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News, 26.08.2014
Bezahlen per Fingerabdruck
Nutzung biometrischer Bezahlmethoden für viele Deutsche vorstellbar
Bargeldlos bezahlen mittels Fingerabdruck oder Iris-Scan – nach einer aktuellen Umfrage könnte sich in Zukunft jeder zweite Deutsche vorstellen, bei der Nutzung digitaler Bezahlverfahren Zahlungstransaktionen mit biometrischen Daten abzusichern.
Am größten ist das Interesse an biometrisch-gestützten Bezahlverfahren bei den über 50-Jährigen.
Am größten ist das Interesse an biometrisch-gestützten Bezahlverfahren bei den über 50-Jährigen.
Passwörter stellen längst für Cyberkriminelle kein großes Hindernis mehr dar. Auch klassische Verschlüsselungsmethoden scheinen, Stichwort NSA & Co., nur bedingt vor Datenklau zu schützen. Entsprechend groß ist das Bedürfnis vieler Bürger nach Lösungen, mit denen sich die Sicherheit bei digitalen Transaktionen und der Schutz persönlicher sensibler Daten steigern lässt, wie beispielsweise biometrisch-basierten Verschlüsselungsverfahren. So ergab jetzt eine repräsentative Erhebung des Hightech-Branchenverbandes BITKOM, dass sich 50 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren vorstellen könnten, digitale Zahlungen künftig biometrisch abzusichern. Das entspricht nach Auskunft des Verbands gut 35 Millionen Bundesbürger.  „Individuell einzigartige Körpermerkmale werden künftig hohe technische Hürden gegen eventuellen Missbrauch darstellen“, so BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf.

Klarer Favorit im Hinblick auf die Nutzung biometrisch-gestützter Bezahlverfahren ist bei den Deutschen das Bezahlen per Fingerabdruck: 64 Prozent der Befürworter biometrischer Verschlüsselungsverfahren könnten sich die Nutzung dieser Zahlungsvariante vorstellen. Aber auch auf einem Scan der Augen, einem sogenannten Iris-Scan, basierende Verschlüsselungsverfahren kämen für die Mehrheit der Befragten (54 %) in Betracht. Identifizierungsverfahren mittels Stimme würden dagegen aktuell nur 12 Prozent nutzen, Verfahren, die die Herzschlagrate überprüfen, sogar nur 11 Prozent. Besonders offen für  biometrisch-gestützte Zahlungsformen zeigen sich die 50- bis 64-Jährigen. Auch hier sind Fingerabdruck (75 %) und Iris-Scan (61 %) bei den Bezahlvarianten klarer Favorit.

Gegenstand biometrischer Verfahren ist die Erfassung und Messung individueller physischer Merkmale von Menschen, die Messergebnisse über einen Algorithmus in einen Datensatz umzuwandeln und digital zu speichern, um diese dann wiederum im Rahmen von Identifizierungsprozessen abzurufen und zu vergleichen. „Für Verbraucher bieten Sicherheitsabfragen mit biometrischen Daten zusätzlichen Komfort“, so Kempf. „Im Gegensatz zum Passwort können sie nicht vergessen werden oder verloren gehen.“
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