch schon einmal Online-Käufe abgebrochen, weil sie zuerst noch online nach Rabattgutscheinen beziehungsweise entsprechenden Rabatt-Codes suchen wollen.

„Die Zahlen zeigen, dass ein langwieriger Bestellvorgang viele Nutzer von einem Kauf abhält. Dabei ist dies ein Faktor, den Händler selbst in der Hand haben. Bereits ein Verschlanken des Registrierungsprozesses kann die Zahl der Warenkorbabbrecher deutlich verringern“, so Dr. Daniel Kirchleitner, Geschäftsführer der trbo GmbH. „Viele weitere Abbruchgründe wie hohe Versandkosten oder fehlende Kaufmotivation können heutzutage mit intelligenten Technologien einfach und rechtzeitig erkannt werden, bevor es zum Verlust des Kunden kommt. Eine individuelle Ansprache in Echtzeit kann dann einen Nicht-Käufer doch noch zum Käufer verwandeln."
WEITERE NEWS AUS DIESER KATEGORIE
NACHRICHTEN AUS ANDEREN RESSORTS
SUCHE
Volltextsuche





Profisuche
Anzeige
PRESSEFORUM MITTELSTAND
Pressedienst
LETZTE UNTERNEHMENSMELDUNGEN
BRANCHENVERZEICHNIS
Branchenverzeichnis
Kostenlose Corporate Showrooms inklusive Pressefach
Kostenloser Online-Dienst mit hochwertigen Corporate Showrooms (Microsites) - jetzt recherchieren und eintragen! Weitere Infos/kostenlos eintragen
Anzeige
BUSINESS-SERVICES
© novo per motio KG