VOLLTEXTSUCHE
News, 01.09.2011
Online-Handel
50plus-Konsumenten treiben deutschen E-Commerce
Die Kauflust deutscher Online-Shopper bleibt trotz EU-Schuldenkrise und der Turbulenzen an den Börsen bislang ungetrübt, zeigt eine Sonderauswertung zum deutschen Online-Handel. Laut E-Commerce Center Handel (ECC Handel) können allerdings nicht alle Unternehmen gleichermaßen von der Online-Kauflust profitieren.
Qualitätsorientiert, markenbewusst, hohe Kaufkraft - die Konsumentengruppe der sog. "Best Ager" wird auch im E-Commerce zu einer immer wichtigeren Größe.
Qualitätsorientiert, markenbewusst, hohe Kaufkraft - die Konsumentengruppe der sog. "Best Ager" wird auch im E-Commerce zu einer immer wichtigeren Größe.
Die E-Commerce-Ausgaben deutscher Konsumenten halten sich konstant auf hohem Niveau. Nach einem deutlichen Anstieg der Online-Ausgaben zwischen Januar und April blieb die Kauflust deutscher Online-Shopper seitdem ungebrochen hoch. Getragen wird diese Entwicklung laut ECC Handel vor allem von den einkommensstarken über 50-Jährigen, die das Internet verstärkt als Einkaufskanal für sich entdeckten. In der Gruppe der unter 30-Jährigen dagegen sind die Online-Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Das geht aus einer vom ECC Handel durchgeführten Sonderauswertung des ECC-Konjunkturindex hervor.

Der Teilindikator e-KIX, der die Bewertungen zur aktuellen Geschäftslage und den Geschäftserwartungen der Online-Händler erfasst, zeichnet in den ersten zwei Quartalen allerdings ein etwas anderes Bild. „Die Online-Händler konnten zu Beginn des Jahres offenbar noch etwas von der positiven Stimmung des Weihnachtsgeschäfts mit ins neue Jahr nehmen, klagten dann aber bis April über sinkende Umsätze“, so ECC Handel. Seit Mai aber lägen der s-KIX, der Teilindikator zu den aktuellen und geplanten Online-Konsumausgaben deutscher Online-Shopper, und e-KIX auf ähnlichem hohem Niveau.

Von dem insgesamt positiven Online-Konsumklima können allerdings nicht alle Branchen profitieren. Insbesondere die Elektrowarenbranche, die 2010 im Umsatzranking noch ganz oben stand,  hat beim Online-Umsatz im Vergleich zum Vorjahr deutlich eingebüßt. In der Branche Heim, Garten und Heimwerkerbedarf dagegen haben die E-Commerce-Umsätze deutlich angezogen. Auch in der Gesundheitsbranche hat sich die Umsatzsituation verbessert. „Die gesundheitsbewussten Konsumenten haben das Internet offenbar als Shopping-Kanal für sich entdeckt“, so das Institut in seinem Bericht.

Daneben zeigt die Sonderauswertung, dass auch in diesem Jahr vor allem jene Handelsunternehmen besonders erfolgreich sind, die auf verschiedene Vertriebskanäle setzen. So stuften laut ECC-Handel Multi-Channel-Anbieter, die ihre Produkte nicht nur online, sondern auch im stationären Handel und per Katalog anbieten, ihre Umsatzsituation erheblich besser ein, als so genannte „Pure Player“, also Händler, die ihre Angebote ausschließlich über das Internet vertreiben.
WEITERE NEWS AUS DIESER KATEGORIE
NACHRICHTEN AUS ANDEREN RESSORTS
Erfolgsfaktor Datensicherheit und Datenschutz
Gleich wie gut ein Unternehmen technologisch gegen Cyberkriminalität abgesichert ist: Die letzte ... mehr

SUCHE
Volltextsuche





Profisuche
Anzeige
PRESSEFORUM MITTELSTAND
Pressedienst
LETZTE UNTERNEHMENSMELDUNGEN
BRANCHENVERZEICHNIS
Branchenverzeichnis
Kostenlose Corporate Showrooms inklusive Pressefach
Kostenloser Online-Dienst mit hochwertigen Corporate Showrooms (Microsites) - jetzt recherchieren und eintragen! Weitere Infos/kostenlos eintragen
Anzeige
BUSINESS-SERVICES
© novo per motio KG