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Pressemitteilung

Offenes interkulturelles Sicherheitstraining für Geschäftsreisende und Expats

Datum/Ort: 23. und 24. Januar 2013 in Hamburg ++ Veranstalter: Auslandsspezialist BDAE GRUPPE und Sicherheitsberater Result Group ++ Thema: „Mit Sicherheit ins Ausland: Wie Geschäftsreisende und Expats sich für
(PM) Hamburg, 09.01.2013 - Am 23. und 24. Januar 2013 findet in Hamburg ein offenes interkulturelles Sicherheitstraining statt, daß alle wichtigen Grundlagen für Sicherheit auf weltweiten Geschäftsreisen und Auslandsentsendungen vermittelt. Das bislang einzige kombinierte Training dieser Art hat die BDAE GRUPPE gemeinsam mit der Result Group entwickelt, eines der international führenden Beratungsunternehmen für Risiko- und Krisenmanagement.

Die anderthalb-tägige Veranstaltung gliedert sich in zwei Teile und vermittelt den Teilnehmern zum einen interkulturelle Grundlagen und zum anderen wichtige sicherheitsrelevante Daten und Fakten, die auf konkrete Gefahrensituationen vorbereiten und in einem praktischen Teil gefestigt werden.

Wieso ein solches Training?

Erst Anfang dieses Jahres gab die Familie eines freiberuflich tätigen Journalisten bekannt, dass dieser und ein weiterer Kollege vor einigen Tagen im Norden Syriens von Bewaffneten verschleppt wurden Kurz zuvor hatte die Entführung eines Fernsehteams durch regierungstreue Milizen in Syrien für Aufsehen gesorgt, die frei kamen als sich die Entführer mit Rebellen ein Feuergefecht lieferten.

Immer wieder wurden auch in der Vergangenheit Geschäftsleute sowie Touristen im Ausland Opfer von Kidnapping, Raub und einfachen Diebstählen. Manche Täter wollten damit auf politische Anliegen aufmerksam machen, anderen ging es vor allem um Geld. Die Zahl solcher Gewalttaten steigt, wie Statistiken bestätigen. Allein zwischen 1998 und 2008 habe sich die Zahl der Entführungen von Geschäftsreisenden und Expatriates verdoppelt.

Dieser dramatische Trend geht einher mit einer zunehmenden globalen Produktion und Handel. Insbesondere Deutschland als bedeutende Exportnation ist weltweit mit zahlreichen kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen präsent. Auch in Krisengebieten machen deutsche Firmen Geschäfte. Geschäftsreisen und Auslandseinsätze in Risikoländer oder Krisenregionen sind daher immer öfter an der Tagesordnung.

Die Sicherheitslage in risikoreichen Regionen kann sich innerhalb kürzester Zeit ändern, wie die Aufstände in Afghanistan und Pakistan nach Veröffentlichung der Mohammed-Videos zeigten. Gleichzeitig werden aus jahrzehntelang als relativ stabil eingestuften Ländern (wie im Fall von Tunesien und Ägypten im Zuge des Arabischen Frühlings) quasi über Nacht Risikogebiete.

Fürsorgepflicht des Arbeitgebers

Die rechtlichen Grenzen der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers bei Auslandseinsätzen sind noch immer fließend. Aber Fakt ist: Schlimmstenfalls steht das Unternehmen in der Haftung, wenn ein Mitarbeiter während seines Auslandaufenthaltes in einem als risikoreich eingeschätzten Land entführt oder bei einem Anschlag verletzt wird und sich im Nachhinein herausstellt, dass sein Unternehmen die Gefahr unterschätzt und die Sorgfaltspflicht verletzt hat. Bei einer schuldhaften Verletzung der Fürsorgepflicht ist das Unternehmen zu Schadenersatz verpflichtet.

Arbeitgeber, die Ihre Geschäftsreisenden und Expatriates umfassend auf ihre Tätigkeiten in kritischen Staaten vorbereiten, mindern nicht nur das Haftungsrisiko, sondern auch einen wesentlichen Unsicherheitsfaktor. Grundlegend darf jeder Beschäftigte seine Arbeit verweigern, solange er nicht hinreichend geschützt ist.

Risiken mindern durch interkulturelle- und Sicherheitsvorbereitung

Die Praxis zeigt: Viele Fälle – von Raub über Erpressung bis hin zu Expressentführungen von Geschäftsreisenden – lassen sich durch eine professionelle Vorbereitung und präventiven Maßnahmen verhindern. Wer mit landestypischen Sitten und der politischen Situation einer Region vertraut ist, gerät seltener in Schwierigkeiten als bei Unkenntnis. Das interkulturelle Sicherheitstraining vermittelt anhand von Hintergrundinfos, Fakten und praktischen Übungen, wie man als Mitarbeiter im Ausland bestmöglich für den Ernstfall geschult werden kann.

Details zum Training (Anmeldeunterlagen und Trainingsprogramm sowie Infos zum Veranstaltungsort) finden Interessierte unter: www.bdae.com/de/interkulturelles_training/interkulturelles_sicherheitstraining.htm
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ÜBER DIE BDAE GRUPPE

Die in Hamburg ansässige BDAE GRUPPE hat ihren Ursprung im Jahr 1995 mit der Gründung des Bund der Auslands-Erwerbstätigen (BDAE) e.V. und wurde mit dem Ziel geschaffen, Unternehmen und deren Mitarbeiter sowie Privatpersonen beim ...
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