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News, 26.03.2015
Online Marketing-Studie
Gros der KMU-Websites im Tiefschlaf
Über 80 Prozent der kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) in Deutschland haben im Jahr 2014 auf ihren Websites nichts veröffentlicht, inhaltlich verändert oder anderweitig angepasst, zeigt eine Medienauswertung.
Die meisten Websites schlummern vor sich hin. Auch in sozialen Medien ist bei den meisten KMU nichts los.
Die meisten Websites schlummern vor sich hin. Auch in sozialen Medien ist bei den meisten KMU nichts los.
Veraltete News oder nicht mehr aktuelle Ansprechpartner sind  für  Besucher  von  Unternehmenswebsites  längst  keine  Seltenheit.  Rund 84  Prozent  der  analysierten  kleinen  und  mittelständischen  Unternehmen haben  ihre  Website  im  vergangenen  Jahr  nicht  aktualisiert.  Dieses ernüchternde  Ergebnis  zeigt  Greven  Medien  in  einer  Auswertung  von  70.000 Unternehmenswebsites.  Doch  nicht  nur  der  Internetauftritt  der  Unternehmen selbst  liegt  brach,  auch  Aktivitäten  in  Social  Media-Kanälen  werden vernachlässigt. 

Vor dem Schritt ins Geschäft machen Verbraucher sich heutzutage lieber online auf der unternehmenseigenen Website ihr erstes Bild. Was sie vorfinden, ist ein häufig veralteter  Internetauftritt.  Die  Folge:  Potenzielle  Kunden  entscheiden  sich  für  die onlineaffinere Konkurrenz. Insgesamt hat Greven Medien über 70.000 Websites von kleinen und mittelständischen Unternehmen in seinem Verlagsgebiet rund um Köln, Bonn, Leverkusen, Koblenz und Aachen ausgewertet und mit den Vorjahreszahlen verglichen. Im Fokus standen Aktualität und Einbindung von Social Media-Kanälen.

Das ernüchternde Ergebnis: Rund 84 Prozent der Unternehmen haben ihre Website 2014 nicht aktualisiert. Ein verkanntes Potenzial, denn tagesaktuelle Informationen zu  Produkten  und  Dienstleistungen  sowie  regionale  Angebote  sind  gefragt.  Die Auswertung  verdeutlicht:  Viele  Unternehmen  verkennen  noch  immer  die  Chancen und  Vorteile  der  Onlinewelt.  Wer  auf  seiner  Website  nicht  direkt  und  aktuell  auf seine Zielgruppe eingeht, dem gehen potenzielle Kunden verloren. „Die Visitenkarte von  heute  ist  die  Website.  Unternehmen  müssen  die  Relevanz  des  digitalen Aushängschildes  dringend  erkennen“,  betont  Patrick  Hünemohr,  Geschäftsführer von Greven Medien.      

Möglichkeiten in sozialen Medien bleiben ungenutzt

Auch  die  Einbindung  von  Social  Media  hat  im  vergangenen  Jahr  nur  wenig  an Akzeptanz gewonnen. Zwar laden zunehmend mehr Unternehmen ihre Kunden zum Liken,  Teilen  und  Kommentieren  ein,  doch  die  Entwicklungen  gehen  nur  langsam voran.  Nur  in  4,6  Prozent  (2013:  4,0  %)  der  Websites  ist  ein  Twitter-Account  eingebunden, Google Plus kommt auf gerade einmal auf 3,6 Prozent (2013: 1,7 %).

Auch  der  Spitzenreiter  Facebook  erreicht  lediglich  11,6  Prozent  (2013:  8,9  %). „Unternehmen  bezweifeln,  dass  sich  der  Mehraufwand  unter  dem  Strich  auszahlt. Dabei  sind  Facebook,  Google+,  Xing  und  Twitter  das  ideale  Sprachrohr“,  erklärt Hünemohr. 

Social Media als Chance für lokales Marketing

Gerade  die  Einbindung  von  Facebook  bietet  neue  Chancen  im  lokalen  Marketing. Das Netzwerk wandelt sich aktuell zum idealen Kanal für kleine und mittelständische Unternehmen.  „Durch  Facebook  können  zufriedene  Kunden  an  das  Unternehmen gebunden  und  Aufmerksamkeit  für  Produkte  und  Dienstleistungen  erhöht  werden. Kunden werden tiefgreifend und detailliert angesprochen“, erklärt Hünemohr.

Viele  Unternehmen  nutzen  bereits  Google  AdWords-Kampagnen,  um  Kontakte  im Internet  zu  generieren.  Doch  auch  Facebook  hat  das  Portfolio  für  seine  Kunden verbessert.  Suchparameter  zur  lokalen  Aussteuerung  eröffnen  neue  Möglichkeiten im  lokalen  Marketing.  Unternehmen  können  Werbebotschaften  für  Produkte  oder Dienstleistungen jetzt optimal regional anvisieren. Relevante Zielgruppen werden so genau  erreicht. 

„Gut  geplant  und  geschickt  umgesetzt  bietet  Facebook-Werbung heutzutage  für  Unternehmen  eine  ideale  Möglichkeit,  ihre  bereits  etablierten Werbemaßnahmen  um  digitale  Ansprachemodelle  zu  erweitern  und  die  Online-Reichweite signifikant zu steigern“, so Hünemohr.

Lokales Marketing funktioniert nur mit richtigem Mix

Greven  Medien  bietet  seinen  Kunden  daher  einen  360-Grad-Ansatz,  bei  dem  alle Maßnahmen  auf  ein  Ziel  gerichtet  sind:  Relevante  Reichweite  für  lokal  agierende Unternehmen  zu  generieren.  So  ergänzen  sich  Einträge  in  den  Verzeichnissen Gelbe  Seiten,  Das  Örtliche  und  Das  Telefonbuch  ideal  mit Suchmaschinenmarketing  sowie  mobile  Marketing-Maßnahmen.  Natürlich  immer auf Basis einer gut strukturierten Website.  Patrick  Hünemohr  erklärt:  „Unternehmen  sollten noch  mutiger  werden  und  gerade  im  Online-Marketing  neue  Möglichkeiten ausprobieren – nicht, um alte Modelle zu ersetzen, sondern um diese wirkungsvoll zu  ergänzen.  Und  zwar  mit  gezielten  Online-Maßnahmen,  dort  wo  die  Zielgruppe sich aufhält.“

cs/ Greven Medien

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