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News, 01.08.2007
Online-Handel
Pishing-Betrüger nehmen eBay-Händler ins
Die Online-Kriminellen werden immer dreister. Statt beim Pishing auf das alt bewährte Prinzip „Die Masse macht’s – ein Dummer wird sich dann schon finden“ zu setzen, scheinen sie nun ihre Strategie zu ändern: Sie recherchieren ganz gezielt nach eBay-Händlern und sprechen nur noch lukrative Ziele an.
Einem Bericht des News- und Infoportals shop-und-service.com zufolge bahnt sich eine neue, sehr gefährliche Phishing-Masche an. Die bisherige Methode, massenweise E-Mails nach dem Gießkannenprinzip zu versenden scheint demnach langsam out. Stattdessen recherchieren die Betrüger gezielt nach großen eBay-Händlern, um diese dann gezielt auf eines ihrer aktuellen oder gerade abgelaufenen Angebote anzuschreiben.

Besonders raffiniert dabei: Die vorgetäuschte Anfrage wird nicht per E-Mail, sondern vielmehr über einen existierenden und nach Einschätzung von shop-und-service.com „vermutlich gehackten“ eBay-Account mittels der Funktion „Frage an den Verkäufer“ versandt. Nachrichten würden so als echte eBay-Anfragen getarnt und gängige Pishing-Filter dadurch umgegangen.

Ziel der Pishing-Anfragen sei es, so shop-und-service.com, Händler auf eine täuschend echt imitierte eBay-(Einlogg-)Seite zu locken und so möglichst große und lukrative eBay-Accounts zu kapern. Im letzten Schritt wird dann das Zahlungsziel geändert und jede Zahlung umgeleitet. Um sich davor zu schützen, empfiehlt das auf E-Commerce und eBay spezialisierte Informationsportal folgende Punkt zu beachten:

1. Gesunde Skepsis

Ein schlechtes Bauchgefühl ist oft ein Zeichen das irgendwas nicht stimmt. Wenn einem etwas spanisch vorkommt, dann sollte man im Zweifel seinem Bauchgefühl vertrauen – denn dieses liegt oft richtig.

2. Auf sprachliche Auffälligkeiten achten

Schlechte Rechtschreibung oder Grammatik, die einen Anfrage-Text wie eine schlechte Übersetzung erscheinen lassen, können ein Indiz für eine getürkte Anfrage sein und sind von daher ein Warnzeichen.

3. Absender überprüfen

Generell sollte der Mitgliedsnamen des Absenders mit der „Suche nach Verkäufern“ und die Echtheit des Accounts überprüft werden. Gibt es keine (offensichtlichen) Anzeichen für einen gefälschten Account, sollten dennoch zusätzlich die Bewertungen und Kommentare angeschaut werden: Hat der Käufer jemals bei einem deutschen Händler gekauft, sind deutsche Bewertungen zu finden?

4. Achtung bei Aufforderungen

Pishing geht immer mit dem Versuch einher, den Empfänger einer Nachricht zu einer aktiven Handlung zu motivieren wie bspw. den Klick auf eine Hyperlink bzw. den Aufruf einer bestimmen Website/ URL. Im Fall der eBay-Pishing-Masche werde bspw. behauptet, es gäbe Probleme mit dem Angebot des Händler bzw. dass die gleiche Ware unter einem bestimmten Link viel günstiger angeboten würde.

5. Achtung bei psychologischem Druck

Ein typisches Merkmal vieler Phishing-Mails sei auch der Versuch des Absenders, bei den Empfängern Eile, Stress und Angst zu erzeugen, um das Opfer zu schnellem unüberlegtem Handeln zu bewegen. Ein Hinweis darauf sind unter anderem Formulierungen mit inhaltlichem Drohcharakter - bspw. dass der Account gesperrt würde, wenn man nicht schnellstens reagiere.

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